Nach seiner Befreiung aus der Sklaverei arbeitet Kimon im Kaiserpalast als Schreiber. Es ist gut, ein Auge auf Nero und die Aktivitäten im Palast zu haben. So rutscht er auch im riesigen Heftromanzufall in das Abenteuer der Woche. Ein Medusenkult ist in Rom eingetroffen und Kimon wird auf eine der Frauen aufmerksam, weil sie den Palast bestaunt…und weil die junge Zoe sehr hübsch ist, natürlich. Es ist schon auffällig, dass in jedem Heft abwechseln Kimon und Castor mit irgendwelchen Frauen anbandeln, die mit der Handlung verbunden sind.
Die Medusen arbeiten mit dem Druide Marton zusammen, der bereits in Britannien Ärger mit Castor Pollux hatte. Sie wollen einen versteinerten Finsteren aus seinem Bann befreien. Medusas Sohn Dardos.
Die naive Zoe verliebt sich sofort unsterblich in Kimon und plaudert dann alles aus. Deshalb soll die Verräterin als Opfer herhalten, um Dardos zu erwecken. Sie wird zur Statue, während der Finstere erwacht. Kimon ist verzweifelt.
Castor wird ganz anders in den Roman eingebunden. Es gibt Wächter des Versteinerten und die träumen von Castor. Als es brenzlig wird, wenden sie sich also an ihn. Das passiert mir auch wesentlich zu häufig als billiger Aufhänger. War erst im vorletzten Heft in Britannien genau so, dass der Dorfälteste von Castor geträumt hat.
Dardos verwandelt weitere Menschen in Statuen und kann diese später sogar fremdsteuern. Mit ihnen will er bei den festlichen Saturnalien Kaiser Nero töten, weil Bösewichte halt sowas tun. Und Castor will er sich als Feind der Finsteren natürlich auch vorknöpfen.
Wieder einmal muss Castor seinen Kaiser verteidigen. Zwar wird Nero zum Finale kurz in eine Statue verwandelt, aber als Castor den Bösewicht köpft, verwandeln sich alle wieder in normale Menschen. Auch Zoe. Dann hat Kimon ein Liebchen hier in Rom und eines in Britannien, wie schön.
Das ist der erste CP, der mir nicht so gefallen hat. Ich weiß, die Serie ist der pure Pulp. Aber trotzdem nutzen sich einige Elemente zu schnell ab beziehungsweise wiederholen sich. Dazu die üblichen Dinge. Bis zum Finale war das für mich nur ein schwacher mittelmäßiger Band. Das Finale ist dann aber echt gut und spannend. Und der Ausblick auf das kommende Abenteuer.
Am Ende also wieder GUTe

(6 von 10 Totenköpfen). Langsam nutzt sich die Schreibe, das Setting und die gleichen Einfälle aber echt ab. Wird mal Zeit für eine richtig gute Handlung.
PS. Bei der Coverauswahl des GK muss Michael Schauer wohl auch das nehmen, was halbwegs passt. Medusa, Check. Statuen, Check. Sieht leider alles modern und nicht nach dem alten Rom aus, naja.