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Geschrieben von Michael am 03.10.2008 um 07:37:

Band 658 : Was Turro mit den Mädchen machte



Was Turro mit den Mädchen machte

Bisher hatte keine Dämonenseele das Reich des Spuks verlassen können. Doch nichts ist endgültig. Einer Seele gelang der Ausbruch. Früher ein Dämon und mehrfacher Frauenmörder, suchte die Seele wieder einen neuen Gastkörper und fand ihn auch. Das Morden begann erneut. Junge Frauen fielen Turro zum Opfer. keiner hatte er eine Chance gegeben, auch Glenda Perkins nicht...

Cover: Franco Accornero

Erscheinungsdatum: 11.2.1991

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Wenn die Süße des geringen Preises verflogen ist, die Bitterkeit minderer Qualität wird bleiben.


Geschrieben von iceman76 am 05.05.2014 um 20:03:

Glenda Perkins ist ein wenig eifersüchtig auf John Sinclair. Von daher sucht sie ein wenig Ablenkung und etwas Spaß in einem Pub. Dort trifft sie dann zufällig Bill Conolly der mit ein paar Kollegen und zwei weiteren Leuten da ist. Sie schließt sich diesem Personenkreis an. Dabei kommt sie einem Mann namens Andy Gere etwas näher. Später begleitet sie ihn noch um mit ihm was essen zu gehen...
Ein verhängnisvoller Fehler wie sich später heraustellen soll!


Fazit: Ich vergebe ein solides "gut" für diesen Roman. Auch das direkte auftauchen vom Spuk fand ich ganz gut. Diesen Roman sollte man ruhig mal gelesen haben!

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*** Eintracht Braunschweig ***
*** Tradition seit 1895 ***
*** Deutscher Meister 1967 ***
Liest gerade: irgendwas, was mit Grusel zu tun hat!


Geschrieben von Lemi am 10.03.2020 um 15:49:

Mir hat die Geschichte richtig gut gefallen. Der Gegner hat sich diesmal richtig gut angestellt und clever agiert, so dass die Spannung bis zum Ende hoch blieb. Ich vergebe ein SEHR GUT

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Wer für alles offen ist, bei dem regnet's auch mal rein, doch irgendwie klingt JA sympathischer als NEIN


Geschrieben von Marvin Mondo am 26.07.2021 um 18:47:

Die Geschichte wird gut, konsequent und vor allen Dingen logisch erzählt. Der Streit mit JS wegen dessen Liaison mit Jessica Long macht die Perkins leichtsinnig, so dass sie anfällig ist für einen Dämon wie Turro. Auch, dass die Geschichte mit einem Cliffhanger endet, war nicht schlecht inszeniert. Wäre das nicht ein Schocker gewesen, wenn Glenda Perkins tatsächlich gestorben wäre?

Wenn der Spuk mitmischt, macht man nichts falsch, sein Auftauchen bildet mal wieder einen der Höhepunkte in der Geschichte. Er beschreibt sein Verhältnis zu Sinclair diesmal perfekt, kurz und griffig: "Wir sind Gegner, doch solange wir uns nicht gegenseitig in die Quere kommen, keine Feinde." (Seite 39)

Allerdings stimmt aufgrund der Serienkontinuität ein entscheidender Umstand meiner Meinung nach einfach nicht: Es wird gleich im ersten Satz behauptet, Turro sei die erste Seele, die das Reich des Spuks verlassen konnte.
Das stimmt so schonmal nicht. Dr. Tods Seele verließ das Reich des Spuks, auch wenn sie auf Asmodinas Ersuchen hin vom Spuk freigegeben wurde. Und wie war das damals mit den Kugelköpfen? Eine dämonische Seele, die gemeinsam mit ehemaligen Echsenköpfigen dem Reich des Spuks entkam? Also, exakt die erste Seele, die dem Reich des Spuks entkam, war Turro dann nicht so ganz.

Wie dem auch sei, insgesamt seine "sehr gute" Geschichte ansonsten.

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Talent is a flame. Genius is a fire...


Geschrieben von Gucky67 am 16.02.2024 um 00:09:

RE: Band 658 : Was Turro mit den Mädchen machte

nach all den Zweiteilern wieder ein Monster-der-Woche - 658 "Was Turro mit den Mädchen macht". schon die ersten Seiten voller unfreiwillig komischer Tippfehler: der Name eines Lokasl (sic!) ist Brakdance (sic!), der Mann, mit dem sich Glenda da anfreundet ist attraktriv (sic!), Glenda selbst mutiert kurz darauf gar zu Blenda (😂 sic!), bekommt Probleme mit ihrem Gehör oder Kurzzeitgedächtnis ("sie zog weg!" - "zog sie denn weg?"), und betrachtet sich später im Siegel (sic!) des Badezimmers. auch ein ungewöhnlicher Name wurde "nie zuvor wieder gehört" - eine schöne Mischung aus "nie zuvor gehört" und "nie danach wieder gehört". im Haus, in das Blenda äh Glenda gelockt wird, gibt es zunächst noch einen Portier namens Harry, als John & Suko dort eintreffen, müssen sie bei einem Nachbarn klingeln, um ins Haus zu kommen - vielleicht war Harry ja in Wahrheit Harvey? ein Roman also mit heißer Nadel gestrickt, wie Corto sagen würde.
und dennoch, ein Knaller. dem Spuk entkommt eine Dämonenseele, die schlüpft in einen Gastkörper, und meuchelt Mädels, Glenda geht ihm auch ins Netz. die Geschichte ist toll aufgebaut, gewinnt ständig an Rasanz, und endet mit einem harten Cliffhanger. wie der Mensch-Dämon mit unserer Lieblingssekretärin spielt, ist schon filmreif. und wie John und Suko erfahren, wer da in Lebensgefahr ist, und wie sie Hals über Kopf die Befreiung angehen, ist ebenso toll geschildert. mit einem Hammer am Ende : "Vor mir lag Glenda in ihrem Blut!" heute wissen wir, dass Chief Coffee Officer Perkins nicht gestorben ist, aber als der Roman herauskam, war das natürlich ein extrem tougher cliffhanger - ganz großes Kino!
das Cover dürfte übrigens vom Italo-Amerikaner Francesco "Franco" Accornero sein, der vor allem für seine Tibis für Romance-Romane bekannt war:
https://www.isfdb.org/cgi-bin/ea.cgi?26028
https://sweetsavageflame.com/.../francesco-franco-accornero/

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