Band 2463: Die Villa der toten Augen
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Band 2463: Die Villa der toten Augen

Willkommen in Blackgrave, der Villa der toten Augen! Eigentlich waren Ernest und Olivia Harland nur flüchtige Bekannte von Suko und mir, denn sie lebten im selben Apartmenthaus. Dann zogen sie aus, in eine große, alte Villa am Londoner Stadtrand, und luden uns beide zu einer Einweihungsfeier ein. Doch es sollte eine Party des Grauens werden. Denn die alte Villa selbst war ein Tor in eine andere Welt - und die Feier als Totenfest für Suko und mich gedacht!
Geschrieben von Logan Dee
Erscheinungsdatum: 20.09.2025
*** Eintracht Braunschweig ***
*** Tradition seit 1895 ***
*** Deutscher Meister 1967 ***
RE: Band 2463: Die Villa der toten Augen
Zum Roman selber kann ich noch nichts sagen, denn ich hab ihn noch nicht gelesen. In der Mitte des Heftes wurde allerdings ein Leserbrief veröffentlicht, der dann auch von der Redaktion beantwortet wurde, obwohl der Leser eigentlich Florian Hilleberg kritisiert hatte. Der hätte sich ja auch einmal dazu äussern können. Es ging im wesentlichen darum, daß er des öfteren in John Sinclair Romanen seine politischen Ansichten und Meinungen unterbringt und das manchmal auch an unpassender Stelle. Ich bin auch der Meinung, daß man dies in John Sinclair Romanen unterlassen sollte.
Zuletzt geändert von Theron am Sa Sep 20, 2025 10:02 am, insgesamt 2-mal geändert.
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GhoulausdemGully Offline
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RE: Band 2463: Die Villa der toten Augen
[quote][i]Original von Theron[/i]
Zum Roman selber kann ich noch nichts sagen, denn ich hab ihn noch nicht gelesen. In der Mitte des Heftes wurde allerdings ein Leserbrief veröffentlicht, der dann auch von der Redaktion beantwortet wurde, obwohl der Leser eigentlich Florian Hilleberg kritisiert hatte. Der hätte sich ja auch einmal dazu äussern können. Es ging im wesentlichen darum, daß er des öfteren in John Sinclair Romanen seine politischen Ansichten und Meinungen unterbringt und das manchmal auch an unpassender Stelle. Ich bin auch der Meinung, daß man dies in John Sinclair Romanen unterlassen sollte.[/quote]
Das musst du ja der Redaktion überlassen, ob sie ihm den Brief gibt oder nicht oder ob sie ihn antworten lässt oder nicht.
Zum Roman selber kann ich noch nichts sagen, denn ich hab ihn noch nicht gelesen. In der Mitte des Heftes wurde allerdings ein Leserbrief veröffentlicht, der dann auch von der Redaktion beantwortet wurde, obwohl der Leser eigentlich Florian Hilleberg kritisiert hatte. Der hätte sich ja auch einmal dazu äussern können. Es ging im wesentlichen darum, daß er des öfteren in John Sinclair Romanen seine politischen Ansichten und Meinungen unterbringt und das manchmal auch an unpassender Stelle. Ich bin auch der Meinung, daß man dies in John Sinclair Romanen unterlassen sollte.[/quote]
Das musst du ja der Redaktion überlassen, ob sie ihm den Brief gibt oder nicht oder ob sie ihn antworten lässt oder nicht.
RE: Band 2463: Die Villa der toten Augen
Florian Hilleberg ist momentan der Hauptautor der Serie. Ich denke mal er spricht sicher alles mit der Redaktion ab und bestimmt den Leitfaden. Er kann von mir aus so weiter machen mit dem politischen Zeigefinger, aber ich muss es nicht lesen. Wäre zwar schade, denn er schreibt ja gute Heftromane aber auf einen Leser mehr oder weniger kann man locker verzichten.
Zuletzt geändert von Theron am So Sep 21, 2025 11:40 am, insgesamt 2-mal geändert.
