Band 2505: Die Haut des Werwolfs
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Band 2505: Die Haut des Werwolfs
Die Haut des Werwolfs
Ein abgelegenes Schloss. Eine Gruppe Fremder, die scheinbar zufällig Gäste auf Mains Castle sind. Doch sie alle hüten ein finsteres Geheimnis. Dann gibt es den ersten Toten - und alles deutet auf die grausige Tat eines Werwolfs hin!
Während ein Sturm über das Land zieht, wächst die Angst hinter den alten Mauern. Niemand kann das Schloss verlassen. Und jeder könnte das nächste Opfer sein - oder der Täter, der sich nachts in ein blutrünstiges Monster verwandelt!
Geschrieben von Ian Rolf Hill
Erscheinungsdatum: 11.07.2026
Ein abgelegenes Schloss. Eine Gruppe Fremder, die scheinbar zufällig Gäste auf Mains Castle sind. Doch sie alle hüten ein finsteres Geheimnis. Dann gibt es den ersten Toten - und alles deutet auf die grausige Tat eines Werwolfs hin!
Während ein Sturm über das Land zieht, wächst die Angst hinter den alten Mauern. Niemand kann das Schloss verlassen. Und jeder könnte das nächste Opfer sein - oder der Täter, der sich nachts in ein blutrünstiges Monster verwandelt!
Geschrieben von Ian Rolf Hill
Erscheinungsdatum: 11.07.2026
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Re: Band 2505: Die Haut des Werwolfs
Auch dies scheint ein Einzelroman zu sein, nach dem 10-kleine-Studenten-Prinzip?
Re: Band 2505: Die Haut des Werwolfs
Ich behaupte mal, das Maxine und Glenda bald einen neuen Partner brauchen, da John es zu Jane oder wesentlich weniger wahrscheinlich zu Morgana zieht.
Re: Band 2505: Die Haut des Werwolfs
wer hat sich noch beim Setting an Hercule Poirot erinnert gefühlt? und bitte, klettert bei Gewitter nicht auf Dächer...
Re: Band 2505: Die Haut des Werwolfs
ich hingegen hoffe, dass die Teufelsgöre das mit den Schottinnen endgültig... klärtRoderigg hat geschrieben: So Jul 12, 2026 6:45 pm Ich behaupte mal, das Maxine und Glenda bald einen neuen Partner brauchen, da John es zu Jane oder wesentlich weniger wahrscheinlich zu Morgana zieht.
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Re: Band 2505: Die Haut des Werwolfs
Spoiler
Bei einer Feier im Mains Castle in Dundee findet Garrett Barnes die komplette Haut eines Menschen (also quasi ein „Menschenanzug“) und wird kurz danach von einem Werwolf zerfleischt. Mit dem hiesigen Inspector Winston March nimmt John die Ermittlungen auf. Auf der Burg sind alle, die sich zum Zeitpunkt des Mordes auf der Burg waren, geblieben, so dass John sie nach und nach „interviewen“ kann. Es stellt sich heraus, dass der Sohnemann der Burgverwalterin Mrs Pinewood namens Lionel ein Werwolf ist, der seinen Menschenanzug zum Rückverwandeln benötigt. Dieser hatte 1947 in Indien als Arthur Westenra mit den Großvätern der Gäste als Kameraden in der britisch-indischen Armee gedient. Sie gerieten untereinander in einen Konflikt, bei dem Arthus tödlich verwundet wurde. Nur durch die Beschwörung eines Dämons, der Arthur seine Haut nahm und ihn in einen Wolf verwandelte, konnte sein Leben gerettet werden. Um ihn von diesem Fluch zu befreien, schrieb Arthurs Tochter, sie sich wiederum als Mrs Pinwood, die Burgverwalterin herausstellt, Briefe, um die damaligen Kameraden nach Mains Castle einzuladen.
