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Band 265: Todesschwadron

Verfasst: Fr Jul 10, 2009 11:27 am
von Habibi

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Düsterrot glühte es in der Tiefe. Jäh verharrte die massige Gestalt zwischen den schier endlosen Gängen und Felswandungen, die im Höllenfeuer flammten und mit gierigen Zungen leckten.
Da war der Trompetenschall! Er kam aus der Ewigkeit.
»Ja, Herr«, brüllte der Massige auf und hüllte sich unwillkürlich enger in seinen Mantel. »Ich höre dich!«
Wieder dröhnte der Trompetenschall. Der Massige setzte sich in Bewegung. Schneller als zuvor durchschritt er die im Glutodem brodelnden Wege zwischen den schroffen Zacken, den brausenden Flammenströmen und dem schleimigen Tropfen ekliger Absonderungen.
Jeder Mensch wäre in diesen Sphären sofort zu einem Schatten verglüht. Doch den Unheimlichen focht es nicht an; dies war seine Weit. Die Welt des Asmodis. Die Hölle!

Erscheinungsdatum: 24.07.1984

Autor: W.K. Giesa

Cover: Ugurcan Yüce

Verfasst: So Mai 17, 2020 5:15 pm
von Horror-Harry
Der Titel auf dem Cover lautet "Todesschwadron". Wenn man allerdings umblättert, steht auf der Rota-Seite zu Beginn des Romans jedoch "Satans Todesschwadron".

Verfasst: So Mai 17, 2020 11:32 pm
von ufo-bote
Auch im 264 wurde er so angekündigt: Todesschwadron. Den Wirrwolf können wir dazu nicht mehr befragen, wer sonst noch zu der Zeit aktiv war? Wer war damals Lektor der Serie?

Re: Band 265: Todesschwadron

Verfasst: So Aug 16, 2026 3:10 pm
von Weltenbummler
Moin Moin,

ich habe gerade versucht zu recherchieren, aber wie das so ist - nicht das gefunden, was ich suchte.
Soweit ich mich erinnere, wollte Werner, dass der Roman "Satans Todesschwadron" heißt. Aber der Verlag wollte nicht (evtl. zu lang?).
Deswegen die Kurzversion "Todesschwadron".

Der Roman ist natürlich ein Meilenstein. Ich wusste, dass es den Kinofilm dazu gibt, aber, dass in diesem Roman Asmodis' Hand fiel, das hatte ich vergessen.
Fun-Fakt: Asmodis sagt, dass Ash'Naduur auf der Erde liegt. Na, ich bin gespannt, wie Werner das irgendwann mal anders erläutert.

Auch hier wieder großartige Wendungen: Asmodis verliebt sich in eine Sterbliche. Das ist herrlich, macht ihn verletzlich und fast sogar sympathisch.
Viele Leserlieblinge spielen mit. Von Balder Odinsson über Gryf bis hin zu Teri Rheken.

Die Geschichte ist unglaublich flott geschrieben. Ein Höhepunkt jagt den nächsten. Ich lag zwar nicht in der Wanne, aber im Bett - bin aber auch nicht eingeschlafen. ;-)

In diesem Roman hat Teri zum ersten Mal ihren Goldenen Bogen und die magischen Pfeile. Außerdem kann sich Asmodis vervielfachen. Behalte ich mal im Hinterkopf. ;-)

Ich habe zwar nicht Werners Erklärung gefunden, warum der Roman nur Todesschwadron heißt, dafür aber Rolfs Bericht über die Durchführung des Filmprojektes. Ja, das alles macht Lust auf eine kleine Zeitreise. ;-)

Allen ein angenehmes Restwochenende,
DWB