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GhoulausdemGully Offline
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In dem Leserbrief geht es um den Roman Sternenvampire. Ob einem das auffällt hängt natürlich auch damit zusammen, wie man selber politisch eingestellt ist. Ich habe aber kein Interesse daran hier anderen Fans meine Ansichten zur Politik zu unterbreiten. Ich bin eben der Meinung, daß Heftronane ebenfalls dafür ungeeignet sind.
Zuletzt geändert von Theron am So Sep 21, 2025 9:48 am, insgesamt 1-mal geändert.
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GhoulausdemGully Offline
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GhoulausdemGully Offline
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GhoulausdemGully Offline
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[quote][i]Original von Theron[/i]
Bei welchen Romanen hat H. R. das denn getan. Ich habe zwar nicht alle gelesen, aber welche Romane sollten das denn sein, wo er Hilleberg da Konkurrenz machen könnte?[/quote]
HR hat in JS immer auch das politische Weltgeschehen thematisiert. Und dazu auch in die Story verpackt siene Meinung kundgetan. Da bei so vielen Romanen einzelne nun zu nennen ist unmöglich.
Bei welchen Romanen hat H. R. das denn getan. Ich habe zwar nicht alle gelesen, aber welche Romane sollten das denn sein, wo er Hilleberg da Konkurrenz machen könnte?[/quote]
HR hat in JS immer auch das politische Weltgeschehen thematisiert. Und dazu auch in die Story verpackt siene Meinung kundgetan. Da bei so vielen Romanen einzelne nun zu nennen ist unmöglich.
- Das Gleichgewicht Offline
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Also da kann ich mich bei HR echt nicht erinnern. Und regelmäßig schon gar nicht. Oder mit dem "Autorenzeigefinger", den IRH ständig anwendet.
Das höchste der Gefühle war mal bei einem Ostdeutschlandroman nach der Wende sowas unverfängliches wie "es ist schön, dass diese Barriere nicht mehr besteht und Deutschland wieder zusammenwächst". Sowas halt, was mich nie gestört hat.
Es kommt halt drauf an, WIE man etwas schreibt und wie sehr es in den Roman und zu den Figuren passt und wie sehr man eine Botschaft des Autoren dahinter erkennt, was den Leser auch aus der Immersion reißt.
Sorry, dass ich wieder bashe, obwohl ich mich eigentlich nicht mehr großartig zu Wort melden wollte, aber hier wird ein Punkt getroffen, der mich an IRH schon immer gestört hat. Unabhängig davon, dass ich seiner Meinung meistens zustimme.
Das höchste der Gefühle war mal bei einem Ostdeutschlandroman nach der Wende sowas unverfängliches wie "es ist schön, dass diese Barriere nicht mehr besteht und Deutschland wieder zusammenwächst". Sowas halt, was mich nie gestört hat.
Es kommt halt drauf an, WIE man etwas schreibt und wie sehr es in den Roman und zu den Figuren passt und wie sehr man eine Botschaft des Autoren dahinter erkennt, was den Leser auch aus der Immersion reißt.
Sorry, dass ich wieder bashe, obwohl ich mich eigentlich nicht mehr großartig zu Wort melden wollte, aber hier wird ein Punkt getroffen, der mich an IRH schon immer gestört hat. Unabhängig davon, dass ich seiner Meinung meistens zustimme.
Aktuelle Lesefavoriten:
1. Isaac Kane
2. Gespenster-Krimi Neuauflage
3. Die Vagabunden
4. Dämonenkiller
1. Isaac Kane
2. Gespenster-Krimi Neuauflage
3. Die Vagabunden
4. Dämonenkiller
Ich bin 4 Romane im Rückstand aber jetzt werde ich erstmal diesen Roman von Logan Dee lesen und über das Andere werde ich später noch entscheiden. Entschuldigung an Logan Deee!
Zuletzt geändert von Theron am Sa Sep 20, 2025 9:29 pm, insgesamt 1-mal geändert.
