Dorian und Coco treffen sich mit van Vloten, um sich gegen Isbrant zu verbünden. Leider führen sie damit Larissa direkt zu ihm. Sie killt den Holländer und will Isbrant von ihrem Erfolg berichten, als sie gerade jetzt Zakum aufspürt und zur Rede stellt. Dass sie abgehauen ist, passt ihm überhaupt nicht. Diesmal wird er besser auf sie „aufpassen“.
Die Dämonenkiller haben jetzt jedenfalls ihre einzige Spur zu Martin verloren. Es sei denn die Autoren gönnen Coco wieder eine kurze magische Verbindung zu ihrem Sohn. Tatsächlich. Zum Glück haben die Freaks eine Yacht, mit der Dorian zur DIABOLO schippern kann.
Da Isbrant immer die Oberhand haben muss, ist natürlich alles eine Falle, in die Dorian läuft. Er ist Teil des Masterplans und Isbrant will mit ihm wie in seinem früheren Leben zum Krakatau segeln. Um etwas „zuende zu bringen“.
Wie üblich ist die zweite Hefthälfte dann dem Vergangenheits-Teil vorbehalten. Van Vloten wurde kurz vor dem Ziel seiner Reise vom dämonischen Generalgouverneur gefangen genommen. Wobei ich schon damit rechne, dass auch dahinter Isbrant steckt. Oder auch nicht. Isbrant fasst nämlich einen Plan, Van Vloten zu befreien. Dabei setzt er den schnellen Zeitablauf ein, der eigentlich eine Eigenart der Zamis-Sippe ist. Äußerst interessant. Leider werden er und Hendrick erwischt, als sie Van Vloten schon fast aus dem Kastell gebracht haben. Und gehängt. Wirklich? War es das schon mit Dorians früherem Leben als Hendrick? Und wer ist dann der gegenwärtige Isbrant? Oder dient diese Szene nur als schockierender Cliffhanger und es geht irgendwie weiter mit ihnen? Rettung in letzter Heftromansekunde oder so.
Am Ende geht es nochmal in die Gegenwart zur verzweifelten Coco. Sie hat nun auch noch ihren Mann verloren. Da hat sie wieder Kontakt zu Martin, der ihr verrät, dass die DIABOLO zum Krakatau will. Wie praktisch, nun kann sie versuchen, das Schiff dort abzufangen.
Was für eine schöne Überraschung, es geht wieder aufwärts. Dieses Heft ist echt völlig in Ordnung. Solide Gegenwartshandlung. Nette Vergangenheitspassagen. Und obwohl mich Isbrants „alles Teil von meinem Masterplan“ nervt, werde ich langsam doch ein wenig neugierig, wer hinter ihm steckt.
Für ein Sehr Gut reicht es immer noch nicht, aber GUTe

(knappe 7 von 10 Freaks) sind drin.
Meine Spekulationen zu Isbrant:
Wenn ich nur die Gegenwartspassagen hätte, wäre mein Tipp sogar, dass Isbrant der erwachsene Martin selbst ist, der durch die Zeitschächte am Krakatau durch die Zeit gereist ist.
Isbrants Verhalten bei der Ostindienkompanie finde ich aber zu böse für Cocos verwöhnten Spross. Vielleicht also eher ein Ahnherr der Familie Zamis?
Aber bitte keine Spoiler, ich erfahre dann ja, ob ich richtig lag.
Und wo ich schon bei Ergänzungen bin: Zum Glück lese ich die Teasertexte nicht. Der hier nimmt den Twist der Geschichte vorweg und beschreibt die Situation am Ende des Heftes. So sollte das eigentlich nicht sein.