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Zitat:
Original von Dämonengeist
Man kann es aber auch übertreiben.
Meinst Du mich jetzt oder den Autor ?. Solltest Du letztendlich doch mich gemeint haben, hast Du den Roman wohl anscheinend quer gelesen.
Zitat:
Original von dark side
Zitat:
Original von Dämonengeist
Man kann es aber auch übertreiben.
Meinst Du mich jetzt oder den Autor ?. Solltest Du letztendlich doch mich gemeint haben, hast Du den Roman wohl anscheinend quer gelesen.
Ich bezog mich auf deine Ausdrucksweise.
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www.facebook.com/RafaelMarquesJS
Ich hatte mich ziemlich auf diesen Roman gefreut. Um so größer war die Enttäuschung.
Die Geschichte wird von Seite zu Seite schlechter, am Ende habe ich mich nur noch über diesen Roman geärgert.
Es passt einfach gar nichts in diesem Roman.
Das fängt schon mit der Hauptperson an, dieser Aleksandra. Total unglaubwürdig. Sie haust in einer alten Fabrik und scheint vollkommen mittellos zu sein. Müsste sie nicht in einer Fussgängerzone betteln gehen? Woher hat sie das Geld für die Hinreise nach England? Für die Lebensmittel usw., was sie benötigt. Ich meine, jeder Mensch muss arbeiten gehen, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Aber da ist überhaupt nichts. Und wenn ihr ganzes Dorf niedergemacht wurde und sie jahrelang damit beschäftigt ist, die Werwölfe zu jagen, wo ging sie zur Schule? Wo hat sie Englisch gelernt? Woher hat sie gewusst, dass sie diese Sprache lernen muss - die Werwölfe hätten sich auch Spanien oder Frankreich aussuchen können? Woher ihr Wissen, wie und in welcher Reihenfolge man bestimmte Maschinen bedient? Das ist alles so absurd an den Haaren herbeigezogen.
Und überhaupt diese Fabrik, in der sie haust, da stimme ich ds vollkommen zu:
Zitat:
Original von dark side Wo bitte schön gibt es denn heutzutage solche Mengen von Silber unbewacht in Fabrikhallen ?
Das ist vollkommen absurd. Die Fabrik wird wie folgt beschrieben: "Die Türen waren verrostet, die Fensterscheiben .. mit Steinen eingeworfen..".
Sorry, aber wenn eine Firma pleite geht, wird der Insolvenzbeauftragte sehr schnell alles zu Geld machen, um die Schulden zu bezahlen. Völliger Unsinn, dass da soviel wertvolles Silver vor sich hinrottet. Und wenn niemand mehr Rechnungen bezahlt, wird auch sehr schnell der Strom abgestellt. (Siehe z.B. den Vergnügungspark im folgenden JS 1895).
Diese ganze Szenerie stimmte hinten und vorne nicht.
Und dass es ein junges Mädchen mit einem so erfahrenen Werwolf aufnehmen kann - einfach Bullshit!
Da hilft ihr auch keine Silberkralle. Ein Werwolf ist einem Menschen physisch überlegen. Er könnte schneller zuschlagen, als sie reagieren könnte. Selbst wenn sie ihm eine Verletzung zufügt, kann er im gleichen Augenblick ihre Kehle zerfleischen. Außerdem hat er noch andere Werwölfe zur Unterstützung, da hilft ihr auch eine Silberkralle nicht viel, wenn sie umzingelt wird. (Da braucht nur einer ihren Arm festzuhalten, und sie ist wehrlos).
Und die Werwölfe stellen sich auch ziemlich dämlich an. Sie kommen erst abends, damit sie ihre Wolfsgestalt nutzen können - aber genau darauf hat doch Aleks spekuliert! Warum sind sie nicht tagsüber mit Schusswaffen hingegangen? Da hätte Aleks auch ihre Kralle nichts genützt.
Aber das waren ja sowieso nur Kuschelwölfchen: Sie haben im ganzen Roman nicht einen Menschen getötet.
Auch sehr seltsam fand ich, dass John, Suko und Davenport das Haus observieren. Was bringt es, wenn sie zu dritt da warten? Das muss man sich mal vorstellen, was das kostet, wenn drei Polizeibeamte den ganzen Tag dafür bezahlt werden, dass sie alles dasselbe machen: nämlich nichts.
Und die Söhne und die Tochter des Oberwolfs waren vermutlich von Beruf "Sohn/Tochter", denn augenscheinlich gingen auch sie keiner Arbeit nach (obwohl sie doch den menschlichen Anschein bei ihren Nachbarn wahren wollten).
Als ich den Roman anfing zu lesen, entstand bei mir der Eindruck, dass es sich bei der Werwolfjägerin nicht um einen Menschen handelt, steht da doch: "Die dunklen Augen ... leuchteten grell auf." Hm, ja, kenn' ich, passiert mir ständig. Sorry, aber wie soll das bei einem Menschen gehen?
Außerdem stellt John folgende Überlegung an:
"...andererseits gab es keine Möglichkeit, jemanden zu heilen, der sich einmal mit dem Werwolfkeim infiziert hatte. Die einzige Erlösung, die wir kannten, war eine Silberkugel."
Hm - war John nicht auch schon mal ein Werwolf, damals zu Lupinas Zeiten?
Über die überflüssige und total konstruierte Lovestory wurde schon alles geschrieben, da muss ich nicht mehr darauf eingehen, das war total daneben. In diesem Roman wurde dann diesmal nur indirekt "über die Lippen geleckt" (wenn auch nicht über die im Gesicht).
Ich muss (so leid es mir für MB tut) dem Roman leider ein "schlecht" geben. Das war nix.