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Eliot Spencer (retd) Offline
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Nette Idee, mitten in der Handlung anzufangen. Aber ich hätte fast schon wieder aufgehört, als John dem Leser erklärt, dass er - und Suko - unbewaffnet aus dem Haus gehen, wer geht schon bewaffnet auf eine Party?, wie er verkündet Das ist abstrus und nur ein Hilfsmittel, damit die Story besser funktioniert.
Für den normalen Beamten trifft das sicher zu, wenn man mal beiseite lässt, dass in England sowieso nicht jeder Ermittler bewaffnet herum läuft, andererseits hat das Sinclair-England sowieso wenig mit der Realität zu tun, also was soll's. Aber unsere Geisterjäger werden 24/7 von den Mächten der Finsternis bedroht, da soll der Leser glauben, dass sie nach Feierabend die Waffen im Tresor einschließen?
Genauso unsinnig viele unbedachte Kleinigkeiten, die so dahingeschrieben und so albern sind. Witzchen oder flotte Dialoge sind ja schön, wenn sie denn gelingen, aber man soll glauben, dass John mit seinem Job auf derart dumme Weise hausieren geht? Er redet im Hausflur mit seinen Nachbarn über seine Fälle? Ja klar.
Die Story selbst hatte ein paar schöne Ideen. Wie so oft hätten ein paar es durchaus verdient gehabt, ein bisschen mehr Raum zu bekommen, wie das[SPOILER] Dorf mit den verfluchten Kindern
und wie sie dahingekommen sind[/SPOILER].
Allemal besser als der wirklich missglückte JS 2457 und ganz nett. Aber zu einem Gut reicht es dann doch nicht.
Für den normalen Beamten trifft das sicher zu, wenn man mal beiseite lässt, dass in England sowieso nicht jeder Ermittler bewaffnet herum läuft, andererseits hat das Sinclair-England sowieso wenig mit der Realität zu tun, also was soll's. Aber unsere Geisterjäger werden 24/7 von den Mächten der Finsternis bedroht, da soll der Leser glauben, dass sie nach Feierabend die Waffen im Tresor einschließen?
Genauso unsinnig viele unbedachte Kleinigkeiten, die so dahingeschrieben und so albern sind. Witzchen oder flotte Dialoge sind ja schön, wenn sie denn gelingen, aber man soll glauben, dass John mit seinem Job auf derart dumme Weise hausieren geht? Er redet im Hausflur mit seinen Nachbarn über seine Fälle? Ja klar.
Die Story selbst hatte ein paar schöne Ideen. Wie so oft hätten ein paar es durchaus verdient gehabt, ein bisschen mehr Raum zu bekommen, wie das[SPOILER] Dorf mit den verfluchten Kindern
und wie sie dahingekommen sind[/SPOILER].
Allemal besser als der wirklich missglückte JS 2457 und ganz nett. Aber zu einem Gut reicht es dann doch nicht.
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Auserwählter Offline
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- Registriert: Sa Aug 30, 2025 9:46 pm
Der Roman ist zwar gut und durchaus spannend geschrieben, aber etliche Logikfehler und Unklarheiten stören mich massiv. Einige davon wurden ja schon angesprochen
Dass John mittlerweils Oberinspektor ist, sollte sich herumgesprochen haben (Ist das Logan Dee nicht schon einmal passiert?) Die Hexe ist so mächtig, eine ganze Welt zu erschaffen, aber nicht mächtig genug, sich gegen eine simple Hinrichtung zu erwehren? Ein neuer, mächtiger Dämon (Endlich mal wieder ein neuer! Ironie Ende) tut seiner Widersacherin kund, er könne nicht in ihre Welt eindringen und verschaffft ihr so einen Vorteil?
Wer sind denn diese "Kopfernter" und welche Funktion haben sie? Weshalb können sie ihre Schatten abspalten und warum tun sie das, wenn sie dadurch geschwächt sind und sich relativ einfach zerlegen lassen?
