Nachdem Kormak seine Intrigen zur Machtübernahme in den afrikanischen Wolkenstädten gesponnen hat, geht es für ihn nach Washington, um auch dort seine total bösen Masterpläne voranzutreiben. Solange der Serienheld verschollen ist, kann ihn eh niemand aufhalten.
In der Hauptstadt gibt es dann auch wieder das volle Militärsetting zum Konflikt zwischen den Nosfera und dem Weltrat. Den sich Kormak natürlich geschickt zunutze macht. Sexroboter Lybreyz hat Kormak heimlich als persönliche Killermaschine mitgenommen. Die nervt mich mit ihren Anspielungen und Sprüchen fast so sehr wie Haaley.
Kormak hängen zu Beginn des Romans noch Rulfan und Reese an den Fersen. Die kann er aber abschütteln, indem er sie auf eine weitere Suchmission schickt, um Matt oder Aruula zu finden.
Dann ist da noch Kormaks rechte Hand Ashley. Während sie unter Kormak in Afrika diente, hat ihr Mann in Washington eine neue Frau und Mutter für ihren Sohn gefunden. Sie ist entsprechend emotional am Boden. Was Kormak natürlich auch geschickt für sich nutzt. Der Kerl manipuliert als Oberbösewicht wirklich jeden für sich. Fast so wie Lilith bei JS.
Im letzten Heftviertel blasen die Nosfera dann zum actionreichen Großangriff auf das Pentagon, bei dem wichtige Generäle sterben. Mit schwerem Geschütz wie Raketenwerfern. Kormaks Dark Force hält mit ihren Gleitern dagegen. Die Nosfera sind in ihrem Versteck geschockt. Sie wissen nichts von dem Anschlag und waren gar nicht dafür verantwortlich. Irgendjemand hat sich als Nosfera-Truppe ausgegeben, um das ihnen in die Schuhe zu schieben. Wer das wohl sein könnte, mh? Vielleicht jemand, der damit unliebsame Skeptiker entsorgt hat und sich mit seiner Dark Force beim Präsidenten unverzichtbar macht, wie er es auch schon beim Kaiser der Wolkenstadt mit seinen Intrigen gemacht hat?
Captain Ashley forscht nach und findet heraus, dass Kormak Lybreyz eingeschmuggelt hat. Nach und nach setzt sich das Puzzle für sie zusammen. Aber keine Sorge, auch das ist Teil des verzweigten Masterplans von Kormak. Sie sollte das herausfinden, es ist ein Test ihrer Loyalität. Und wie geplant stellt sie sich nun völlig auf die Seite des Bösewichts, der sie emotional manipuliert hat. Wirklich wie Lilith bei JS. Selbst wenn man denkt, jetzt steckt sie endlich eine kleine Niederlage ein, war das Teil ihres Plans und gereicht ihr eigentlich zum Vorteil. Wenn Ian Rolf Hill seine Lieblinge auf der Gegenseite hat, dann merkt man das halt. Kormak ist jetzt nicht nur Anführer der Dark Force, sondern auch oberster General der Truppen des Weltrats. Mit all seinen Soldaten, Spionen und Agenten.
In einem Cliffhanger stürzen Rulfan und Reese mit ihrem Gleiter ab. Wie ärgerlich. Fast als hätte ihn jemand sabotiert. Natürlich werden sie den Absturz überleben, aber Kormak hat jetzt echt eine ganze Weile freie Hand.