Band 1350: Der Governor schlägt zurück

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Band 1350: Der Governor schlägt zurück

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Das Gleichgewicht Offline
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Band 1350: Der Governor schlägt zurück

Beitrag von Das Gleichgewicht »

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Der Governor schlägt zurück

Die beiden Sonnen brannten unbarmherzig vom Himmel, und die Kehlen der Männer waren trocken. Staub hatte die ehemals stolzen blauen Uniformen dreckig grau gefärbt und sich auf die Gesichter der Soldaten gelegt. Sie alle waren bereits seit langer Zeit im Krieg gegen die Nekroindianer, und ein Ende war nicht in Sicht. Dennoch wollte jeder von ihnen bis zum letzten Atemzug kämpfen. Nicht für sich, sondern für ihre Familien und eine Zukunft. Die Nekroindianer kannten keine Kapitulation, also durften die Soldaten ebenfalls keine kennen ...

Geschrieben von Stefan Hensch

Erscheinungsdatum: 21.02.2026
Loxagon Offline
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Re: Band 1350: Der Governor schlägt zurück

Beitrag von Loxagon »

Hm, das Finale der Story?
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Sinclair Offline
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Re: Band 1350: Der Governor schlägt zurück

Beitrag von Sinclair »

Handlung: Zamorra nimmt, in der Nähe von Bordeaux, als Berater an einem Versuch, durch einen bekannten Influencer, in einem sogenannten Freifeldraum teil. Der Versuch muss bereits nach 45 Minuten abgebrochen werden. Aus dem Nichts steht plötzlich der Governor vor Zamorra. Er fordert von Zamorra die versprochene Beschaffung eines neuen Würfels ein, weil das Ölpapier, in das der zerstörte Würfel eingepackt war, ohne diesen völlig wertlos ist. Also folgen Zamorra, Nicole und Lister einmal mehr dem Ruf des Governors. Über das Portal landen sie direkt im Salon des Weißen Hauses. Nach einem kurzen Gespräch mit dem Governor, begeben sie sich direkt zur Universität um mit Professor Dinkleburg zu sprechen. Dieser ist tatsächlich bereits mit einer neuen Ausgrabung beschäftigt. Während Zamorra und Nicole bei Dinkleburgs Tochter abblitzen, erhält Lister, nach einer liebevollen Spezialbehandlung, doch noch die gewünschten Informationen. Ihr Weg führt nun zur neuen Ausgrabungsstätte nach Scotts Mill. Während eines Nachtlagers werden sie von Wegelagerern überfallen, die für den Ghulbeschwörer Old Sam arbeiten. Rechtzeitige Hilfe erhalten Zamorra, Nicole und Lister von der attraktiven Kopfgeldjägerin Cheryl Crow, die erst vor kurzem Lister austrickste. Kurz vor Scotts Mill treffen Zamorra und seine Begleiter auf Old Sam persönlich. Er teilt ihnen mit, dass der Ort von einem unbekannten Etwas heimgesucht wurde, dass sämtliches Leben dort auslöschte. Was erwartetet die Dämonenjäger im Ort und kann es unter diesen Umständen überhaupt möglich sein das gewünschte Artefakt zu finden und zu bergen?

Meinung: Dieses Mal dauerte es nicht lange bis zur nächsten Fortsetzung. Dieser Roman erzählte das nächste Kapitel aus der Western-Welt in der Transferdimension. Wieder geschrieben von Stefan Hensch. Im Gegensatz zum verunglückten Titelbild auf dem Band 1348, hatte dieser Roman wieder ein sehr gutes und passendes Titelbild, obwohl es die dargestellte Szene im Roman nicht gab. Das Titelbild wurde von der Agentur Shutterstock mit einem KI – Generator erstellt. Auch dieses Mal gab es wieder einen informativem Werkstattbericht zum Roman auf der Leser-Seite. Ich war wieder sehr gespannt auf diesen neuen Geister-Western von Stefan. Mir gefiel es jedenfalls immer noch ausgezeichnet, dass die Zamorra – Serie auch dieses seltene Genre bediente.