Aber auch einer der Gäste entpuppt sich als Kreatur der Finsternis, der einen der anderen Anwesenden brutal tötet. John kann Mrs Pinewood überzeugen, Arthur in die Hände seiner Werwolf-Freunde in Alaska zu geben und ihn so am Leben zu lassen, doch hat die Kreatur der Finsternis die Haut entwendet. Dann tötet sie die Burgverwalterin. Auf dem Dach liefern sich die beiden Dämonen bei aufkommenden Gewitter einen Kampf, wobei die Kreatur der Finsternis von einem Blitz getroffen und getötet wird. Aber auch die Haut wird verbrannt, der Werwolf greift John an. Dieser wird von Winston March, dem John die Beretta zur Verfügung gestellt hatte, um die anderen Gäste zu schützen, gerettet.
Zu Hause findet John einen Brief, der auf den nächsten Fall hinweist, der sich um Glenda dreht.
Insgesamt war die Geschichte interessant und gut geschrieben. Zunächst dachte ich, dass es etwas Detektivisches gibt, doch wird relativ schnell klar, der der Täter ist, wenngleich die Umstände doch etwas überraschend ist. Das Ende der Kreatur der Finsternis ist etwas trashig, das hatte ich schon fast ein wenig vorhergesehen.
Ob allerdings die Verdächtigen von der Polizei in einer Burg, wo möglicherweise ein (Un-)Tier sein Unwesen treibt, zu bleiben gebeten werde und diese das dann auch tun, wage ich zu bezweifeln.
Und wieder kommt Johns ausschweifendes Liebesleben zur Sprache. Er fühlt sich zu Maxine, aber auch Morgana (und zu einigen weiteren noch) hingezogen. Ist das einfach eine persönliche Sache oder steckt da neben seiner Trinksucht, die am Ende auch noch mal zum Tragen kommt, vielleicht doch noch mehr dahinter?
Was mich etwas wundert, ist die Tatsache, dass John nach Dundee beordert wird. Wenn man ihn degradiert, warum darf er dann einfach weitermachen wie bisher? Immerhin muss er durchs halbe Land fahren und seine Fähigkeiten und Erfolge wurden ja wohl zunehmend in Zweifel gezogen. Dass der Commissioner „Druck bekommen hat, es sich mit den Kollegen aus dem hohen Norden nicht zu verscherzen“, klingt als Erklärung etwas dünn.
Weiterhin gibt es wieder starke Signale, dass es Father Ignatius nicht gut geht. Ich befürchte, er wird bald das Zeitliche segnen. Schade, er ist eine der prägnanteren Personen der Serie, ich würde ihn vermissen.
Aber auch einer der Gäste entpuppt sich als Kreatur der Finsternis, der einen der anderen Anwesenden brutal tötet. John kann Mrs Pinewood überzeugen, Arthur in die Hände seiner Werwolf-Freunde in Alaska zu geben und ihn so am Leben zu lassen, doch hat die Kreatur der Finsternis die Haut entwendet. Dann tötet sie die Burgverwalterin. Auf dem Dach liefern sich die beiden Dämonen bei aufkommenden Gewitter einen Kampf, wobei die Kreatur der Finsternis von einem Blitz getroffen und getötet wird. Aber auch die Haut wird verbrannt, der Werwolf greift John an. Dieser wird von Winston March, dem John die Beretta zur Verfügung gestellt hatte, um die anderen Gäste zu schützen, gerettet.
Zu Hause findet John einen Brief, der auf den nächsten Fall hinweist, der sich um Glenda dreht.
Insgesamt war die Geschichte interessant und gut geschrieben. Zunächst dachte ich, dass es etwas Detektivisches gibt, doch wird relativ schnell klar, der der Täter ist, wenngleich die Umstände doch etwas überraschend ist. Das Ende der Kreatur der Finsternis ist etwas trashig, das hatte ich schon fast ein wenig vorhergesehen.
Ob allerdings die Verdächtigen von der Polizei in einer Burg, wo möglicherweise ein (Un-)Tier sein Unwesen treibt, zu bleiben gebeten werde und diese das dann auch tun, wage ich zu bezweifeln.
