Band 234 : Macht und Mythos

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JS Band 234 : Macht und Mythos

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Michael Offline
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Band 234 : Macht und Mythos

Beitrag von Michael »


Macht und Mythos

Aus der Schnittwunde an der rechten Hand tropfte Blut. Das Blut eines Gerechten! Suko, der Chinese, hatte den Arm ausgestreckt, so daß seine Hand über einer seltsamen, aber sehr bekannten Zeichnung schwebte. Von Sarah Goldwyn, die praktisch alles besaß, stammte das Blatt. Sie hatte sie nicht selbst gemalt, nur aus einem ihrer Bücher entnommen, denn dieses Bild war von ungemein großer Bedeutung. Es ging um die Drachenbeschwörung. Der Inspektor zuckte mit keiner Wimper. Er hielt den Arm weiter ausgestreckt und zitterte auch nicht, als Kara, die Schöne aus dem Totenreich, einen zweiten Schnitt führte, so daß eine kreuzförmige Wunde entstanden war. Eine Wunde wie ein Kreuz.

Cover: Vicente Ballestar

Erscheinungsdatum: 27.12.1982
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iceman76 Offline
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Beitrag von iceman76 »

John kämpft in der Drachenhöhle gegen Nepreno den Drachen, währenddessen macht er eine Zeitreise und rettet vorerst einem alten Makkabäer das Leben. Von diesem erfährt er einiges über sein geweihtes Silberkreuz und wie er es aktivieren kann!

Wer mehr wissen will...
...lesen!!

Es lohnt sich!!! :D
woodstock Offline
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Beitrag von woodstock »

Zu viel sollte man wirklich nicht erzählen. Dieser Dreiteiler ist natürlich ein MUSS. Aber was noch schöner ist; Der ist auch noch richtig Klasse geschrieben. Und man möge J.D. verzeihen das er sich mit Zeitlinien nicht auskennt.
Das man in der Vergangenheit sehr wohl getötet werden kann sollte ihm jetzt aber doch klar sein. :D
Lemi Offline
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Beitrag von Lemi »

Die Beschwörung gelingt und John wird von der Pyramide des Wissens aufgenommen und in die Vergangenheit versetzt, wo er ein Geheimnis seines Kreuzes erfährt, doch bevor er weitereisen kann, löst sich die Pyramide aus unerfindlichen Gründen auf und John wird zurück in die Höhle von Nepreno versetzte.
Zur gleichen Zeit mischt sich auch Jane Collins mit ein, sie erpresst Kara’s Schwert von Sheila Conolly um die Verbindung zu John zu kappen, damit er nicht mehr zurückkehren kann….

Fazit:

Ein sehr guter Abschluß einer der Kreuztriologie bei sich mancher sicher fragt: Hey, warum kein Top bei so einem wichtigen Roman? Ganz einfach, auch ein wichtiger Roman muß nicht immer top sein und so kommt es, dass mich hier ganz gravierend Jane Collins gestört hat, die wie aus dem Nichts auftaucht und auch noch von der Verbindung weiß, die Kara’s Schwert zu John aufrecht erhalten hat. Neben dem Spuk, Lupina und Lady X, war Jane Collins einfach aus meiner Sicht der Tropfen zuviel. Trotzdem 9 Punkte von mir.

:) :) :) :) :) :) :) :) :) :neutral:
Bernie2603 Offline
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Beitrag von Bernie2603 »

Ein toller Abschluss der Kreuz - Trilogie. Spannung und Action pur. So muss ein Mehrteiler enden mit viel Dramatik.
Jason zeigte wieder einmal Höchstleistung.
Obwohl mich Jane Collins auch etwas störte, bekommt der Roman ein sauberes "top" von mir. :buch:
Koboldoo Offline
Beiträge: 816
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Beitrag von Koboldoo »

Ein Band voller Action und unvorhergesehenen Ereignissen. Nicht umsonst zählt dieses Trilogie zu den Meilensteinen im Sinclair-Universum.

Von mir gibt es ein "TOP".

Bewertung Cover: TOP! Zeigt das Wesentliche ;-)
Marvin Mondo Offline
Beiträge: 1195
Registriert: Mo Mai 21, 2018 1:43 am

Beitrag von Marvin Mondo »

Nach nochmaligem Lesen muss ich mein Urteil grandios revidieren, denn der Band weist Fehler auf, die schlicht weh tun:

- Am markantesten ist ein Folgefehler, den sich Dark bereits im zweiten Teil erlaubte: Nachdem er in die Drachenhöhle entführt wird, hat Sinclair KEINE Beretta bei sich, wie explizit im Text gesagt wird (S. 42). Hier will uns Dark nun ab Seite zehn fortwährend verkaufen, dass Sinclair die Beretta aus dem Nichts bei sich habe. Schlicht und ergreifend FALSCH, was bedeutet, dass Sinclair auch später nicht auf den Römer in der Vergangenheit schießen kann. Fatal, dass dieser Fehler in späteren Ausgaben und bis heute nicht korrigiert wurde und auch scheinbar niemand anderem aufgefallen ist.

