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John-Sinclair-Forum ::: Gruselroman-Forum » Roman-Serien » John Sinclair » JS1201-1400 » Band 1226 : Das Versteck
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Umfrage: JS Band 1226 : Das Versteck
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Michael Michael ist männlich
Administrator




Dabei seit: 22.11.2007
Beiträge: 5234

03.10.2008 02:40
Band 1226 : Das Versteck
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Das Versteck

Der helle Sarg markierte den Beginn des Trauerzuges! Wie ein makabres Schaustück wurde er uns entgegengetragen, und wir fanden keinen Platz, um dem Leichenzug auszuweichen. Dafür war die Straße einfach zu schmal. "Anhalten, John!" sagte Suko und seufzte dabei, denn wie ich wusste auch er, das wir so schnell wie möglich nach Aberdeen wollten, um dort in ein Flugzeug zu steigen, das uns nach London brachte. Da war jeder noch so geringe Aufenthalt ein Ärgernis. Auch die Zeremonie einer Beerdigung ...

Erscheinungsdatum: 7.1.2002

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Wenn die Süße des geringen Preises verflogen ist, die Bitterkeit minderer Qualität wird bleiben.

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1834
Marvin Mondo
Kaiser




Dabei seit: 21.05.2018
Beiträge: 1041

24.08.2024 09:05
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Worum gehts im Roman?

Die Geisterjäger wollen nach dem jüngsten Fall in Schottland eine Abkürzung nehmen, um schnellstens das Fluegzeug in Aberdeen zu erreichen. Unterwegs geraten sie in die Umgebung eines namenlosen Dorfs, wo sie aufgrund der engen Straße einen offensichtlichen Leichenzug aufhalten. Infolge eines Streits, den Sinclair mit dem Anführer des Zugs anzettelt, wird ein Geräusch aus dem mitgeführten Sarg des Zugs laut, der prompt auf die Straße fällt und zersplittert. Dabei stellt sich heraus, dass die Dorfbewohner versuchten, eine junge Frau, Jenny Orwell, lebendig zu verscharren.

Während die Dörfler verziehen, verschieben die Geisterjäger ihre Weiterreise und kümmern sich um Jenny Orwell. Sie erzählt, dass sie beim Trampen durch Schottland in dem Dorf landete, übernachtee, dann aber von den Dörflern überwältigt wurde und im so genannten "Versteck" im Wald landen sollte.

Während Suko und Orwell zurückbleiben, will Sinclair iuns Dorf, um Erkundigungen einzuziehen. Mittlerweile hat man ihnen die Reifen des Leihwagens zerschnitten, so dass sie nicht mehr fliehen können. Suko wird von einem Jungen abgelenkt, während sich die Menge der Dorfbewohner um ihren Boss Mason Plummer auf sie stürzt und den Chinesen sowie Jenny Orwell erneut einkassiert.

Im Dorf bekommt es Sinclair mit Heather Plummer, Masons Schwester, zu tun. Sie zeigt sich seinen Fragen gegenüber bocksbeinig, ghreift Sinclair sogar mit einem Bügeleisen an. Immerhin kann er erfahren, dass das Dorf in der Tat immer wieder Opfer sammelt, um sie im Wald an ein Wesen mittels des "Verstecks" zu verfüttern. Nachdem Heather rauslässt, dass die Dorfbewohner Suko und Jenny Orwell gefangen haben, eilt Sinclair zurück zu diesen. Dort angekommen, sieht er Heathers Aussage bewahrheitet und folgt der Spur der Dorfbewohner in den Wald.

