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John-Sinclair-Forum ::: Gruselroman-Forum » Roman-Serien » Professor Zamorra » PZ801-1000 » Band 918: Auf der Schwelle der Zeit
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Habibi Habibi ist weiblich
Chefin




Dabei seit: 01.10.2008
Beiträge: 5391

22.07.2009 15:39
Band 918: Auf der Schwelle der Zeit
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159 n.Chr.:
Der skelettierte Menschenschädel wirkte in der dunklen Pranke des Dämons klein und zerbrechlich. Als sich die Finger um ihn schlossen und zudrückten, platzte der Knochen in unzählige Splitter, die zu allen Seiten davonschossen.
Lucifuge Rofocale schleuderte die restlichen Krümel zurück auf den Knochenberg, den er neben seinem Thron hatte errichten lassen, und brüllte. Beinahe brachte der Schrei die Wände zum Erbeben.
Noch ein paar Tage, dann war es wieder soweit: Der Erbfolger würde einen Auserwählten zur Quelle des Lebens führen und damit einen unsterblichen Kämpfer für das Gute erschaffen.
Im Ministerpräsidenten der Hölle brandete das Verlangen auf, dem alten Mann, der der Erbfolger war, den dürren Hals umzudrehen und zu zerbröseln, wie er es gerade mit dem Schädel getan hatte. Aber er wusste, dass er das nicht konnte.
Und das hatte nicht nur damit zu tun, dass die Erbfolge Lucifuge Rofocales Schöpfung war!

Erscheinungsdatum: 04.08.2009

Autor: Oliver Fröhlich







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engelbert
Kaiser




Dabei seit: 21.09.2008
Beiträge: 1313

25.07.2009 08:54
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...platzte das Ei in unzählige Splitter, die zu allen Seiten davonschossen.

...welch eine Sauerei so ein kleines Ding im Micro hinterlasenkann Teufel

Es liest sich unheimlich gut an, das Autorenteam macht sich echt Gedanken!

__________________

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von engelbert am 12.09.2009 20:28.

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7109
engelbert
Kaiser




Dabei seit: 21.09.2008
Beiträge: 1313

12.09.2009 21:23
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Lucifuge Rofocales Schöpfung um die Erbfolge sollte ein für alle mal unterbrochen werden. Er beauftragt die C´weten, den Auserwählten Casril vor dem Gang zur Unsterblichkeit zu töten. Am Fuße des Monolithen zur Quelle des Lebens kommt es zum Kampf mit den Erbfolger und seinen Auserwählten gegen die Dämonen. Kurz bevor die C´weten ihren Auftrag erfüllen können, entsteht durch einen magischen Luftstrudel ein Austausch. Anstatt der drei C´weten erscheint Zamorra aus der Zukunft. Unter Mithilfe von Zamorra wird der Anführer Iehthier und seine beiden Dämonen vernichtet, der Auserwählte durchschreitet mit Zamorra das Portal zur Quelle des Lebens.
Dylan McMour wurde vom Druidenvampir Marlock McCain gebissen und infiziert.
Anka Crentz verhilft Dylan den Vampirkeim zu bekämpfen. Doch der Keim erweist sich als zu stark. Anka hat nur die Alternative mit dem Pfahlstock oder durch einen von ihrer Mutter erlernten Zauber. Eine Magie gebunden in einen Zeitfeld mit dem Verursacher, könnten die Verletzungen rückgängig geheilt werden. Durch den Vampirkeim findet das Duo den Aufenthaltsort des Vampir am Monolithen.
Der Druidenvampir folgt einer Berufung und im selben Moment als sich das Tor zur Quelle sich öffnet, handelt das Duo und ihre Magie im Zeitfeld wird wirksam. Das Tor kann sich nicht mehr schließen und die entweichende geronnene Zeit läst das Trio im Durchgang erstarren.
Die Wächterin der Quelle offenbart Zamorra die katastrophalen Auswirkungen eines geöffneten Portal. Die Quelle versackt, dunkles bricht herein, es stirbt. Zamorra erkennt die Ursache an der Schwelle und handelt. Mit einen Sprung auf das Trio entreißt er dem Tor das Hindernis und es kann sich wieder schließen.
Die plötzlich aus der Vergangenheit kommenden C´weten stehen den Gefährten von Zamorra gegenüber. Cryf und der junge Erbolger Rhett können sich nur schwer den Angriffen der Dämonen erwehren. Als Zamorra mit den Erstarrten aus dem Portal springt, versetzt es die C´weten wieder zurück in die Vergangenheit.
Nach der überstandenen Erstarrung erkennt der Vampir, dass der Infizierte keinen Keim mehr in sich trägt und droht dem Paar, noch bevor er flieht.
Die Dämonen sind zurückgekehrt und konnten ihre Aufgabe nicht mehr erfüllen. Der Auserwählte ist inzwischen seiner Berufung gefolgt, die Erbfogle gesichert. Lucifuge Rofocales vernichtet die Versager, die Letzten aus dem Volke der C´weten.