John läuft dazu gefühlt die Formel im Dauerschleife singend durch diese Welt, traut sich aber nicht, gegenüber den besessenen Kindern dies noch einmal zu tun. Stattdessen etwas "Schacka-Ihr-schafft-das-schon-Motivation" und zack, alle Dämonen aus den Kinderkörpern rausgeschmissen. Hm, ich weiß nicht...
Aufgrund der Kritikpunkte ein "schlecht" von mir.
Dass John mittlerweils Oberinspektor ist, sollte sich herumgesprochen haben (Ist das Logan Dee nicht schon einmal passiert?) Die Hexe ist so mächtig, eine ganze Welt zu erschaffen, aber nicht mächtig genug, sich gegen eine simple Hinrichtung zu erwehren? Ein neuer, mächtiger Dämon (Endlich mal wieder ein neuer! Ironie Ende) tut seiner Widersacherin kund, er könne nicht in ihre Welt eindringen und verschaffft ihr so einen Vorteil?
Wer sind denn diese "Kopfernter" und welche Funktion haben sie? Weshalb können sie ihre Schatten abspalten und warum tun sie das, wenn sie dadurch geschwächt sind und sich relativ einfach zerlegen lassen?
John läuft dazu gefühlt die Formel im Dauerschleife singend durch diese Welt, traut sich aber nicht, gegenüber den besessenen Kindern dies noch einmal zu tun. Stattdessen etwas "Schacka-Ihr-schafft-das-schon-Motivation" und zack, alle Dämonen aus den Kinderkörpern rausgeschmissen. Hm, ich weiß nicht...
Aufgrund der Kritikpunkte ein "schlecht" von mir.
Zuletzt geändert von Auserwählter am Sa Sep 27, 2025 10:52 pm, insgesamt 1-mal geändert.
Ich fand den Roman gut. Die Ungereimtheiten wurden schon angesprochen. Mir hat die unkonventionelle Schreibweise gefallen, wie z. B. das man direkt in die Handlung geworfen wurde und man auch mal die Nachbarn(innen) von John und Suko kennenlernt. Für die Zukunft hoffe ich, dass kritische Leserbriefe über Hill auch in dessen Romane abgedruckt und beantwortet werden. Am besten auch von ihm selbst.
Zuletzt geändert von Theron am So Sep 28, 2025 12:59 pm, insgesamt 1-mal geändert.
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Don Nuzzolo Offline
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- Registriert: Di Dez 03, 2024 5:34 pm
RE: Band 2463: Die Villa der toten Augen
Ich teile die Meinung meiner Vorredner zur Logikfehler und Ungereimheiten.Ich fand den Roman abgesehen von den erwähnten Punkten spannend zu lesen.Und die Geschichte erinnert mich irgendwie an "The Stand" von Stephen King.Auf einer Seite haben wir Lady Florence als Böse, bei King ist es ein Virus und auf der Guten Seite haben wir bei beiden Lady Abigail.
Ich gebe dem Roman ein Gut.
Ich gebe dem Roman ein Gut.
