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Das letzte Heft war ein kleiner Lichtblick. Ganz genau das, was ich von eine simplen trashigen Horrorserie erwarte. Hier geht es leider direkt wieder bergab. Martin Kay kommt mir wie ein motivierter Hobbyautor vor. Er hat viele Ideen, aber die sind alle sehr schlecht umgesetzt und eine spannende kohärente Handlungsstruktur gelingt ihm kaum. Figuren agieren ohne nachvollziehbare Gründe und erklärt werden sie dem Leser auch nicht, damit er sie besser nachvollziehen kann. Es werden irgendwelche Regeln aus dem Hut gezaubert, damit man den Plot nicht erklären muss. „Sind halt die Regeln der Magie!“. Die aber plötzlich aufploppen und nicht gut in die Serie eingeflochten wurden, dann hätte mich das nicht gestört.
Jetzt habe ich auch auf den Engelsplot keinen Bock mehr. Das ist einfach kein gutes „Woldbuilding“ oder interessante und glaubhafte Figurenkonzeptionierung. Wäre es eine der vielen Serien als ebook bei amazon im Selbstverlag, würde ich mich nicht so beschweren. Aber der Dämonenkiller (oder Dorian Hunter) hat einen Ruf. Und dem werden weder Martin Kay noch Dario Vandis gerecht. Vielleicht müssen sie ihren Weg erst noch finden.
Der Roman begann mit Angelina noch gut, wurde dann zur Heftmittel mit Zakum unterdurchschnittlich und mit Nathaniels Erklärungen und seinem Ritual echt
SCHLECHT
(4 von 10 Freaks)
Aktuelle Lesefavoriten:
1. Isaac Kane
2. Gespenster-Krimi Neuauflage
3. Die Vagabunden
4. Dämonenkiller
Zitat:
Original von Das Gleichgewicht
Jetzt habe ich auch auf den Engelsplot keinen Bock mehr. Das ist einfach kein gutes „Woldbuilding“ oder interessante und glaubhafte Figurenkonzeptionierung. Wäre es eine der vielen Serien als ebook bei amazon im Selbstverlag, würde ich mich nicht so beschweren. Aber der Dämonenkiller (oder Dorian Hunter) hat einen Ruf. Und dem werden weder Martin Kay noch Dario Vandis gerecht. Vielleicht müssen sie ihren Weg erst noch finden.
Auf jeden Fall sind es bei Dorian Hunter anscheinend erstmal nur diese zwei Autoren, die sich abwechseln. Kann dir im Moment nicht richtig sagen, wen ich besser finde, aber wahrscheinlich Dario Vandis (Dennis Ehrhardt). Der hat anscheinend auch mehr mit Dorian Hunter zu tun. Martin Kay (Martin Knöpper) sagt mir relativ wenig.
Mit dem Engelsplot ist es ja bald vorbei.
Ich brauche aber noch eine Weile für die Hefte.
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Zitat:
Original von Schneedrache
Mit dem Engelsplot ist es ja bald vorbei.
Ich brauche aber noch eine Weile für die Hefte.
Und ich bin mir sicher, dir werden die Hefte besser gefallen, als mir. Du hast nicht so übertriebene Ansprüche an die neuen Abenteuer.
Aktuelle Lesefavoriten:
1. Isaac Kane
2. Gespenster-Krimi Neuauflage
3. Die Vagabunden
4. Dämonenkiller
Zitat:
Original von Das Gleichgewicht
Und ich bin mir sicher, dir werden die Hefte besser gefallen, als mir. Du hast nicht so übertriebene Ansprüche an die neuen Abenteuer.
Ich denke nicht, dass deine Ansprüche übertrieben sind. Aber je höhere Ansprüche man stellt, um so schneller wird man natürlich enttäuscht. Ich versuche da schon auch, vieles nicht zu kritisch zu sehen, z.B. sogenannte Heftromanzufälle.
Ich brauche auch keine großen Zyklusentwürfe wie bei Maddrax oder bombastische Herr der Ringe mäßige Großschlachten wie von IRH in Sinclair, da fehlen ja wirklich nur noch die Raumschiffe wie bei Star Wars.
Aber es ist eben auch schade, dass Experten wie Olivaro und Talis sich da komplett zurückgezogen haben und schon nach nur 160 Heften da so einen Schlussstrich ziehen, weil die Serie irgendwie nicht mehr dieselbe ist. 160 Hefte, das ist längst keine Historie wie bei John Sinclair, und ich glaube, außer um Coco würde es mir da bei keiner Figur besonders leid tun, wenn sie bald nicht mehr dabei wäre.
Ich glaube, ich bin da auch sehr offen für diese "neuen Abenteuer". Ich habe da keine besonderen Erwartungen, und es dauert auch nicht mehr ewig, bis andere Autoren kommen. Die Tage von Martin Kay sind gezählt.
Ich gebe dem Roman noch ein gut. Ich denke auch, dass der Roman mit Angelina ganz gut anfing, wie sie versucht, einer Sache auf die Spur zu kommen. Die Weichen für die finale Konfrontation der zwei "Engelswesen" bzw. Schemen sind ja gestellt.
Dass die Hintergrundgeschichte diese Wesen entmystifiziert, finde ich nicht. Da bleibt noch genug Mystisches übrig. Man weiß, sie kommen von dieser fremden Welt mit fünf Sphären, Mutter der Welten Dunkelzone der Läuterung, Sphäre der Illusionen, Fuß der Götter, Born der Magie,
und in der letzten gibt es nur zwölf Schemen, die sich dem Kampf gegen die Schwarzen gewidmet haben.
Vieles bleibt natürlich unlogisch, vor allem, warum Nathaniel sich mit Dorian eine Laus in den Pelz setzen musste. Nebenbei gibt es noch die Geburttstunde eines neuen Vampirs, Ken Harding, der anscheinend eine Art Nachfolge Rebeccas antreten könnte, wie man aus dem nachfolgenden Roman schließen kann, den ich auch schon gelesen habe.