Unterwegs liest Sinclair im Wald ein weiteres Opfer der Dorfbewohner, Rhonda White, auf, die schwer gezeichnet ist. White wurde ebenfalls gefangen und ins "Versteck" gesteckt, konnte der dort hausenden Bestie aber knapp entkommen, weil sie durch einen von deren Gängen entkam. Erstmals kommt hier der Gedanke auf, dass es sich bei "Ihm" um einen Ghoul handeln könnte.
Während Sinclair und White sich unterhalten, bemerkt Rhonda, dass der Junge, der zuvor bereits Suko ablenkte, sie aus einem Versteck heraus beobachtet. Sinclair beschließt, dem Jungen eine Fall zu stellen und verabschiedet sich, scheinbar, um Hilfe zu holen.

Derweil werden Suko und Jenny Orwell ins "Versteck", eine Art Brunnenschacht, geworfen. Sie arbeiten an ihrer Befreiung, als plötzlich der Verursacher allen Übels, ein weiblicher Ghoul, auftaucht und sie bedroht.

Sinclair und Rhonda White können Dennis Plummer, Masons Sohn, einsacken. Als der 13-Jährige sich weiterhin verstockt gibt, verpasst Sinclair ihm eine knallende Ohrfeige - was den Jungen zumindest halbwegs kooperieren lässt. Sinclair lässt sich zu jenem zweiten Eingang des "Verstecks" bringen, durch den Rhonda White entkommen konnte. Er lässt Dennis gefesselt zurück und betritt die Gänge.

Die Befreiungsversuche gehen schief, ebenso jener Jenny Orwells, gegen den Ghoul die Dämonenpeitsche einzusetzen. Dafür taucht Sinclair, der die Gänge hinter sich brachte, rechtzeitig auf und vernichtet den Ghoul unter Einsatz von Silberkugeln und Kreuz. Mithilfe von Dennis, bringen die Geisterjäger Orwell und White ins Dorf zurück. Als sie die Plummers konfrontieren, erfahren sie von Mason, dass der Ghoul seine erste Ehefrau war. Er habe erst nach der Heirat ihre Natur bemerkt, sie habe dann das Dorf bedroht, weil sie Nahrung wollte. Um keine Bewohner zu opfern, habe er dem Ghoul Reisende als Opfer verschafft. Mason Plummer bittet die Geisterjäger, sie mögen Dennis eine Chance verschaffen - dann erschießt er sowohl seine Schwester Heather als auch sich selbst kurzerhand.

Fazit: Der Roman kommt, soweit das Positive, ohne große Fehler aus. Einzig die üblichen "verdammt"-Orgien (bis zu fünfmal pro Seite) nerven, nerven, nerven!
Die Geschichte beginnt lesenswert, hier kommt Atrmosphäre bis etwa zur Hälfte Atmosphäre auf, weil sich der Leser fragt, was hinter dem seltsamen verhalten der Dorfbewohner steckt. Dark greift hierbei klassische Horrorfilm-Motive auf. Allerdings stürzt die Handlung dann steil ab, weil das Auffinden Rhonda Whites und Sinclairs Kriechen durch die Ghoul-Gänge und die befreiungsversuche Sukos viel zu lange ausgewalzt werden. der Showdown ist dagegen wieder viel zu einfach gestrickt - ein großes Manko war aus meiner Sicht Jenny Orwells Einsatz der Dämonenpeitsche. Warum musste Sinclair wieder unbedingt als Held da stehen? Wäre mal etwas Anderes gewesen, wenn eine Außenstehende einen Untoten mit der Peitsche erledigt hätte. Mal wieder eine völlig verschenklte Chance!
Mit der Logik ist das dann auch so eine Sache: Mason Plummer heiratet einen Ghoul, merkt das aber erst danach? Und wie soll ein weiblicher Ghoul ein menschliches Kind zur Welt bringen? Das würde im Leben nie funktionieren - und führt somit die gesamte Geschichte ad absurdum. Auch der Doppel-Selbstmord am Ende erfolgt undvermittelt und unmotiviert, die Handlung bricht dann regelrecht ab.
Alles in allem bleibt, nach guter erster Hälfte, ein steiler Absturz, der eine "schlechte" Wertung mit sich bringt.

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