Und wieder kommt Johns ausschweifendes Liebesleben zur Sprache. Er fühlt sich zu Maxine, aber auch Morgana (und zu einigen weiteren noch) hingezogen. Ist das einfach eine persönliche Sache oder steckt da neben seiner Trinksucht, die am Ende auch noch mal zum Tragen kommt, vielleicht doch noch mehr dahinter?
Was mich etwas wundert, ist die Tatsache, dass John nach Dundee beordert wird. Wenn man ihn degradiert, warum darf er dann einfach weitermachen wie bisher? Immerhin muss er durchs halbe Land fahren und seine Fähigkeiten und Erfolge wurden ja wohl zunehmend in Zweifel gezogen. Dass der Commissioner „Druck bekommen hat, es sich mit den Kollegen aus dem hohen Norden nicht zu verscherzen“, klingt als Erklärung etwas dünn.
Weiterhin gibt es wieder starke Signale, dass es Father Ignatius nicht gut geht. Ich befürchte, er wird bald das Zeitliche segnen. Schade, er ist eine der prägnanteren Personen der Serie, ich würde ihn vermissen.
Ein knappes „sehr gut“ von mir
Re: Band 2505: Die Haut des Werwolfs
Auserwählter hat geschrieben: Mo Jul 13, 2026 12:26 amSpoiler
Bei einer Feier im Mains Castle in Dundee findet Garrett Barnes die komplette Haut eines Menschen (also quasi ein „Menschenanzug“) und wird kurz danach von einem Werwolf zerfleischt. Mit dem hiesigen Inspector Winston March nimmt John die Ermittlungen auf. Auf der Burg sind alle, die sich zum Zeitpunkt des Mordes auf der Burg waren, geblieben, so dass John sie nach und nach „interviewen“ kann. Es stellt sich heraus, dass der Sohnemann der Burgverwalterin Mrs Pinewood namens Lionel ein Werwolf ist, der seinen Menschenanzug zum Rückverwandeln benötigt. Dieser hatte 1947 in Indien als Arthur Westenra mit den Großvätern der Gäste als Kameraden in der britisch-indischen Armee gedient. Sie gerieten untereinander in einen Konflikt, bei dem Arthus tödlich verwundet wurde. Nur durch die Beschwörung eines Dämons, der Arthur seine Haut nahm und ihn in einen Wolf verwandelte, konnte sein Leben gerettet werden. Um ihn von diesem Fluch zu befreien, schrieb Arthurs Tochter, sie sich wiederum als Mrs Pinwood, die Burgverwalterin herausstellt, Briefe, um die damaligen Kameraden nach Mains Castle einzuladen.
Aber auch einer der Gäste entpuppt sich als Kreatur der Finsternis, der einen der anderen Anwesenden brutal tötet. John kann Mrs Pinewood überzeugen, Arthur in die Hände seiner Werwolf-Freunde in Alaska zu geben und ihn so am Leben zu lassen, doch hat die Kreatur der Finsternis die Haut entwendet. Dann tötet sie die Burgverwalterin. Auf dem Dach liefern sich die beiden Dämonen bei aufkommenden Gewitter einen Kampf, wobei die Kreatur der Finsternis von einem Blitz getroffen und getötet wird. Aber auch die Haut wird verbrannt, der Werwolf greift John an. Dieser wird von Winston March, dem John die Beretta zur Verfügung gestellt hatte, um die anderen Gäste zu schützen, gerettet.
Zu Hause findet John einen Brief, der auf den nächsten Fall hinweist, der sich um Glenda dreht.
Insgesamt war die Geschichte interessant und gut geschrieben. Zunächst dachte ich, dass es etwas Detektivisches gibt, doch wird relativ schnell klar, der der Täter ist, wenngleich die Umstände doch etwas überraschend ist. Das Ende der Kreatur der Finsternis ist etwas trashig, das hatte ich schon fast ein wenig vorhergesehen.
