Band 1338: McKenzies magischer Buchladen
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Band 1338: McKenzies magischer Buchladen
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Es gibt Buchläden, die duften nach altem Holz und neuen Büchern und man wird freundlich empfangen. Nichts davon erwartet den Kunden in McKenzies magischem Buchladen. Der Geruch von Verwesung, schwarzer Magie und abgrundtiefer Bosheit schwebt über den uralten Folianten voller Geheimnisse. Als eines Abends zwei junge Studentinnen den Buchladen betreten, ahnen sie nicht, dass es kaum mehr ein Entkommen für sie gibt ...
Geschrieben von Veronique Wille
Erscheinungsdatum: 06.09.2025
Aktuelle Lesefavoriten:
1. Isaac Kane
2. Gespenster-Krimi Neuauflage
3. Die Vagabunden
4. Dämonenkiller
1. Isaac Kane
2. Gespenster-Krimi Neuauflage
3. Die Vagabunden
4. Dämonenkiller
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Veritas2311 Offline
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Sehr guter Roman, der ein neuen Themenbereich, nämlich die vergessene Hölle aufmacht.
Gespannt was damit noch weiter passiert und wer die Person am Ende ist, die neu nach Saint Cyrac gezogen ist und auf den Namen Werner Kurt hört und aus Deutschland stammt.
Gespannt was damit noch weiter passiert und wer die Person am Ende ist, die neu nach Saint Cyrac gezogen ist und auf den Namen Werner Kurt hört und aus Deutschland stammt.
Aktive Serien:
John Sinclair
Das Haus Zamis
Professor Zamorra
John Sinclair
Das Haus Zamis
Professor Zamorra
Gut möglich das der Roman zu einem Meilenstein in der Serie wird.
Kommt jetzt ganz darauf an was man aus der sehr guten Idee der" Vergessenen Hölle" macht.
Aber ich habe da volles Vertrauen in Veronique Wille, deren Romane mir in letzter Zeit immer besser gefallen.
Das I-Tüpfelchen am Ende war jedoch das Auftauchen eines gewissen Werner Kurt.
Was steckt dahinter?
Abwarten und......! Na, ihr wisst schon.
Gruß Sokrates
P.S. Etwas erschien mir unlogisch. Auf Seite 41 beschlossen Nicole und der Prof gleich nach Feurs weiterzufahren. Aber.......waren sie da nicht gerade?
Kommt jetzt ganz darauf an was man aus der sehr guten Idee der" Vergessenen Hölle" macht.
Aber ich habe da volles Vertrauen in Veronique Wille, deren Romane mir in letzter Zeit immer besser gefallen.
Das I-Tüpfelchen am Ende war jedoch das Auftauchen eines gewissen Werner Kurt.
Was steckt dahinter?
Abwarten und......! Na, ihr wisst schon.
Gruß Sokrates
P.S. Etwas erschien mir unlogisch. Auf Seite 41 beschlossen Nicole und der Prof gleich nach Feurs weiterzufahren. Aber.......waren sie da nicht gerade?
Der Tod hat etwas erschreckend Endgültiges, während das Leben doch immer Möglichkeiten bietet.
Re: Band 1338: McKenzies magischer Buchladen
Handlung: Im „Zum Teufel“ gibt es am Montagne – Stammtisch wieder einen feucht fröhlichen Abend. Nur den Weinhändler Jean-Paul scheint etwas zu bedrücken. Erst auf Zamorras und Nicoles mehrfache bohrende Nachfrage hin, rückt er schließlich mit der Sprache heraus. Als Western-Fan nahm Jean-Paul regelmäßig an Square – Dance - Tanzabenden in Feurs teil. Weil er zuletzt seiner Tanzpartnerin Elvira unerwartet näher kam, irrte er noch ganz in Gedanken, auf der Suche nach seinem Auto, durch Feurs. Dabei landete er in einem herunter gekommenen Viertel, indem nur McKenzies seltsamer Buchladen auffiel. Jean-Paul erhielt dort ein besonderes Buch. Scheinbar ein Western-Roman mit einem besonderen Titelbild. Zwei der abgebildeten Personen sahen ihm und Elvira ähnlich. Zu Hause bescherte ihm das Buch seltsame Träume. Immer wieder befand er sich darin auf Socken in einem Saloon, indem ihm unter anderen immer wieder McKenzie begegnete. Allerdings machte dieser ihm, in seiner Skelett-Gestalt, immer wieder düstere Prophezeiungen. Im ansonsten leeren Buch konnte er die Ereignisse aus seinen Träumen noch einmal nachlesen. Zamorra verspricht Jean-Paul sich um das Buch zu kümmern und es am nächsten Morgen einer genaueren Untersuchung zu unterziehen. Als Zamorra und Nicole wie verabredet am nächsten Morgen vor dem Haus des Weinhändlers stehen, ist dieser gar nicht da. Mit Hilfe des Dhyarras gelangen sie in Jean-Pauls Wohnung. Sie finden dort das seltsame Buch. Die letzten Zeilen berichten über den grausamen Tod von Jean-Pauls Freundin Elvira. Zamorra beauftragt seine Bibliothekare damit, die Adresse von Elvira in Feurs zu ermitteln. Als die Dämonenjäger dorthin fahren erhalten sie die Bestätigung für Elviras grausame Ermordung. Können sie wenigstens Jean-Paul noch retten, oder ist es auch für ihn bereits zu spät?
