Arkonada hält Kara gefangen und spielt sich als Sugar-Daddy auf (würg!). Er lässt sie im Würfel des Unheils sehen, wie Myxin ihre Mutter erdolcht.
Nyrana war von Apep verschlungen worden (s. AL 4), ist aber offensichtlich schwer verdaulich und wird wieder ausgespuckt. Die Höllenschlange wiederum kriecht durch das offene Tor zur Stadt und verursacht Tod und Chaos. Nyrana macht sich mit dem Speer, den er von seinem Vater Arkonada (Ups, habe ich da was verpasst?) bekommen hat und will Apep zur Strecke bringen.
Zeo zeigt Sedonia Arkonadas Harem und bereitet sie auf ihr Schicksal vor, bis schließlich Kara hineingebracht wird. Sie sieht Zeo, Shunas Mörderin, und will sie töten. Sedonia versucht das zu verhindern, doch nach heftigem Kampf ertränkt Kara schließlich Zeo und wird von Zyklopen Arkonadas bzw. Griffins (Irgendwie denke ich dabei an leckere kleine Küchlein oder an Harry Potter.) weggebracht. Später erwacht sie gefesselt auf einem Felsen, in einem Labyrinth, neben Zeos Leichnam und Ghouls, die sich ihnen nähern.
Haro, Delios und Kandor sind ebenfalls auf dem Planeten der Magier und finden den Schwarzen Tod reglos in einem Netz von Kalifato vor. Haro schlägt vor, ihn zu befreien, um zu entkommen. Er schlägt mit dem goldenen Schwert ein paar Fäden entzwei, während der Dämon erwacht.
Apep ist auf der Suche nach dem schwarzen Priester Kosma, der die Gefahr erkennt und seinen Diener Calixtus als Schlangenfutter in den Tod schickt.
Derweil macht sich Nyrana daran, die von Apep mitgebrachte Schlangenmeute zu dezimieren. Diese Mistviecher krabbeln, nachdem sie ihre Opfer gebissen haben, in deren Körper und übernehmen sie. Nyrana vernichtet einige von ihnen, wird dann aber von einer Meute von Riesenfledermäusen überwältigt. Er kann sich aber fast, aber nur fast, befreien, weil die Vampire eine Dämonenblutallergie haben, doch letztlich verbrennt Nepreno sämtliche Gegner, wärmend Nyrana von dem Feuer verschont bleibt. (Kann man ja wohl auch vom Sohn des Hexers mit der Flammenpeitsche erwarten.) Das prädestiniert natürlich seine Haut zur Anfertigung von Dämonenpeitschen.
Der schwarze Tod verspricht den Dreien, ihnen bei der Flucht zu helfen, doch dann erscheinen Kalifato und Arkonada (als vielfaches Spiegelbild) und der Schwarze Tod wird in einem Kokon eingesponnen. Nun ist es Arkonada, der dem Trio die Freiheit verspricht, wenn Haro den Schwarzen Tode mit dem goldenen Schwert vernichtet.
Goran beobachtet, wie Apep versucht, einen großen Kraken, einem schwarzen Priester Krols, zu verschlingen, aber sich daran die Zähne ausbeißt. Dann sieht er den feuerspeienden Nepreno, der sich auf Apep stürzt, sowie viele Diener seines Herrn auf Flugdrachen.
Haro und Co wird das Bild von der gefesselten Kara gezeigt, so dass Haro sich genötigt sieht, dem Schwarzen Tod den Schädel abzuschlagen. Als er zuschlagen will, verschwindet das Schwert plötzlich und er kann Kara somit nicht retten.
Myxin und Asmodis beobachten von den Flammenden Steinen aus das Geschehen, während der Eiserne Engel versucht, mit seinem Bruder Zeus vergeblich Kontakt aufzunehmen.
Auch Belphégor sieht den Kampf der Giganten, in dem Nepreno allmählich die Oberhand gewinnt. Von Asmodis dazu aufgefordert greift Belphégor in den Kampf ein. Er tötet den schwarzen Priester, aber Nepreno krallt sich Apep und fliegt mit seiner Beute davon. Da taucht Nyrana auf und greift Belphégor an. Dieser kann schließlich verschwinden, nachdem auch die Diener des Schwarzen Tods und die schwarzen Vampire in den Kampf eingreiffen.
Arkonada holt Zeo derweil ins Leben zurück, diese soll mit Kara ums Überleben kämpfen, nur eine werde die Höhle lebend verlassen. Kara scheint verloren, doch plötzlich steckt ihr Schwert im Boden neben ihr. Zeo greift trotz Karas Warnung nach dem Schwert, doch dieses akzeptiert sie nicht und vernichtet sie. Kara vernichtet den Schleimsee, aus dem die Leichenfresser gekrochen waren, und macht sie so alle unschädlich. Außerdem weist es ihr den Weg zur Flucht.
Der Eiserne Engel gelangt in die Schlucht der stummen Götter und erfleht Hilfe von den Stummen Göttern. Die machen ihrem Namen alle Ehre und schweigen. Schließlich wird der Engel von einem weißen Stier attackiert.
Kara wiederum begegnet ihre früheren, verstorbene Amme Ada, die aber mittlerweile zum Ghoul geworden ist, tötet sie (endgültig), ebenso wie zwei weitere Leichenfresser.
Imelda, Karas beste Freundin, beginnt mit ihrer Dienerin Yanara ebenfalls die Flucht aus der Stadt.
Nyrana macht sich mit drei Flugechsen, denen er nach Vernichtung ihrer Reiter seines Willen aufzwingen kann, auf dem Weg, um Belphégor und Nepreno zu finden. Beide findet er, letzteren immer noch fliegend im Kampf mit Apep vor, während ersterer mit seiner Flammenpeitsche auf den Drachen einschlägt. Die beiden Giganten stürzen im Hafen ab und begraben das Schiff, in dem sich einige der neuen Weisen von Atlantis befinden, unter sich. Viele weitere Atlanter verlieren dabei ihr Leben. Nepreno taucht nach einiger Zeit wieder auf.
Myxin und Asmodis werden, während sie auf den Eisernen warten, von Izzi, dem Höllenwurm angegriffen.
Kara begegnet auf ihrer Wanderung durch das Labyrinth Nathan dem Schmied aus dem Dreiteiler Band 310- 312 (Den hatte ich schon wieder vergessen.), der einst das goldene Schwert geschmiedet hat. Er wird in einem Käfig gefangen gehalten, hilft Kara aber trotzdem, vier Zyklopen zu vernichten, bevor sie ohnmächtig wird.
Arkonada erfleht seinerseits die Großen Alten im Kampf gegen den Schwarzen Tod, der sich auf dem Weg gemacht hat, das fünfte Element, … nee, Artefakt zu finden, um die Großen Alten zu vernichten. Diese verwehren ihm aber ihre Hilfe, weil sie schon viel Macht an ihn abgegeben haben.
Puh, wieder einmal eine auf sehr vielen und auch wieder einmal schon fast zu vielen Ebenen erzählte Geschichte (Manchmal ist weniger mehr.), aber wie immer auch spannend, plastisch und letztlich packend erzählt. Daher sind die vielen Wechsel trotzdem machbar und überfordert letztlich nicht (so sehr).
Von mir ein „sehr gut“.