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Band 129: Mar'os - Gott des Krieges
Inhalt:
Der Hydrite Goz’anga, OBERSTER von Neu-Drytor, eine Stadt der Mar’os-Anhänger, wird im Kampf gegen einen Kraak von einem außergewöhnlich großen Hydriten in einem goldenen Brustpanzer gerettet. Er stellt sich ihm als Mar’os, Gott des Krieges, vor, der gekommen ist, um seine Anhänger um sich zu sammeln. Trotz anfänglicher Skepsis und nach einer Machtdemonstration des angeblichen Mar’os, der einen Skeptiker mit einem Blitz aus seinem Dreizack tötet, folgen ihm die Neu-Drytorer. Als erstes befiehlt er die Zerstörung der Transportröhren durch den Atlantik zwischen den Städten der Eidonn-Anhänger Vernon und Hykton. Ein Feuerdrache erscheint und zerstört die Röhren, Mar’os wird endgültig als Gott aneraknnt.
In der Zwischenzeit sind Matt, Aruula und Peter Shaw in Vernon eingetroffen. Matt will bei einer Versammlung des Sieben-Städte-Bundes die Hydriten zur Allianz bewegen, während Peter Shaw in Begleitung von Aruula, die sich in Meeraka auskennt, durch die Transportröhren nach Amarillo reisen soll, um wichtige Informationen auszutauschen und gleichzeitig ein Implantat für sein verlorenes Auge zu erhalten. Nachdem die beiden abgereist sind, erfährt Vernon von der Katastrophe bei den Transportröhren. Matt voller Sorge um Aruula kann schnell beruhigt werden, dass die beiden die Unglücksstelle schon passiert hatten und unterwegs nach Hykton sind.
Der Hydrite Mer’ol wird mit der Untersuchung des Unglücks, das wie ein Vulkanausbruch aussieht, beauftragt. An der Unglücksstelle angekommen, wird er von den Mar’os Anhängern überwältig und gezwungen Fleisch zu essen, um seine Tantron-Drüse zu aktivieren. Allerdings hat Mer’ol ein latentes Problem mit seiner Tantron-Drüse, das sich nach seiner Gefangenschaft bei den Daa’muren verschlimmert hat. Seitdem sorgen Dornenwelse, die sich aus ästhetischen und sozialen Gründen allerdings unter seinem Brustpanzer befinden, für einen Ausgleich des Tantron-Spiegels, weshalb Mer’ol vom Fleischgenuss kaum beeinflusst wird.
Er schafft es, sich zu befreien und Goz’anga gefangen zu nehmen. Goz’anga wird auch von den Dornenwelsen bearbeitet, was ihn zu einem friedlichen Zeitgenossen macht. Mer’ol, mittlerweile überzeugt, dass es sich beim dem angeblichen Mar’os um einen Daa’muren handelt, kann auch Goz’anga davon überzeugen, der sowieso die ganze Zeit über skeptisch geblieben ist. In der Zwischenzeit greifen die Mar’os-Anhänger Vernon an, die Hydriten des Sieben-Städte-Bundes drohen zu unterliegen, als Mer’ol und Goz’anga eingreifen. Goz’anga tötet den angeblichen Mar’os und es wird allen offenbar, dass es sich um einen Daa’muren handelt. Diese Tatsache überzeugt die skeptischen Bundmitglieder, die die Daa’muren als Sache der Oberflächenbewohner sahen, davon, der Allianz beizutreten.
Meinung:
Bernd Frenz und Hydriten – das konnte ja gar nicht schief gehen. Und so ist es auch. Frenz hat einen klasse Roman abgeliefert, bis in die Details stimmig. Auch der Daa’mure war ein glaubwürdiger Teil der Handlung, der sich keine Stockfehler wie seine Kollegen in einigen anderen Bänden geleistet hat. Bitte in Zukunft mehr Hydriten und weniger Daa’muren!
8 von 10 Kometen
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Serien: Maddrax, PR NEO, Sinclair
Also ich weiß nicht was cedeos gegen die Daa'muren hat. So lange die so herrlich naiv blöd sind können die gerne so weiter machen. Aber wie man in diesen Roman sieht werden sie langsam warm und werden erst einmal nur noch naiv sein.
Ansonsten war das wirklich ein Klasse Roman.
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Ein Meister ist nicht derjenige, der etwas lehrt, sondern jemand, der seinen Sch�ler dazu anregt, sein Bestes zu geben, um ein Wissen zu entdecken, das er bereits in seiner Seele tr�gt.
Wenn es in einer Ehe keine Meinungsverschiedenheit gibt, dann ist einer ein Trottel
Den Tagen mehr Leben geben nicht dem Leben mehr Tage
"Gott, gib mir die Gelassenheit,
Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden."
Hier wurde der Konflikt zwischen den verschiedenen Hydriten-Kulturen geschickt mit den Unterwanderungen der Daamuren verknüpft. Die gesamte Handlung war sehr spannend, zum Schluss allerdings etwas überhastet. Den Handlungsstrang mit Peter und Aruula hätte man getrost weglassen können, um mehr Raum für den finalen Kampf und die Verhandlungen über die Allianz zu schaffen. Das sollte es aber an Kritik gewesen sein. Bewertung: 4 Sterne
Cover: Der falsche Gott im Kampf mit dem Kraag. Sehr schönes Motiv, welches als Miniposter auch noch die Innenseiten des Heftes schmückt.
P.S. Mer'ol wird mir immer sympathischer, auch wegen der guten Ausgestaltung seines Charakters. Aber immer, wenn ich mit einem Charakter "warm" geworden bin, lassen ihn die Autoren kurze Zeit später sterben...wie werden sehen...
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Ich lese John Sinclair + MADDRAX (Ziel für 2025 = bis Band 470 kommen)
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