Castor Pollux 1 - Gladiator der Finsternis

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1 - Gladiator der Finsternis

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Das Gleichgewicht Offline
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Castor Pollux 1 - Gladiator der Finsternis

Beitrag von Das Gleichgewicht »

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Römisches Reich, 64 n. Chr.
Zwischen unserer und der Welt der Finsteren hat sich ein Riss aufgetan. Immer wieder kommt es zu Angriffen albtraumhafter Kreaturen. Der ehemalige Legionär und Gladiator Castor Pollux ist der Einzige, der die Wesen aus dem Reich des Schreckens aufhalten kann. Seine mächtigste Waffe ist ein Schwert, das vom Kriegsgott Mars persönlich geschmiedet wurde. Im Dienste Kaiser Neros stellt er sich gemeinsam mit seinem griechischen Freund Kimon den Attacken der Dämonen entgegen. Denn das ist seine Aufgabe, die er von seinem verschollenen Vater Aurel geerbt hat.
Castor Pollux ist der Bezwinger der Finsteren!


Erscheinungsdatum: 14.10.2023
Zuletzt geändert von Das Gleichgewicht am Mo Nov 10, 2025 11:41 pm, insgesamt 2-mal geändert.
Corto Feldese Offline
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Beitrag von Corto Feldese »

Heftroman in teuer

Nach acht Geschichten in der Grusel-Romanheft-Reihe "Gespenster-Krimi" wechselt "Castor Pollux" nun in sein eigenes Taschenheftformat - und wird um 50 Prozent teurer ohne mehr Inhalt zu bieten..

Was besonders für eBook-Leser unangenehm ist, da sie nichtmal das bekommem, was manche immerhin als "haptischen Mehrwert" im Vergleich vom geklammerten Heftroman (a la "Jerry Cotton") zum geklebten kleinformatigen "Taschenheft" sehen.

Aufgefallen war die Serie zunächst durch den eher sonderbaren Namen des Titelhelden. Castor Pollux.
Als würde man einen Detektiv der 1920er-Jahre nun Laurel Hardy nennen, einen Reporter Tim Struppi. Oder einen anderen Geisterjäger nun Siegfried Roy.

Hinter dem Serientitel und dem KI-Cover, das eine Figur in alter "Big Jim"-Optik zeigt, verbergen sich in durchschnittlicher Schreibe und eher langweiliger Schnitt-Dramaturgie verfasste Grusel-Serienheftchen.

Wobei wir das Vorgehen des vielschreibenden (von "Jerry Cotton" bis "Lassiter" ) Autors Michael Schauer (und der Promotion) früher "Dr. House-Prinzip" genannt haben:

Man nimmt etwas eher Abgedroschenes, was es schon unzählige Male gegeben hat.
Und dann dreht man ein Element um 180 Grad.

Bei "Dr. House" waren es dieselben alten Krankenhausgeschichten wie in zig Serien zuvor. Aber der Hauptprotagonist wurde gedreht.
Statt des freundlichen, warmherzig wirkenden Chefarztes Marke Wussow nun ein sprücheklopfender Zyniker.
Und schon wirkte Altes frischer oder pseudo"innovativ".

Auch bei "Castor Pollux" sind es dieselben Plots, die wir von inzwischen unzähligen Geisterjägern kennen. Erzählt in derselben Art mit den typischen Heftroman-Sternchen-Cliffhangern.

Doch das "Dr.House-Element" hier ist, dass man die alten Plots nun mit einem "neuen" Schauplatz versehen hat: dem alten Rom.
(Statt eines Kreuzes sowie einer Pistole mit Silberkugeln oder eines Amuletts und Strahlers besitzt Castor nun eben z.B. ein magisches Schwert, statt eines chinesischen Sidekicks wie John Sinclairs Suko eben einen griechischen...)