Re: Band 2463: Die Villa der toten Augen
Handlung: John und Suko erhalten von Olivia und Ernest Harland eine Einladung zu einer Einweihungsparty in ihrem neuem Haus. Bis vor zwei Monaten waren die Harlands direkte Nachbarn von John und Suko im Apartmenthaus gewesen. Olivia heißt John und Suko in ihrer Villa mit dem seltsamen Namen „Blackgrave“ willkommen. Die Party mit zahlreichen Gästen wird gestört, als plötzlich eine augenlose Geisterfrau erscheint. Olivia reagiert panisch weil sie von ihr berührt wird. Ihre Schwester Lea klärt die Geisterjäger darüber auf, dass das Haus früher der Hexe Lady Florence gehörte, die bei ihrer Hinrichtung einen Fluch aussprach. Dieser besagte, dass jeder innerhalb eines Tages sterben wird, der von ihr berührt wurde. Die Hexe erscheint plötzlich erneut. Als John mit dem Kreuz auf sie zugeht verändert sich ihr Leib. Er zerplatzt und entlässt zahlreiche Käfer, von denen einer Lea beißt. Plötzlich bildet sich vor der Villa ein tiefer Krater. Weil gleichzeitig auch noch zwei Frauen vermisst werden, steigt John mit einem Bergsteigerseil, gesichert durch Olivia und Ernest hinab. Doch das Seil wird plötzlich durchgeschnitten und John stürzt im freien Fall in die Tiefe. Im Gegensatz zu den vermissten Frauen, die von Holzpfählen aufgespießt wurden, wird Johns Fall gebremst und seine Landung ist erstaunlich sanft. Als die Frauen plötzlich als Zombies wieder erwachen, weicht John einem Kampf aus und flieht statt dessen. Plötzlich steht er vor dem gespiegelten Haus der Villa „Blackgrave“. Allerdings ist dieses Haus weiß und nicht schwarz. John wird dort bereits von der weiß magischen Hexe Abigail erwartet. Sie wirkt auch geisterhaft und warnt John vor ihrer bösen Schwester Florence. Florence soll mit einem Dämon abgesprochen haben, wie John getötet werden kann. Kann sich John wirklich sicher sein, dass er tatsächlich noch lebt?
Meinung: Wieder ein Sinclair – Roman von Logan Dee. Dass Logan Dee mit recht kurzem Abstand einen weiteren Sinclair – Roman schrieb, sah ich persönlich mit zwiespältigen Gefühlen. Diese hatten nichts mit der Qualität seiner Romane zu tun. Das Problem war eher, dass Logan gleichzeitig auch noch verantwortlicher Zamorra – Redakteur war. Weil ich Zamorra auch lese, wusste ich, dass es in dieser Serie zuletzt zu Fehlerhäufigkeiten kam, die es bei seiner Vorgängerin Susanne Picard niemals gab. Daher wäre es mir lieber, dass Logan weniger Romane schreiben und erst einmal zuverlässiger seinen Aufgaben als Zamorra – Radakteur nachkommen würde. Alle Fehler wären nämlich durch mehr Kommunikation mit den Autoren und konzentrierterer Arbeit vermeidbar gewesen. Zumindest sollte eine Tätigkeit nicht dazu führen, dass eine andere zu kurz kommt.
Nachdem ich mir dieses von der Seele schrieb wieder zu diesem Sinclair – Roman. Dem Titel nach wählte Logan dieses Mal ein sehr klassisches Thema dass, genauso wie ähnliche Romane vorher, an den Edgar Wallace – Klassiker „Die toten Augen von London“ erinnerte. Das dazu passende gute Titelbild erstellte erneut Thomas Greiwe mit KI – Software. Auf der Leser-Seite gab es die Beschwerde eines Lesers darüber, dass Ian Rolf Hill im Roman „Sternenvampire“ den Ukraine-Krieg erwähnte. Meine Meinung dazu war, dass es aufgrund von Karinas Herkunft zur Handlung passte und die Kritik daher unrechtmäßig war.
Außerdem war es vom Serienbeginn an, schon bei Jason Dark Tradition gewesen, dass er immer wieder wichtige Ereignisse der Weltgeschichte in die Romane integrierte. Diese Vorgehen unterstrich stets, das die Serie in der Realität spielte, die dadurch auch zu einem Stück Zeitgeschichte wurde. Dass sollte nicht nur, dass musste sogar auch in Zukunft so bleiben.
Der Einstieg erfolgte dieses Mal mitten in der Handlung. Einen ersten Teil der Vorgeschichte erzählte Logan im Folgekapitel. Der ausführliche Rest folgte dann ab der Seite 22. Die Idee von Logan mit den ehemaligen Nachbarn war nicht schlecht gewesen. Die Frage war aber, wie diese zu verstehen war? Auch wenn Olivia und Ernest auf der gleichen Etage in einer Nachbarwohnung wohnten, gingen die Geisterjäger dort bestimmt nicht mit ihrem Job hausieren. Die Erklärung war, dass Shao und Olivia schon mal gemeinsam einkauften. Dabei schnappte Olivia schon mal etwas auf. Der Rest ergab sich aus Annahmen und Gerüchten oder lockeren Sprüchen, die nur bedingt ernst genommen wurden, oder eben aus der Bedingung von Lady Florence für ihre Babyhilfe. Insgesamt war also alles nachvollziehbar und nicht unlogisch gewesen.