Ob allerdings die Verdächtigen von der Polizei in einer Burg, wo möglicherweise ein (Un-)Tier sein Unwesen treibt, zu bleiben gebeten werde und diese das dann auch tun, wage ich zu bezweifeln.
Und wieder kommt Johns ausschweifendes Liebesleben zur Sprache. Er fühlt sich zu Maxine, aber auch Morgana (und zu einigen weiteren noch) hingezogen. Ist das einfach eine persönliche Sache oder steckt da neben seiner Trinksucht, die am Ende auch noch mal zum Tragen kommt, vielleicht doch noch mehr dahinter?
Was mich etwas wundert, ist die Tatsache, dass John nach Dundee beordert wird. Wenn man ihn degradiert, warum darf er dann einfach weitermachen wie bisher? Immerhin muss er durchs halbe Land fahren und seine Fähigkeiten und Erfolge wurden ja wohl zunehmend in Zweifel gezogen. Dass der Commissioner „Druck bekommen hat, es sich mit den Kollegen aus dem hohen Norden nicht zu verscherzen“, klingt als Erklärung etwas dünn.
Weiterhin gibt es wieder starke Signale, dass es Father Ignatius nicht gut geht. Ich befürchte, er wird bald das Zeitliche segnen. Schade, er ist eine der prägnanteren Personen der Serie, ich würde ihn vermissen.Spoiler
Eben zu Maxine (genau wie zu Glenda) fühlt er sich nicht mehr so sehr hingezogen. Er vermeidet es ja den ganzen Roman, sich bei ihr zu melden. Dagegen denkt er jetzt über Morgana nach. Ich denke allerdings, das er irgendwie wieder mit Jane zusammenkommt. Asmodis hat ja dahingehend seine Wünsche analysiert. Und er hat seit Beginn der Serie einen Don Juan-Komplex, schwere Bindungsängste oder was es da noch so geben mag. Als pupertierender Leser fand ich stark, wie er eine Frau nach der anderen klar gemacht hat. Jetzt, im hohen Alter, finde ich es nur noch traurig.]
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Don Nuzzolo Offline
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Re: Band 2505: Die Haut des Werwolfs
Auserwählter hat geschrieben: Mo Jul 13, 2026 12:26 amDieser Zusammenfassung hab ich nichts hinzuzufügen.Ich gebe dem Roman ein Sehr Gut.Spoiler
Bei einer Feier im Mains Castle in Dundee findet Garrett Barnes die komplette Haut eines Menschen (also quasi ein „Menschenanzug“) und wird kurz danach von einem Werwolf zerfleischt. Mit dem hiesigen Inspector Winston March nimmt John die Ermittlungen auf. Auf der Burg sind alle, die sich zum Zeitpunkt des Mordes auf der Burg waren, geblieben, so dass John sie nach und nach „interviewen“ kann. Es stellt sich heraus, dass der Sohnemann der Burgverwalterin Mrs Pinewood namens Lionel ein Werwolf ist, der seinen Menschenanzug zum Rückverwandeln benötigt. Dieser hatte 1947 in Indien als Arthur Westenra mit den Großvätern der Gäste als Kameraden in der britisch-indischen Armee gedient. Sie gerieten untereinander in einen Konflikt, bei dem Arthus tödlich verwundet wurde. Nur durch die Beschwörung eines Dämons, der Arthur seine Haut nahm und ihn in einen Wolf verwandelte, konnte sein Leben gerettet werden. Um ihn von diesem Fluch zu befreien, schrieb Arthurs Tochter, sie sich wiederum als Mrs Pinwood, die Burgverwalterin herausstellt, Briefe, um die damaligen Kameraden nach Mains Castle einzuladen.