Zunächst gelang dem tollkühnen Major Conway, mit neuen Waffen und einer raffinierten Falle, ein großer Sieg über die Nekroindianer. Außer dem Haudegen Conway durften natürlich auch die beiden Charaktere nicht fehlen, die Lister zuletzt einen empfindliche Niederlage zufügten. Die attraktive Kopfgeldjägerin Cheryl Crow, die selbst Zamorra fast schon zu viel beeindruckte und der Revolver-Mann Wes Bridge, alias Whitey. Mit dem Ghulbeschwörer Old Sam und seinem Gehilfen Pennywise betraten neue Charaktere die Bühne, die bewiesen, dass der Governor längst nicht alle Dämonen eliminierte, obwohl er dieses stets behauptete. Zamorra und Nicole begannen sich langsam zu fragen, ob es tatsächlich noch rechtmäßig war, dass sie für einen Dämon arbeiteten. Bisher war der Governor der beste Schutz für die Menschen in dieser Dimension gewesen, weil er so vehement die Nekroindianer bekämpfen ließ. Sehr markant war der Name des Wegelagerers. Sein Name Pennywise, erinnerte sogleich an einen gewissen Horror-Clown.

Tief unter dem auffälligsten Gebäude von Scotts Mill erwartete Zamorra und seine Freunde eine bizarre Welt aus Wundern, Märchen und Legenden. Am leichtesten waren die Motive aus Alice im Wunderland zu erkennen. Andere mögliche Anspielungen konnte ich zumindest nicht erkennen, weil sie mir nicht geläufig waren. In einem dreifach gesicherten Tresorraum gab es unzählige Artefakte aus der Geschichte. Da waren zum Beispiel der Gral, das Schwert Excalibur, die heilige Lanze und die Wunderlampe. Auch der gesuchte Würfel war dabei. Zamorra, Nicole und Lister durften aber nur dieses eine Artefakt nehmen und berühren. Durch eine Unvorsichtigkeit von Lister kam es zumindest zu einer unerlaubten Berührung. Danach warteten drei getrennte Irrwege auf Zamorra und seine Begleiter. Auf diesen mussten sie persönliche Prüfungen bestehen und sich bewähren.

Stefans Bemerkung, dass der Dhyarra auf Nicole kodiert wäre, damit nur sie ihn benutzen konnte, war aber einmal mehr Blödsinn. Sicherlich konnte Nicole ihn verschlüsseln, was sie aber normalerweise nie tat. Benutzen konnte den Sternen-Stein ohnehin nur jemand, der das erforderliche Para-Potential besaß. Besonders nach der Aufstockung des Dhyarras fand sich da so schnell niemand, noch nicht einmal Zamorra. Auf Seite 59 tappte Stefan bei der Überschrift des Kapitels erneut in seine eigene Falle. Das Weiße Haus in der Transferdimension stand aber immer noch in Capital City und nicht in Governor City wie es falsch im Roman stand. Außerdem fehlte mir im Roman eine Erklärung über den Verbleib von Professor Dinkleburg, der in Scotts Mill Ausgrabungen machen wollte und mit dem alles begann.

Bizarr war das der Kopf von Old Sam immer noch in der Lage war mit der Kopfgeldjägerin zu reden, obwohl er vom Körper getrennt wurde. Nicht weniger bizarr war die neue Absicherung für das Personal des Governors. Loyalität sollten nun die Mollusken garantieren. Eine Kraken-Art die sich zwischen den Schulterblättern festsetzte, sich mit dem Gehirn der jeweiligen Person verband und auf sie einwirkte. Ansonsten gab es erneut viel zu viele Textfehler, die aber wohl weniger dem Autor als der Unachtsamkeit des zuständigen Lektors anzulasten waren.

Etwas unentschlossen war ich darüber, wie ich diesen Roman nun bewerten sollte. Die Handlung allein war etwas besser als im Band 1348. Auf der negativen Seite waren aber noch die angesprochenen Fehler, die letztendlich dafür sorgten, dass ich mich erneut für die Note 3 = Befriedigend und dementsprechend für 3 von 5 Amulette entschied. Nach der üblichen Wertung im Forum stimmte ich wieder mit Gut ab.

:D
Zuletzt geändert von Sinclair am Di Aug 25, 2026 4:29 pm, insgesamt 1-mal geändert.
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Sinclair Offline
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Re: Band 1350: Der Governor schlägt zurück

Beitrag von Sinclair »

Loxagon hat geschrieben: So Feb 08, 2026 12:00 pm Hm, das Finale der Story?
Nein, das Finale noch lange nicht.
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