Auf Seite 12 unterlief Logan ein Fehler beim Dienstrang von John. Er wählte aber auch die englische Bezeichnung für Inspektor und verwendete nicht die deutsche Schreibweise. Es war natürlich hinlänglich bekannt, dass es in der englischen Version keinen Oberinspektor gab.
Ich wunderte mich aber auch darüber, was sich John dadurch erhoffte, dass er vor den Zombies floh, anstatt sie wie üblich zu vernichten. Eine Rückverwandlung dürfte eh ausgeschlossen und unmöglich sein. Am Ende wurden sie gar nicht mehr erwähnt. Sie hatten dann wohl zusammen mit der Hexe das Zeitliche gesegnet. Lesen lies sich der Roman gut. Spannend und unterhaltsam war er meist auch. Eben eine Einzelfolge für zwischendurch. Trotzdem gab es beim Finale auch kleine Merkwürdigkeiten. Zum einen betraf es Lady Abigail, die ein Geistwesen war. Wie konnte sie sich dann opfern, indem sie sich in einen Abgrund stürzte? Dieses ging nur wenn sie in diesem Moment stofflich war. Hinweise dazu fehlten im Text allerdings. Die zweite Auffälligkeit betraf die Rettung der besessenen Kinder. Beim ersten Kind war es noch logisch, dass John nicht die geballte Kraft seines Kreuzes entfesselte. Er testete aus, ob es durch eine bloße Berührung noch zu retten war. Nachdem dieses nicht gelang, hätte er aber gegen die Masse sein Kreuz aktivieren können. Es machte dann keinen Sinn mehr jedes besessene Kind mühevoll einzeln zu berühren. Was für John selber ebenfalls die gefährlichere Variante war.
Insgesamt entschied ich mich final dafür diesen Roman mit der Note 3 = Befriedigend zu bewerten und dementsprechend 3 von 5 Kreuzen zu vergeben. Nach der üblichen Wertung im Forum stimmte ich mit Gut ab.

Meinung: Wieder ein Sinclair – Roman von Logan Dee. Dass Logan Dee mit recht kurzem Abstand einen weiteren Sinclair – Roman schrieb, sah ich persönlich mit zwiespältigen Gefühlen. Diese hatten nichts mit der Qualität seiner Romane zu tun. Das Problem war eher, dass Logan gleichzeitig auch noch verantwortlicher Zamorra – Redakteur war. Weil ich Zamorra auch lese, wusste ich, dass es in dieser Serie zuletzt zu Fehlerhäufigkeiten kam, die es bei seiner Vorgängerin Susanne Picard niemals gab. Daher wäre es mir lieber, dass Logan weniger Romane schreiben und erst einmal zuverlässiger seinen Aufgaben als Zamorra – Radakteur nachkommen würde. Alle Fehler wären nämlich durch mehr Kommunikation mit den Autoren und konzentrierterer Arbeit vermeidbar gewesen. Zumindest sollte eine Tätigkeit nicht dazu führen, dass eine andere zu kurz kommt.
Nachdem ich mir dieses von der Seele schrieb wieder zu diesem Sinclair – Roman. Dem Titel nach wählte Logan dieses Mal ein sehr klassisches Thema dass, genauso wie ähnliche Romane vorher, an den Edgar Wallace – Klassiker „Die toten Augen von London“ erinnerte. Das dazu passende gute Titelbild erstellte erneut Thomas Greiwe mit KI – Software. Auf der Leser-Seite gab es die Beschwerde eines Lesers darüber, dass Ian Rolf Hill im Roman „Sternenvampire“ den Ukraine-Krieg erwähnte. Meine Meinung dazu war, dass es aufgrund von Karinas Herkunft zur Handlung passte und die Kritik daher unrechtmäßig war.