Das wirkt durch das Setting drei, vier Heftromane lang vielleicht originell. Aber dann... (dies ist der neunte...)
Es ist doch nur ein weiterer Geisterjäger mit den typischen Merkmalen und in den gleichen alten Plots, stilistisch durchschnittlich ohne besondere Highlights.
Wem es gefällt und wen der Preisanstieg nicht stört...

2 von 5 möglichen Sternen

Ganz allgemein zum "Taschenheftformat", das ja oft sehr unterschiedlich daherkommt: Z.B. die alten "Neue Revue Thriller" sehen anders aus als z.B. "Die UFO-Akten"-Taschenhefte und die auch wieder ganz anders als nun CP. (Während "Perry Rhodan NEO" wiederum mehr an die alten Serien-Taschenbücher erinnert).

Ich bleibe eher Fan der "normalen" Romanhefte. Großformatiger, am besten geklammert, zwei Spalten pro Seite.
Das ist lesefreundlicher am Strand (außer bei stärkerem Wind).
Und man kann sie auf den Tisch legen, ohne dass sie zuklappen.

Nein, ich mag das dünne Taschenheft-Format weder haptisch, noch optisch. Und ich hoffe, dass uns "normale" Heftromane noch sehr lange erhalten bleiben. :buch:
Corto Feldese Offline
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Beitrag von Corto Feldese »

Wird dieser "provisorische Bereich" samt Bewertungsstatistik noch in den nun angelegten Pollux-Bereich übertragen, Gleichgewicht?

(Und warum ist der neue "Castor Pollux"-Bereich noch unter "Gespenster-Krimi" angelegt, obwohl das doch nun eine eigene Serie ist?) o.O
Michael Offline

Beitrag von Michael »

War mein Fehler. Habe es nun hoffentlich richtig zurechtgerückt.
Corto Feldese Offline
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Beitrag von Corto Feldese »

Ist der Thread immer noch zu versteckt, so dass es für die vielbeworbene Serie so wenig Rezis gibt? o.O

An anderen Stellen wurde die mangelnde "historische Authentizität" des Romans kritisiert.
Mich persönlich stört das weniger (ich lese ja auch gern Western...), sondern mir fehlte eher eine entsprechende Atmosphäre.
Die konnte ich in CP Taschenheft 1 nicht finden.

Und da dies, die ungewöhnliche Zeit, ja als das Besondere angepriesen wurde, fehlte mir dieses Spezielle.

Mit ein paar Federstrichen ist das ein normaler, kleiner "John Sinclair":
John und Suko werden beauftragt, einen Geschäftsmann, der Wrestling-Kämpfe organisiert, undercover als Leibwächter ins Ausland zu begleiten, da es in dem Umfeld zu dämonischen Ereignissen und Morden gekommen ist.

Am Ende rettet John mit einem gezielten Silberkugelschuss den Tag, nachdem er zuvor schon mit seinem Kreuz eine Hexe ausgeschaltet hat.

Dazu eben diese alte Hexe, die sich jünger "zaubert", um den Helden zu verführen. Und die ihn vor dem sicheren Tod rettet, da sie ihn ja selbst umbringen will. :wall: ?

Und eine hübsche liebende Frau wird zum Monster, damit man noch eine tragische Liebesgeschichte in den flachen Plott einweben kann.
Das kommt einem alles wie schon mal dagewesen vor. :heul:

Was grundsätzlich für mich nicht so schlimm wäre (auch Western erzählen oft dieselbe Geschichte), aber dann kommt es eben auf das WIE an.

Auf die Atmosphäre, einen tollen Aufbau, eine tolle Schreibe.
Aber das habe ich persönlich eben hier nicht gefunden.

Ja, man kann gut beim Western-Vergleich bleiben.
Es gibt halt "Western", die nur Krimis sind, in denen die Protagonisten zufällig auf Pferden sitzen und Hüte tragen.

