Original von Das Gleichgewicht
Es liegt sicher daran, dass ich Freund klischeehafter LOTR-Fantasy bin und daher meine eigene Vorstellung habe. Für mich sind diese Winzwesen aus den alten Sagen einfach nichts.
Eher von solche Sachen wie D&D oder WoW. Schließlich gibt es im Herr der Ringe keinen Elfen. Zumindest im Herr der Ringe werden "Elves" mit
Elben übersetzt. (Link geht zu Wikipedia)
Von daher ist es möglich, dass die Elfen eben wie vom Autor beschrieben sind. Wenn man sich darauf einlässt, dass dieses eben keine große Rasse ist und auch keine Feen, dann kriegt man schon eine interessante Geschichte geliefert. Obwohl ich dann doch etwas irritiert war, dass die Zwerge normalerweise die Elfen überfallen, vergewaltigt und getötet hätten. Hmm. Schon ein großer Schritt von der Mainstream Fantasy.
Ich fand das schön, dass die Geschichte weiter erzählt wurde, welche mit den Doppelband 1105/1106 Das Voynich-Manuskript/ Angriff auf LEGION eingeführt wurde und hier logisch weiter geführt wurde. Hatte auch etwas von einer guten Landschaftsbeschreibung, wie man sie sonst bei JS öfters lesen kann. Da möchte man glatt mal Urlaub machen.
Das Auftauchen von Vassago ist zwar immer schön, fand ich hier aber total unpassend. Ohne vorher einen Plan zu haben ist er einfach erschienen um eine Figur, welche gerade eingeführt wurde, vor der Vernichtung zu schützen, damit der Autor sie später einsetzen kann. Das war dann doch zu viel Zufall für mich. Hat auch was von Justine, welche in JS immer der Vernichtung durch das plötzliche Auftauchen einen bis dahin nicht im Roman agierende Partei entgeht. Das will ich weder hier noch da lesen.
War kein schlechter Roman. Ich gebe den ganzen ein 6/10.