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Geschrieben von Das Gleichgewicht am 03.07.2011 um 20:31:

14 - Die Blutbaronin



Burg Csejte um 1600: Baron Ferenc Nádasdy trauert, obwohl er mittlerweile ein zweites Mal verheiratet ist, noch immer seiner toten ersten Frau Elisabeth Báthory nach. Nacht für Nacht sucht er ihr Mausoleum auf und hadert mit seinem Schicksal. Ein Zauber könnte ihm die Geliebte ins Leben zurück bringen. Die weise Magierin warnt jedoch inständig vor diesem unheiligen Werk, denn es könnte Tod und Verderben über die Seinen bringen ...

Erschienen am 3. November 2006


Geschrieben von Das Gleichgewicht am 03.07.2011 um 20:32:

Es geht hier um eine wiedererweckte Tote, die Blut zum Überleben braucht. Man könnte auch sagen "Vampirin." Diese heißt zufällig Elisabeth Báthory, die Geschichte spielt Nahe Ungarn. Trotzdem hat die Geschichte nichts mit den eigentlichen Mythen um die bekannte BlutGRÄFIN zu tun, welche in Blut badete, um ewiges Leben zu erlangen. Diese war auch keine Vampirin, sie trank das Blut ja nicht.

Trotzdem vergreift dieses Hörspiel sich immer wieder an der Geschichte um die Blutgräfin. Das bemerken aber wie immer nur die, welche die eigentliche Geschichte kennen. Alle anderen bekommen es mit einer Grundsoliden Vampirstory zu tun. Ein ungarischer Baron erweckt seine verstorbene Frau, obwohl er eigentlich wieder verheiratet ist. Was er nicht weiß und bis zum Finale der Geschichte auch nicht wahrhaben will: Sie braucht Blut, um ihre unheilige Existenz zu bewahren. Nach und nach saugt sie alles leer, was ihr in die Quere kommt. Schließlich ist die Baronie verlassen, wer konnte ist weggezogen...oder wurde ausgesaugt. Das verdankt die Dame ihrem Vampir-Hypnose-Blick. Eine alte Kräuterhexe gibt dem Baron schließlich ein Kraut, mit dem er für eine Nacht gegen den Blick immun ist. Er erkennt die Wahrheit. Doch mit Knoblauch, Pflock und Silberkeuz ist es hier nicht getan. Elisabeth wird (un)lebendig von ihm in einer Kapelle eingemauert, umrahm von heiligen Symbolen.

Die Geschichte endet in einer stimmungsvollen Jammer-Szene, bei der man das Gefühl hat, die Blutbaronin hauche einem durch die Kopfhörer ihr Klagen ins Ohr. Daumen_hoch Jup, zum Finale hin bin ich nochmal wach geworden, denn dann wurde es spannend. Zwischendurch ist die Geschichte auch nicht zu verachten, aber man kennt das schon. Ich erinnere nur an JS Classics - Das Leichenhaus der LadyL. Hatte gewisse Gemeinsamkeiten großes Grinsen

Von mir großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen Baff Baff Baff Baff (6 von 10)

Geschichte durchschnittlich, Umsetzung wie erwartet klar über dem Durchschnitt.

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Aktuelle Lesereihenfolge:

1. John Sinclair
2. Maddrax


Geschrieben von Wicket am 05.07.2016 um 08:39:

Eine für das Gruselkabinett standdardgemäße Vertonung. Somit eigentlich ein Highlight im Hörspiel-Sektor, gemessen jedoch am Potential des Labels eine eher durchschnittliche Umsetzung.

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Der Optimist erklärt, dass wir in der besten aller möglichen Welten leben. Der Pessimist fürchtet, dass dies wahr ist. (J.B. Cabell)

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