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Geschrieben von Das Gleichgewicht am 27.10.2014 um 23:42:

02 - Mit dieser Waffe



Es macht keinen Spaß mehr, ein Mensch zu sein. Wegen des Virus, der Menschen bei ihrem Tod in stumpfsinnige Mordmaschinen verwandelt, ist es ihnen verboten, bewohnte Planeten und Monde zu betreten. Erlaubt, wenn auch nicht gern gesehen, sind sie auf Raumstationen. Dort leben sie mit den Außerirdischen, den sogenannten Jockeys mehr schlecht als recht zusammen. Immer wieder kommt es zu Übergriffen und Verbrechen, meistens von menschlicher Seite. Entsprechend kühl wird das Transportschiff Eliot aufgenommen, als es sich schwer beschädigt zu einer Station schleppt. Pilot John Auckland möchte dort eigentlich nur seine unfreiwillig aufgenommenen Passagiere absetzen, aber die bitten ihn um einen letzten Gefallen. Als er wider besseres Wissen zusagt, ahnt er nicht, welch mächtigen Feind er sich damit schaffen wird.


Geschrieben von Das Gleichgewicht am 30.10.2014 um 22:56:

Und die nächste Überraschung. Unsere Helden haben nun ihr Schiff verloren und sitzen mit einem mysteriösen Fremden namens John im beschädigten Großfrachter Eliot herum. Doch nun beginnt nicht etwa die erwartete Odyssee durch die unendlichen Weiten des Alls. Der Frachter kann noch fliegen und dockt ohne Zwischenfälle eine Raumstation an. Na gut, der Schiffsarzt ist zum Zombie mutiert und wird direkt im Prolog getötet. Aber auch hier hätte ich erwartet, dass er sich unbemerkt verwandelt und dann noch für Probleme sorgt.

Claudia Kern wollte wohl doch keinen Zombie-Weltraum-Survival-Horror schreiben, sondern eine ausgewachsene SF-Saga. So lernen wir auf der Raumstation auch gleich die herrschende Alienrasse kennen. Die Jockeys - kleine parasitäre Männlein, die sich an anderen tierähnlichen Alienrassen festsaugen und diese sozusagen reiten – sind nicht gut auf die Menschheit zu sprechen. Schließlich war sie es, welche irgendwie die Zombieseuche über die Galaxis gebracht hat. Wie genau, erfahren wir vielleicht später noch. Band zwei spielt also auf einer bewohnten Raumstation, auch Zoo genannt. Die Jockeys unterdrücken die Menschen und hier ist es besonders hart. Immerhin müssen sie nicht als Wirte für die Kerlchen dienen, aber die Lebensumstände sind das bekannte Ghettoklischee. Als die Hauptcharaktere hier nach einer neuen Verdienstmöglichkeit schauen und sich für einige Stunden erholen, spitzen sich die Konflikte zu und eskalieren. Kennt man, im Detail gibt es trotzdem relativ neue Ideen und vor allem Spannung. An die Archetypen der Charaktere (prinzipientreue Pilotin, nerdiger Techniker und dümmlicher Haudrauf inklusive gerissenen Bruder ala „Brain&Body“) hat man sich jetzt schon gewöhnt.

Immer noch nichts außergewöhnliches, aber besser als der Pilotroman und gutes Lesevergnügen. Leider etwas teuer. 2€ für die Länge eines Heftromans muss nicht sein, aber die Autorin hat eben keinen großen Verlag hinter sich.

großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen Baff Baff Baff (7 von 10 Weltraumzombies)

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