Und es gibt Western, die sind so geschrieben, dass man das Lagerfeuer riecht, das Sattelleder knarren hört und die Landschaft sich wirklich vor einem ausbreitet. Die aus der Zeit entstehen und diese "atmen". :thumbup:

(Der Western "Blutiger Winter" von R.S. Stone, den ich gerade gelesen hab, fällt in diese Kategorie. Oder z.B. vieles von Rex Hayes. Aber auch Katja Martens schreibt so, dass sich ihre Liebe zur Natur auf das Sujet überträgt.)

Dagegen gehört CP-TH 1 analog in Sachen "History-Grusel" leider lediglich in die erste Kategorie. Nichts als "normaler" Geisterjäger-Grusel, in dem die Protagonisten nur "zufällig" Sandalen und Schwert tragen. Und die erzählte Zeit nicht fühlbar ist.

Deshalb von mir für die eher unoriginelle Story nur die oben erwähnten zwei von fünf Sternen, was hier dem gegebenen "mittel" entspricht, wenn auch einem eher schwachen.

Wie meist bei neuen Serien, werde ich wohl auch hier mir die ersten drei Bände holen (auch wenn dies genaugenommen bereits der neunte ist), wodurch ich dann auch den ersten des neuen Co-Autors lesen kann. Neugierde halt. :buch:
Zuletzt geändert von Corto Feldese am Fr Nov 03, 2023 8:23 am, insgesamt 2-mal geändert.
JohnSinclairFanClub Offline
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Beitrag von JohnSinclairFanClub »

Ich kann für mich mal sagen, dass ich mir das mit dem Schuber auch im Abo bestellt habe, aber noch nicht dazu gekommen bin mal reinzuschauen. Ich spiele aber auch eher mit dem Gedanken erst mit dem Lesen anzufangen, wenn ich mehrere Hefte - oder gar alle - in Petto habe. Sollte das nämlich cool sein, dann würde ich vermutlich gerne weiterlesen und nicht erst auf das nächste Heft warten.

Im Romanheft-Sektor muss man auch ordentlich Geduld mitbringen... Natürlich auch zu Lasten des Autors, der ja sicherlich wegen Feedback auf heißen Kohlen sitzt.
Zuletzt geändert von JohnSinclairFanClub am Fr Nov 03, 2023 8:30 am, insgesamt 1-mal geändert.
Aldyron Offline
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Beitrag von Aldyron »

Na Du kannst ja mit den GK anfangen. Da hast Du was zu tun und verschaffst Dir einen Einblick. Ich mag die Serie. Gefällt mir ziemlich gut! Es lohnt sich!
Knollo Offline
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Wohnort: Dresden

Beitrag von Knollo »

Ein wenig Skepsis ob der Veröffentlichung im Taschenheft hatte ich schon im Vorfeld, aber die komplette Ankündigung des Gesamtpaketes mitsamt Autorennennung gab dann den Ausschlag hier einzusteigen... Im Grunde komme ich für ein Jahr mit dem ABO und seinen Versandkosten genauso teuer als würde ich jedem Heft einzeln im Handel hinterherjagen... und jetzt, wo ich die ersten Taschenhefte qualitativ in der Hand halte, bin ich sehr zufrieden damit... da bleibt es nur noch spannend ob am Ende alle Bände in den schicken Ordner passen...
Nach dem ersten Band bin ich nicht nur begeistert, das es im Heft von vorn bis hinten um den Inhalt der Geschichte geht und keinerlei Schnickschnack die Freude am Lesen vergällt, sondern daß das Niveau der Story im Gespensterkrimi auch hier in der eigenen Serie weiter hochgehalten wird...
So weiß man nicht nur um was es hauptsächlich geht, sondern ist ab der ersten Zeile voll drin in der Materie und kann den Geschicken unserer Protagonisten hervorragend folgen...
Meinerseits gibts dafür hier mal völlig Spoilerfrei ein Sehr Gut vom Start weg... ich fühlte mich wirklich hervorragend unterhalten... Danke!