Meinung: Zu diesem Roman von Veronique Wille schuf Thomas Greiwe ein eindrucksvolles und sehr gutes Titelbild, dass ein richtiger Hingucker war. Auch dieses Bild erstellte Thomas wieder mit der mittlerweile unvermeidlichen KI – Software. Merkwürdig war , dass ich auch in diesem Roman am Anfang über das Wort „Phantasmagorien“ stolperte, das ich zuvor und erstmals nur bei Michael Mühlehner las. Nun tauchte es auch in einem Roman von Veronique Wille auf. Es schien also irgendwie ansteckend zu sein.
Insgesamt waren der Roman und das Thema schon sehr kurzweilig, spannend und gruselig gewesen. Genauso wirkten auch die Beschreibungen der Autorin. Zunächst erzählte sie wie ein junges Studentenpaar im Jahr 1923, in Eton, dem mysteriösen McKenzie und seinem Buchladen zum Opfer fielen. In der Gegenwart war der Laden, mitsamt dem herunter gekommen Viertel nach Feurs versetzt worden. Weltbekannt war das „Moulin Rouge“ in Paris. Daher fand ich es sehr amüsant, dass es in Feurs ein „Moulin Bleu“ gab.
Mehrere Namensfehler gab es im Roman auf den Seiten 31,34,35 als Jean-Paul mehrfach zu Jean-Claude mutierte und auf der Seite 57 hätte es William heißen müssen und nicht Thomas wie es im Text stand. Einen unlogischen Fehler gab es auch auf der Seite 41, als Zamorra und Nicole weiter nach Feurs fahren wollten. Aber da waren sie doch schon, weil die ermordet aufgefundene Elvira in Feurs wohnte. Auch dieses hätte bei einer sorgfältigen Vorbearbeitung eigentlich spätestens dem Lektor auffallen müssen.
Nebenbei wurde auch wieder die mysteriöse „Vergessene Hölle“ erwähnt. Die drei Teufelinnen, die Stygia ähnlich sahen und Elvira töteten, entstammten ihr auf jeden Fall. Das Gleiche galt auch für den unheimlichen McKenzie. Faolan wollte sich zur „Vergessenen Hölle“ erst gar nicht äußern, bevor er es dann doch tat. Allerdings in Form mehrerer Kurzgeschichten, die aber kaum zur Aufklärung beitrugen.
Ganz besonders gefiel mir die Version aus dem magischen Buch, die Zamorra miterlebte, als er das Buch über Nicoles Schicksal aufschlug. In dieser Version war Nicole Ärztin und Anästhesistin. Ebenfalls neu war ihre Busenfreundin Yvonne, die sich in Zamorra verliebte. Beide Freundinnen besuchten ein düsteres Château Montagne, dass auf sie genauso wirkte, wie Draculas Schloss auf Jonathan Harker. Butler William empfing Yvonne und Nicole und richtete aus, dass Zamorra gerade verhindert wäre, sie aber gerne beim Diner begrüßen würde. Tatsächlich war dieser Zamorra dann auch ein Vampir.
Ich hatte mir auch Gedanken über den Namen des Buchhändlers gemacht. Er hieß McKenzie und war Schotte. War es wirklich Zufall gewesen, dass er damit den gleichen Nachnamen trug, wie der langjährige Butler William? Weil Veronique darauf nicht näher einging, war es am Ende wohl doch nur ein Zufall gewesen. Ein letztes Bonbon war das finale Kapitel gewesen. Ein gewisser Werner Kurt stellte sich als neuer Bewohner von Saint-Cyriac am Stammtisch vor. Eine gelungene Hommage an Werner Kurt Giesa, dem verdienten langjährigen Zamorra – Autor.
Einen kuriosen letzten Fehler gab es noch, auf der Seite 64, bei der Vorankündigung auf den Folgeroman. Der Text war wohl richtig. Er gehörte aber nicht zum angekündigten Roman von Thilo Schwichtenberg, der erst als Band 1340 folgte. Band 1339 war aber erst einmal das auf dem Umschlag angekündigte Musgrave – Crossover von Morgan D. Crow.
Insgesamt gefiel mir dieser Roman gut. Er bot kurzweilige und auch spannende Unterhaltung. Deshalb bewertete ich ihn auch mit der Note 2 = Gut und vergab 4 von 5 Amuletten an Veronique Wille. Nach der üblichen Wertung im Forum stimmte ich mit Sehr Gut ab.