Die Zusammenfassung ist vereinfacht wiedergegeben. Die Handlung ist wesendlich kompakter und umfangreicher. Hinzu kommt das die Geschichte zwischen drei Zeiteben handelt. Kennzeichnend für diesen Roman ist ein rasantes Tempo im Abschluss in Spannungsspitzen.

Wer initiierte am Friedhof vor dem Monolithen den Luftstrudel in die Vergangenheit?
Klar, die Quelle.
Also, wenn der Zamorra aus der Gegenwart in die Vergangenheit reist um die Quelle vor dem Tod zu bewahren, warum läst es ihm den Umweg zu den C´weten reisen?
Muss doch nicht sein, er könnte den direkten Weg nehmen.
Klar, wegen der Erbfolge.
Das ist nun die Aufgabe Merlins. Er ist dieser Verantwortung auch in der Vergangenheit nachgegangen, doch nun ist er aber mausetot.

...weil es zwar in meiner Vergangenheit aber erst in deiner Zukunft geschehen wird - also, er reist mal in der Zukunft in seine Vergangenheit.
Originell, wirklich, hat Spaß gemacht!

Originell ist auch die Trickkiste mit der Truhe voller Augenblicke, da kann man sich problemlos selbst über den Weg laufen ohne ein Zeitparadoxon auszulösen.

Eine wunderschöne Frau mit einen funkentosenden Schwert. Sie ist die Hüterin der Quelle.
Ihre Verbundenheit mit der Quelle ist so tief, dass sie sich selbst vom Teich nicht weit entfernen kann und das Problem mit den Portal vermag sie nicht zu lösen. Sollte dann nicht an der sterbende Quelle ein altes Weibchen mit einen rostigen Schwert stehen?

Wenn der Tathergang sich als Traum erweist, endet meist abrupt das Lesevergnügen, ich muss dann immer mal etwas tiefer Luft holen. Wie auch hier rebelt der Autor mit Anka eine Charaktere mit Null Vergangenheit hervor, aus der Luft gefischte magische Fähigkeit und man fragt sich nur, was will sie eigentlich hier? Einige Seiten später ist sie erdrosselt. Oh Kacke siehe da, der Träumer erwacht - ein Traum, aber es war kein Traum!
Und warum steht Anka blutverschmiert vor dem Badezimmerspiegel?
Die Darstellung von Anka ist super schräg, und auch mit ihr an der Seite der Ungläubige mit seinen tollen Heilfleisch, ich bin mal gespannt wie es sich weiter auflöst...
Grübel, grübel ... das ging aber schnell...jetzt sind sie schon eingezogen ins Château Montagne...

Story 5,0/5,00


Humor, in kleinen Portionen, diesmal auch im Titelbild.
Mit einer fahrigen Bewegung wischte er dabei die Candy- Körperlotion von der Ablage.

Cover 3,5/5,00

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Das Gleichgewicht Das Gleichgewicht ist männlich
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Dabei seit: 24.09.2008
Beiträge: 12034

24.07.2011 14:21
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Rezi:
Ich bin wirklich dankbar dafür, dass engelbert die Inhaltsangabe übernommen hat. Wie der Titel schon ahnen lässt, ist der Roman ein Zeitreiseabenteuer, welches dem Leser volle Konzentration abverlangt. Als Neuleser wird man hier mit jeder Menge Infos über den Erbfolger und seine Auserwählten versorgt. Da muss ich mir wohl mal den Hörspiel-Vierteiler um die 500er zulegen.

Wie Oliver die verschienenen Zeitebenen behandelt und am Ende sogar sinnvoll zusamman laufen lässt, ist echt grandios und hat Spaß gemacht. Action gibt es auch zur Genüge und natürlich dürfen der Humor und das "weibische" Verhalten von Nicole nicht fehlen.

großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen Baff (9 von 10) für eine rundum gelungene Geschichte mit jeder Menge Hintergrundinfos zum Thema Erbfolger. Erstaunlich, wie schnell man schon nach 18 Romanen voll drin im Zamorra-Universum ist. Daumen_hoch

Cover: Wieder mal wie immer, gefällt mir nicht.

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Aktuelle Lesefavoriten:

1. Isaac Kane
2. Gespenster-Krimi Neuauflage
3. Die Vagabunden
4. Dämonenkiller

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