PS.: Ganz klar spreche ich mich natürlich auch für eine Nachveröffentlichung der GK`s als Print aus, allerdings hätte ich sie dann schon gerne auf dem selben Niveau dieser Taschenhefte hier, als Komplettbestellung möglichst mit genauso einer schicken Hülle und natürlich dem sogenannten Band 0 der Legionäre der Finsteren anbei, der ja wie wir wissen so gar nicht dazugehört... ;-))
Tulimyrsky Offline
Beiträge: 3077
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Re: Castor Pollux 1 - Gladiator der Finsternis

Beitrag von Tulimyrsky »

Mir ist das völlig bums, in welchem Format (natürlich physisch) diese Reihe erscheint. In diesem Fall ist mir die eigene Serie natürlich lieber, da im GK ja nur 26 Hefte im Jahr erscheinen. So habe ich eine Staffel im Ganzen und muss nicht mitunter 3 Jahre auf 12 Geschichten warten.

Zu den Geschichten selbst: wie schon bei den GK-Rezensionen geschrieben: ich mag das Setting. Ich mag die Story, die Protagonisten, Antagonisten... mir gefällts einfach. Da muss ich auch nicht in jeder neuen Geschichte zig Wendungen und Überraschungen haben (hatte ich ja in den 40 Jahren John Sinclair auch nicht sehr häufig).

Von mir gibt es ein TOP, zugegeben mit einem kleinen Taschenheft-Bonus, da mir das Format sehr gut gefällt. Ist teurer als ein Romanheft, das mittlerweile ja auch stolze 2,70 EUR pro Heft aufruft, aber schaut halt auch schmuck im Bücherregal aus ;)

Ich werde an der Serie dranbleiben.
Marekchen Offline
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Registriert: Di Mär 17, 2026 11:45 am

Re: Castor Pollux 1 - Gladiator der Finsternis

Beitrag von Marekchen »

Tulimyrsky hat geschrieben: Fr Sep 04, 2026 8:22 am Mir ist das völlig bums, in welchem Format (natürlich physisch) diese Reihe erscheint. In diesem Fall ist mir die eigene Serie natürlich lieber, da im GK ja nur 26 Hefte im Jahr erscheinen. So habe ich eine Staffel im Ganzen und muss nicht mitunter 3 Jahre auf 12 Geschichten warten.

Zu den Geschichten selbst: wie schon bei den GK-Rezensionen geschrieben: ich mag das Setting. Ich mag die Story, die Protagonisten, Antagonisten... mir gefällts einfach. Da muss ich auch nicht in jeder neuen Geschichte zig Wendungen und Überraschungen haben (hatte ich ja in den 40 Jahren John Sinclair auch nicht sehr häufig).

Von mir gibt es ein TOP, zugegeben mit einem kleinen Taschenheft-Bonus, da mir das Format sehr gut gefällt. Ist teurer als ein Romanheft, das mittlerweile ja auch stolze 2,70 EUR pro Heft aufruft, aber schaut halt auch schmuck im Bücherregal aus ;)

Ich werde an der Serie dranbleiben.
Es ist ja nicht einfach nur teurer. Es ist unverhältnismäßig teuer. 4,50!!! Guck mal Taschenhefte aus anderem Verlag! Mit wesentlich mehr Zeichen!! Da ist das einfach nicht in Ordnung.
Tulimyrsky Offline
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Re: Castor Pollux 1 - Gladiator der Finsternis

Beitrag von Tulimyrsky »

Da sind wir jetzt bei einer Grundsatzdiskussion :)

Ist es mir wert, dafür einen wesentlich höheren Preis zu zahlen, wenn mir die Geschichten gefallen? In diesem meinem Fall: ja
Auch wenn andere Verlage für den gleichen oder sogar niedrigeren Preis mehr Seiten bieten, bedeutet das nicht, dass die Geschichten dadurch besser sind. Aber das ist wie so oft, Geschmacksache.