Aber auch einer der Gäste entpuppt sich als Kreatur der Finsternis, der einen der anderen Anwesenden brutal tötet. John kann Mrs Pinewood überzeugen, Arthur in die Hände seiner Werwolf-Freunde in Alaska zu geben und ihn so am Leben zu lassen, doch hat die Kreatur der Finsternis die Haut entwendet. Dann tötet sie die Burgverwalterin. Auf dem Dach liefern sich die beiden Dämonen bei aufkommenden Gewitter einen Kampf, wobei die Kreatur der Finsternis von einem Blitz getroffen und getötet wird. Aber auch die Haut wird verbrannt, der Werwolf greift John an. Dieser wird von Winston March, dem John die Beretta zur Verfügung gestellt hatte, um die anderen Gäste zu schützen, gerettet.
Zu Hause findet John einen Brief, der auf den nächsten Fall hinweist, der sich um Glenda dreht.
Insgesamt war die Geschichte interessant und gut geschrieben. Zunächst dachte ich, dass es etwas Detektivisches gibt, doch wird relativ schnell klar, der der Täter ist, wenngleich die Umstände doch etwas überraschend ist. Das Ende der Kreatur der Finsternis ist etwas trashig, das hatte ich schon fast ein wenig vorhergesehen.
Ob allerdings die Verdächtigen von der Polizei in einer Burg, wo möglicherweise ein (Un-)Tier sein Unwesen treibt, zu bleiben gebeten werde und diese das dann auch tun, wage ich zu bezweifeln.
Und wieder kommt Johns ausschweifendes Liebesleben zur Sprache. Er fühlt sich zu Maxine, aber auch Morgana (und zu einigen weiteren noch) hingezogen. Ist das einfach eine persönliche Sache oder steckt da neben seiner Trinksucht, die am Ende auch noch mal zum Tragen kommt, vielleicht doch noch mehr dahinter?
Was mich etwas wundert, ist die Tatsache, dass John nach Dundee beordert wird. Wenn man ihn degradiert, warum darf er dann einfach weitermachen wie bisher? Immerhin muss er durchs halbe Land fahren und seine Fähigkeiten und Erfolge wurden ja wohl zunehmend in Zweifel gezogen. Dass der Commissioner „Druck bekommen hat, es sich mit den Kollegen aus dem hohen Norden nicht zu verscherzen“, klingt als Erklärung etwas dünn.
Weiterhin gibt es wieder starke Signale, dass es Father Ignatius nicht gut geht. Ich befürchte, er wird bald das Zeitliche segnen. Schade, er ist eine der prägnanteren Personen der Serie, ich würde ihn vermissen.
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Re: Band 2505: Die Haut des Werwolfs
Roderigg hat geschrieben: Mo Jul 13, 2026 5:24 amAuserwählter hat geschrieben: Mo Jul 13, 2026 12:26 amSpoiler
Bei einer Feier im Mains Castle in Dundee findet Garrett Barnes die komplette Haut eines Menschen (also quasi ein „Menschenanzug“) und wird kurz danach von einem Werwolf zerfleischt. Mit dem hiesigen Inspector Winston March nimmt John die Ermittlungen auf. Auf der Burg sind alle, die sich zum Zeitpunkt des Mordes auf der Burg waren, geblieben, so dass John sie nach und nach „interviewen“ kann. Es stellt sich heraus, dass der Sohnemann der Burgverwalterin Mrs Pinewood namens Lionel ein Werwolf ist, der seinen Menschenanzug zum Rückverwandeln benötigt. Dieser hatte 1947 in Indien als Arthur Westenra mit den Großvätern der Gäste als Kameraden in der britisch-indischen Armee gedient. Sie gerieten untereinander in einen Konflikt, bei dem Arthus tödlich verwundet wurde. Nur durch die Beschwörung eines Dämons, der Arthur seine Haut nahm und ihn in einen Wolf verwandelte, konnte sein Leben gerettet werden. Um ihn von diesem Fluch zu befreien, schrieb Arthurs Tochter, sie sich wiederum als Mrs Pinwood, die Burgverwalterin herausstellt, Briefe, um die damaligen Kameraden nach Mains Castle einzuladen.