- Noch so ein Klopfer: Sinclair meint: "Zudem hätte ich nicht getötet werden können, da ich noch in der fernen Zukunft gelebt hatte." (S. 28). Was für ein Schwachsinn, wenn er in der Vergangenheit würde, hätte er in der Zukunft eben nicht gelebt. Und selbst, wenn seine These zuträfe - wieso müsste er sich dann Sorgen machen, als die Römer ihn später jagen? Wenn er ohnehin nicht getötet werden könne, worüber müsste er sich dann Sorgen machen? Ganz großer Drak-Blödsinn!

- Nervig wirkt James Powells fortwährende Nörgelei und Ungeduld, die selbst einen geduldigen Suko belastet. Was der Quatsch mit Sukos Stab und Beschwörungen sollte - das weiß wohl keiner. (S.41).

- Was will Sinclair eigentlich? Vorher jault er immer wieder rum, er suche schon so lange nach den Kreuz-geheimnissen. Und als er sie erfährt, kommt diese arrogante Aussage: "Viel Neues hatte mir der alte Mann nicht mitgeteilt. Was die Zeichen bedeuteten, wusste ich inzwischen selbst." (S. 47). Nein, weiß er eben nicht, wie der alltägliche Ablauf allzu oft zeigt. Unpassende und reichlich anmaßende Aussage.

- Und dass Conolly am Ende gar auch noch beginnt, durchzudrehen als tumber Haudrauf in allen Gassen - nicht das erste Mal, dass der Herr in dieser Form aufzufallen weiß.

-Alles in allem noch eine Geschichte, die "gut" daher kommt, aber allein schon durch die auffälligen Fehler abgewertet wird.
Helgorius Offline
Beiträge: 334
Registriert: Fr Jul 31, 2015 2:52 pm

Re: Band 234 : Macht und Mythos

Beitrag von Helgorius »

Das war der dritte und letzte Teil der grossen Kreuz-Trilogie. Ich schwanke zwischen "sehr gut" und "top". Den Handlungsstrang mit John fand ich top, die Drachenbeschwörung im Hause Conolly ebenso. Jane Collins hätte ich nicht erwartet und nicht gebraucht ... aber OK, kann der Autor so machen. Ich vergebe insgesamt ein verdientes "top".

Wie auch schon in den ersten beiden Teilen hat JD hier sehr spannend wenige Handlungsstränge konsequent erzählt ... das hat mir wirklich gut gefallen.

Ein verletzter römischer Legionär und eine vernichtete Drachenzunge bzw. ein toter Oberdrache haben JD gereicht ... die Geschichte hat überhaupt keinen übertriebenen "body count" und keinen überflüssigen „trash“ benötigt.

John erfährt endlich einige Geheimnisse seines Kreuzes, darunter die Aktivierungsformel. Das war super erzählt ... das konnte JD damals wirklich gut (wenn er wollte). Dass John nicht mehr erfahren konnte, welche Bedeutung die beiden Dreiecke in der Mitte seines Kreuzes haben, war spannend gemacht. Vermutlich hatte sich JD das für später aufbewahren wollen ... tja, uns Lesern hat er es dann leider nie verraten. Knapp 40 Jahre später erzählt uns IRH, wie Lilith hier ihre Finger im Spiel bzw. am Kreuz hatte.

Das Kreuz auf dem Titelbild ist top gemacht ... ob es handtellergross ist, lass ich mal dahingestellt. Und wenn man das Bild vergrössert, erkennt man, dass innerhalb der beiden Dreiecke wohl nicht "JS", sondern eher "SJ" steht. Erkennen kann man nur das "J", das rechts steht. Aber auch das ist eigentlich egal.

Von mir gab es für die Trilogie zweimal ein "sehr gut" und einmal ein "top" ... also diesen Dreiteiler muss man gelesen haben, am besten als schwarze Erstauflage ...

Das habe ich gerade noch vergessen: Ok, das Buch mit den sieben Siegeln wurde vernichtet. Aber in keinem der drei Teile wurde erklärt, wer das Buch geschrieben hat und wie und warum und warum gerade jetzt das Buch in den Laden des Buchhändlers gelangt. Das hätte der Autor (er) klären müssen. Und in der gesamten weiteren JS-Serie wird das Buch nach meiner Kenntnis nie wieder erwähnt. Schade …
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