Ich finde es auch an anderer Stelle ziemlich unverschämt für z.B. ein T-Shirt 50 EUR zu verlangen (z.B. Iron Maiden Tourshirt) oder für eine Vinyl-Platte 40 EUR oder mehr. Ich versuche das für mich in Relation zu setzen: wie lange habe ich an dem gekauften Produkt Freude. Hier kann ich den Band z.B. in ein paar Jahrenwieder lesen, während ein wesentlich teurer Kinobesuch etwas einmaliges ist.

Für mich geht der Preis in Ordnung. 2,95 EUR hätten natürlich auch gereicht. Aber vielleicht bekommt ja der Autor dann ne Tüte mehr Geld (ja, ja, ich weiß, völlig absurder Gedanke und gewiss nicht real...)
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iceman76 Offline
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Re: Castor Pollux 1 - Gladiator der Finsternis

Beitrag von iceman76 »

Tulimyrsky hat geschrieben: Fr Sep 04, 2026 10:04 am ...

Ist es mir wert, dafür einen wesentlich höheren Preis zu zahlen, wenn mir die Geschichten gefallen? In diesem meinem Fall: ja
Auch wenn andere Verlage für den gleichen oder sogar niedrigeren Preis mehr Seiten bieten, bedeutet das nicht, dass die Geschichten dadurch besser sind. Aber das ist wie so oft, Geschmacksache.

Ich finde es auch an anderer Stelle ziemlich unverschämt für z.B. ein T-Shirt 50 EUR zu verlangen (z.B. Iron Maiden Tourshirt) oder für eine Vinyl-Platte 40 EUR oder mehr. Ich versuche das für mich in Relation zu setzen: wie lange habe ich an dem gekauften Produkt Freude. Hier kann ich den Band z.B. in ein paar Jahren wieder lesen, während ein wesentlich teurer Kinobesuch etwas einmaliges ist.

Für mich geht der Preis in Ordnung. 2,95 EUR hätten natürlich auch gereicht. Aber vielleicht bekommt ja der Autor dann ne Tüte mehr Geld (ja, ja, ich weiß, völlig absurder Gedanke und gewiss nicht real...)
Dem schließe ich mich zu 110% an!
Marekchen Offline
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Re: Castor Pollux 1 - Gladiator der Finsternis

Beitrag von Marekchen »

Tulimyrsky hat geschrieben: Fr Sep 04, 2026 10:04 am Da sind wir jetzt bei einer Grundsatzdiskussion :)

Ist es mir wert, dafür einen wesentlich höheren Preis zu zahlen, wenn mir die Geschichten gefallen? In diesem meinem Fall: ja
Auch wenn andere Verlage für den gleichen oder sogar niedrigeren Preis mehr Seiten bieten, bedeutet das nicht, dass die Geschichten dadurch besser sind. Aber das ist wie so oft, Geschmacksache.

Ich finde es auch an anderer Stelle ziemlich unverschämt für z.B. ein T-Shirt 50 EUR zu verlangen (z.B. Iron Maiden Tourshirt) oder für eine Vinyl-Platte 40 EUR oder mehr. Ich versuche das für mich in Relation zu setzen: wie lange habe ich an dem gekauften Produkt Freude. Hier kann ich den Band z.B. in ein paar Jahrenwieder lesen, während ein wesentlich teurer Kinobesuch etwas einmaliges ist.

Für mich geht der Preis in Ordnung. 2,95 EUR hätten natürlich auch gereicht. Aber vielleicht bekommt ja der Autor dann ne Tüte mehr Geld (ja, ja, ich weiß, völlig absurder Gedanke und gewiss nicht real...)
Von der Geschmacksfrage abgesehen sind die anderen Taschenhefte nicht nur billiger, sondern auch teurer in der Hersteller. US-Autoren-Lizenzen, Übersetzung ....das ist schon eine andere Hausnummer als Heftromanhonorare
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