Außerdem war es vom Serienbeginn an, schon bei Jason Dark Tradition gewesen, dass er immer wieder wichtige Ereignisse der Weltgeschichte in die Romane integrierte. Diese Vorgehen unterstrich stets, das die Serie in der Realität spielte, die dadurch auch zu einem Stück Zeitgeschichte wurde. Dass sollte nicht nur, dass musste sogar auch in Zukunft so bleiben.
Der Einstieg erfolgte dieses Mal mitten in der Handlung. Einen ersten Teil der Vorgeschichte erzählte Logan im Folgekapitel. Der ausführliche Rest folgte dann ab der Seite 22. Die Idee von Logan mit den ehemaligen Nachbarn war nicht schlecht gewesen. Die Frage war aber, wie diese zu verstehen war? Auch wenn Olivia und Ernest auf der gleichen Etage in einer Nachbarwohnung wohnten, gingen die Geisterjäger dort bestimmt nicht mit ihrem Job hausieren. Die Erklärung war, dass Shao und Olivia schon mal gemeinsam einkauften. Dabei schnappte Olivia schon mal etwas auf. Der Rest ergab sich aus Annahmen und Gerüchten oder lockeren Sprüchen, die nur bedingt ernst genommen wurden, oder eben aus der Bedingung von Lady Florence für ihre Babyhilfe. Insgesamt war also alles nachvollziehbar und nicht unlogisch gewesen.
Auf Seite 12 unterlief Logan ein Fehler beim Dienstrang von John. Er wählte aber auch die englische Bezeichnung für Inspektor und verwendete nicht die deutsche Schreibweise. Es war natürlich hinlänglich bekannt, dass es in der englischen Version keinen Oberinspektor gab.
Ich wunderte mich aber auch darüber, was sich John dadurch erhoffte, dass er vor den Zombies floh, anstatt sie wie üblich zu vernichten. Eine Rückverwandlung dürfte eh ausgeschlossen und unmöglich sein. Am Ende wurden sie gar nicht mehr erwähnt. Sie hatten dann wohl zusammen mit der Hexe das Zeitliche gesegnet. Lesen lies sich der Roman gut. Spannend und unterhaltsam war er meist auch. Eben eine Einzelfolge für zwischendurch. Trotzdem gab es beim Finale auch kleine Merkwürdigkeiten. Zum einen betraf es Lady Abigail, die ein Geistwesen war. Wie konnte sie sich dann opfern, indem sie sich in einen Abgrund stürzte? Dieses ging nur wenn sie in diesem Moment stofflich war. Hinweise dazu fehlten im Text allerdings. Die zweite Auffälligkeit betraf die Rettung der besessenen Kinder. Beim ersten Kind war es noch logisch, dass John nicht die geballte Kraft seines Kreuzes entfesselte. Er testete aus, ob es durch eine bloße Berührung noch zu retten war. Nachdem dieses nicht gelang, hätte er aber gegen die Masse sein Kreuz aktivieren können. Es machte dann keinen Sinn mehr jedes besessene Kind mühevoll einzeln zu berühren. Was für John selber ebenfalls die gefährlichere Variante war.
Insgesamt entschied ich mich final dafür diesen Roman mit der Note 3 = Befriedigend zu bewerten und dementsprechend 3 von 5 Kreuzen zu vergeben. Nach der üblichen Wertung im Forum stimmte ich mit Gut ab.
Nordsee oder Ostsee? - Hauptsache Meer !
Lieblingsfußballvereine: FC Schalke 04, Holstein Kiel, SV Meppen, FC Hansa Rostock, VfB Oldenburg, VfB Lübeck, Kickers Emden
Sympathien für VfL Osnabrück und FC Erzgebirge Aue.
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