Aber auch einer der Gäste entpuppt sich als Kreatur der Finsternis, der einen der anderen Anwesenden brutal tötet. John kann Mrs Pinewood überzeugen, Arthur in die Hände seiner Werwolf-Freunde in Alaska zu geben und ihn so am Leben zu lassen, doch hat die Kreatur der Finsternis die Haut entwendet. Dann tötet sie die Burgverwalterin. Auf dem Dach liefern sich die beiden Dämonen bei aufkommenden Gewitter einen Kampf, wobei die Kreatur der Finsternis von einem Blitz getroffen und getötet wird. Aber auch die Haut wird verbrannt, der Werwolf greift John an. Dieser wird von Winston March, dem John die Beretta zur Verfügung gestellt hatte, um die anderen Gäste zu schützen, gerettet.
Zu Hause findet John einen Brief, der auf den nächsten Fall hinweist, der sich um Glenda dreht.
Insgesamt war die Geschichte interessant und gut geschrieben. Zunächst dachte ich, dass es etwas Detektivisches gibt, doch wird relativ schnell klar, der der Täter ist, wenngleich die Umstände doch etwas überraschend ist. Das Ende der Kreatur der Finsternis ist etwas trashig, das hatte ich schon fast ein wenig vorhergesehen.
Ob allerdings die Verdächtigen von der Polizei in einer Burg, wo möglicherweise ein (Un-)Tier sein Unwesen treibt, zu bleiben gebeten werde und diese das dann auch tun, wage ich zu bezweifeln.
Und wieder kommt Johns ausschweifendes Liebesleben zur Sprache. Er fühlt sich zu Maxine, aber auch Morgana (und zu einigen weiteren noch) hingezogen. Ist das einfach eine persönliche Sache oder steckt da neben seiner Trinksucht, die am Ende auch noch mal zum Tragen kommt, vielleicht doch noch mehr dahinter?
Was mich etwas wundert, ist die Tatsache, dass John nach Dundee beordert wird. Wenn man ihn degradiert, warum darf er dann einfach weitermachen wie bisher? Immerhin muss er durchs halbe Land fahren und seine Fähigkeiten und Erfolge wurden ja wohl zunehmend in Zweifel gezogen. Dass der Commissioner „Druck bekommen hat, es sich mit den Kollegen aus dem hohen Norden nicht zu verscherzen“, klingt als Erklärung etwas dünn.
Weiterhin gibt es wieder starke Signale, dass es Father Ignatius nicht gut geht. Ich befürchte, er wird bald das Zeitliche segnen. Schade, er ist eine der prägnanteren Personen der Serie, ich würde ihn vermissen.Spoiler
Eben zu Maxine (genau wie zu Glenda) fühlt er sich nicht mehr so sehr hingezogen. Er vermeidet es ja den ganzen Roman, sich bei ihr zu melden. Dagegen denkt er jetzt über Morgana nach. Ich denke allerdings, das er irgendwie wieder mit Jane zusammenkommt. Asmodis hat ja dahingehend seine Wünsche analysiert. Und er hat seit Beginn der Serie einen Don Juan-Komplex, schwere Bindungsängste oder was es da noch so geben mag. Als pupertierender Leser fand ich stark, wie er eine Frau nach der anderen klar gemacht hat. Jetzt, im hohen Alter, finde ich es nur noch traurig.]Spoiler
Seine wechselnden Geschlechtspartnerinnen, insbesondere bezogen auf Morgana, immerhin eine Dämonin, die Menschenleben auf dem Gewissen hat, gehen mir auch auf den Nerv. Seine Bindungsängste sind ja nachvollziehbar und er muss ja auch kein Kind von Traurigkeit sein, aber diese Dauergerammel finde ich auch unwürdig. Hm, zurück zu Jane? Das wäre interessant, frei wäre sie ja - also, wenn sie wieder da ist.
Re: Band 2505: Die Haut des Werwolfs
Alles in allem geht es mit Sinclair also weiter wie gehabt?
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Re: Band 2505: Die Haut des Werwolfs
Hm, ja und nein. Einiges bleibt, einiges verändert sich.