Cover: Passt nicht wirklich, da auf dem Bild Winter ist. Außerdem stelle ich mir Werwölfe bei JS etwas anders vor (nicht mit einer langen Wolfsschnauze, sondern mehr so, wie sie in den klassischen Filmen sind).
Zitat:
Original von HorrorHarry
Cover: Passt nicht wirklich, da auf dem Bild Winter ist. Außerdem stelle ich mir Werwölfe bei JS etwas anders vor (nicht mit einer langen Wolfsschnauze, sondern mehr so, wie sie in den klassischen Filmen sind).
Hier muss ich mal eine Lanze für den Coverzeichner brechen. Denn genau so stelle ich mir einen Werwolf bei JS vor. Nicht wie die teils lächerlich wirkenden Werwolfzeichnungen von Ballestar (etwa die Wolfsmännchen auf Band 219 oder die Typen auf dem Vorgänger, Band 218), sondern mit einer richtigen Wolfsschnauze und einem mächtigen Körper.
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Ich einige, vielen Dingen muss ich Horror-Harry schon recht geben, aber irgendwie hat mich das (bis auf die wieder aufgebaute und intakt gesetzte Fabrik) nicht so richtig gestört.
Ich fand die Idee mit der Rächerin sehr gut und konnte auch der kurzen Szene zwischen Dara und Aleks was abgewinnen (logisch... zwei ranke und schlanke Frauen... Rrrrrrrrr @Dark Side: endlich mal Titten )
Dass das Kreuz in Anwesenheit von dem 'Patriachen' nicht reagiert hat, war für mich der unlogischste Punkt, da hätte John selbst mit dem 'Kreuztest' den Sack zumachen können und müssen... hätte dem Roman selbst noch eine andere Wendung gegeben.
Ob nun die Werwölfe am Ende überlebt haben, oder nicht... weiß nur der Autor... ich hoffe, dass die Liason von Dara und Aleks noch mal vorkommt.
Ich schätze, wenn Aleks' Silberkralle noch geweiht gewesen wäre, wäre sie absolut tödlich für die Werwölfe gewesen... so hat sie ihnen 'nur' schwere, aber nicht lethale Verletzungen beigebracht.
Ich fand den Roman 'gut'.
Die 'neuen' Autoren haben wenigstens echt gute Ideen und kranken nicht am festgefahrenen JD-Roman-Prinzip, auch wenn es hier erstaunlich wenig Opfer gab.
Ich mag die Breuer-Romane... weiter so... dann werden auch die 'Kreuz'-Fehler weniger
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Ich bin nicht der Messias - Doch, du bist es. Ich muss es wissen, denn ich bin schon einigen gefolgt.
Zitat:
Original von Tulimyrsky
Ich fand die Idee mit der Rächerin sehr gut und konnte auch der kurzen Szene zwischen Dara und Aleks was abgewinnen (logisch... zwei ranke und schlanke Frauen... Rrrrrrrrr @Dark Side: endlich mal Titten )
...... ich hoffe, dass die Liason von Dara und Aleks noch mal vorkommt.
Hehe ...war mir sowas von klar .
Zitat:
Original von dark side
Zitat:
Original von Tulimyrsky
Ich fand die Idee mit der Rächerin sehr gut und konnte auch der kurzen Szene zwischen Dara und Aleks was abgewinnen (logisch... zwei ranke und schlanke Frauen... Rrrrrrrrr @Dark Side: endlich mal Titten )
...... ich hoffe, dass die Liason von Dara und Aleks noch mal vorkommt.
Hehe ...war mir sowas von klar .
Ihr Lustmolche Aber ja, die beiden Damen tauchen selbstverständlich wieder auf
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Dort, wo du hingehst - da bist du dann!
Zitat:
Original von Michael Breuer
Ihr Lustmolche Aber ja, die beiden Damen tauchen selbstverständlich wieder auf
JUHUU...
und vielleicht dauert deren Zwischenmenschlichkeit ja auch mal ne ganze Seite
HARHAR
Danke lieber Michael...
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Ich bin nicht der Messias - Doch, du bist es. Ich muss es wissen, denn ich bin schon einigen gefolgt.
Zitat:
Original von Horror-Harry
Es passt einfach gar nichts in diesem Roman.
Das fängt schon mit der Hauptperson an, dieser Aleksandra. Total unglaubwürdig. Sie haust in einer alten Fabrik und scheint vollkommen mittellos zu sein. Müsste sie nicht in einer Fussgängerzone betteln gehen? [...]
Und überhaupt diese Fabrik, in der sie haust, da stimme ich ds vollkommen zu:
Zitat:
Original von dark side
Wo bitte schön gibt es denn heutzutage solche Mengen von Silber unbewacht in Fabrikhallen ?
[...]
Das sind auch zwei Kritikpunkte von mir. Darüber hinaus fand ich die Auto fahrenden unverwandelten Werwölfe daneben. Und dann die Sexszene? War so etwas nicht eher eine Vergewaltigung und daraus soll ich dann so etwas wie Freundschaft entwickeln?
Vielleicht waren die Seiten halt nicht genug um so etwas vernünftig aufzubauen. Solche Szene hätte dann eher in einen Blade-Comic/Film gepasst.
Ich denke, dass dieses wohl das größte Problem ist. Der Roman ist zwar gut, passt aber nicht in den JS-Kosmos. Als eigenständiger Roman oder im Superhelden-Kosmos (wo man auch Silber in Milliardenhöhe noch in den Schmelztöpfen lässt) hatte das viel mehr gepasst. So gibt es von mir leider nur ein "mittel".
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JS: 1.022 Tage hinter der aktuellen Handlung
PZ: 0 Tage hinter der aktuellen Handlung
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