Meinung: Zu diesem Roman von Veronique Wille schuf Thomas Greiwe ein eindrucksvolles und sehr gutes Titelbild, dass ein richtiger Hingucker war. Auch dieses Bild erstellte Thomas wieder mit der mittlerweile unvermeidlichen KI – Software. Merkwürdig war , dass ich auch in diesem Roman am Anfang über das Wort „Phantasmagorien“ stolperte, das ich zuvor und erstmals nur bei Michael Mühlehner las. Nun tauchte es auch in einem Roman von Veronique Wille auf. Es schien also irgendwie ansteckend zu sein.
Insgesamt waren der Roman und das Thema schon sehr kurzweilig, spannend und gruselig gewesen. Genauso wirkten auch die Beschreibungen der Autorin. Zunächst erzählte sie wie ein junges Studentenpaar im Jahr 1923, in Eton, dem mysteriösen McKenzie und seinem Buchladen zum Opfer fielen. In der Gegenwart war der Laden, mitsamt dem herunter gekommen Viertel nach Feurs versetzt worden. Weltbekannt war das „Moulin Rouge“ in Paris. Daher fand ich es sehr amüsant, dass es in Feurs ein „Moulin Bleu“ gab.
Mehrere Namensfehler gab es im Roman auf den Seiten 31,34,35 als Jean-Paul mehrfach zu Jean-Claude mutierte und auf der Seite 57 hätte es William heißen müssen und nicht Thomas wie es im Text stand. Einen unlogischen Fehler gab es auch auf der Seite 41, als Zamorra und Nicole weiter nach Feurs fahren wollten. Aber da waren sie doch schon, weil die ermordet aufgefundene Elvira in Feurs wohnte. Auch dieses hätte bei einer sorgfältigen Vorbearbeitung eigentlich spätestens dem Lektor auffallen müssen.
Nebenbei wurde auch wieder die mysteriöse „Vergessene Hölle“ erwähnt. Die drei Teufelinnen, die Stygia ähnlich sahen und Elvira töteten, entstammten ihr auf jeden Fall. Das Gleiche galt auch für den unheimlichen McKenzie. Faolan wollte sich zur „Vergessenen Hölle“ erst gar nicht äußern, bevor er es dann doch tat. Allerdings in Form mehrerer Kurzgeschichten, die aber kaum zur Aufklärung beitrugen.
Ganz besonders gefiel mir die Version aus dem magischen Buch, die Zamorra miterlebte, als er das Buch über Nicoles Schicksal aufschlug. In dieser Version war Nicole Ärztin und Anästhesistin. Ebenfalls neu war ihre Busenfreundin Yvonne, die sich in Zamorra verliebte. Beide Freundinnen besuchten ein düsteres Château Montagne, dass auf sie genauso wirkte, wie Draculas Schloss auf Jonathan Harker. Butler William empfing Yvonne und Nicole und richtete aus, dass Zamorra gerade verhindert wäre, sie aber gerne beim Diner begrüßen würde. Tatsächlich war dieser Zamorra dann auch ein Vampir.
Ich hatte mir auch Gedanken über den Namen des Buchhändlers gemacht. Er hieß McKenzie und war Schotte. War es wirklich Zufall gewesen, dass er damit den gleichen Nachnamen trug, wie der langjährige Butler William? Weil Veronique darauf nicht näher einging, war es am Ende wohl doch nur ein Zufall gewesen. Ein letztes Bonbon war das finale Kapitel gewesen. Ein gewisser Werner Kurt stellte sich als neuer Bewohner von Saint-Cyriac am Stammtisch vor. Eine gelungene Hommage an Werner Kurt Giesa, dem verdienten langjährigen Zamorra – Autor.
Einen kuriosen letzten Fehler gab es noch, auf der Seite 64, bei der Vorankündigung auf den Folgeroman. Der Text war wohl richtig. Er gehörte aber nicht zum angekündigten Roman von Thilo Schwichtenberg, der erst als Band 1340 folgte. Band 1339 war aber erst einmal das auf dem Umschlag angekündigte Musgrave – Crossover von Morgan D. Crow.
Insgesamt gefiel mir dieser Roman gut. Er bot kurzweilige und auch spannende Unterhaltung. Deshalb bewertete ich ihn auch mit der Note 2 = Gut und vergab 4 von 5 Amuletten an Veronique Wille. Nach der üblichen Wertung im Forum stimmte ich mit Sehr Gut ab.
Nordsee oder Ostsee? - Hauptsache Meer !
Lieblingsfußballvereine: FC Schalke 04, Holstein Kiel, SV Meppen, FC Hansa Rostock, VfB Oldenburg, VfB Lübeck, Kickers Emden
Sympathien für VfL Osnabrück und FC Erzgebirge Aue.
Lieblingsfußballvereine: FC Schalke 04, Holstein Kiel, SV Meppen, FC Hansa Rostock, VfB Oldenburg, VfB Lübeck, Kickers Emden
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