Gespenster-Krimi 2.0 Nr. 192: Villa Vampiria
Moderator: Michael
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Gespenster-Krimi 2.0 Nr. 192: Villa Vampiria
Villa Vampiria
Mitten in der einsamen Camargue erhebt sich das Maison d’Enfer - das "Haus der Hölle". Dort lädt der exzentrische Millionär Etienne Morel zu einem letzten dekadenten Fest. Nur Stunden später ist die Villa ein Massengrab. Was als rauschende Orgie beginnt, endet in einem albtraumhaften Blutbad: Wahnsinn und Tod greifen um sich - und als die ersten Ermittler das Gelände betreten, scheint bereits etwas Übernatürliches erwacht zu sein. Denn Morel ist nicht wirklich tot! Sieben Spezialisten - ein Medium, eine Pathologin, ein alter Reporter, ein Voodoo-Priester und andere zwielichtige Figuren - sollen herausfinden, was im Höllenhaus wirklich geschah. Doch die Villa ist kein leeres Gebäude. Sie lebt. Sie sieht. Und sie atmet. Und wer einmal ihren Atem gespürt hat, wird ihn nie wieder los ...
Geschrieben von Sophia Benjamin
Erscheinungsdatum: 14.02.2026
Mitten in der einsamen Camargue erhebt sich das Maison d’Enfer - das "Haus der Hölle". Dort lädt der exzentrische Millionär Etienne Morel zu einem letzten dekadenten Fest. Nur Stunden später ist die Villa ein Massengrab. Was als rauschende Orgie beginnt, endet in einem albtraumhaften Blutbad: Wahnsinn und Tod greifen um sich - und als die ersten Ermittler das Gelände betreten, scheint bereits etwas Übernatürliches erwacht zu sein. Denn Morel ist nicht wirklich tot! Sieben Spezialisten - ein Medium, eine Pathologin, ein alter Reporter, ein Voodoo-Priester und andere zwielichtige Figuren - sollen herausfinden, was im Höllenhaus wirklich geschah. Doch die Villa ist kein leeres Gebäude. Sie lebt. Sie sieht. Und sie atmet. Und wer einmal ihren Atem gespürt hat, wird ihn nie wieder los ...
Geschrieben von Sophia Benjamin
Erscheinungsdatum: 14.02.2026
Zuletzt geändert von Das Gleichgewicht am So Feb 01, 2026 2:31 pm, insgesamt 1-mal geändert.
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Horror-Harry Offline
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Re: Gespenster-Krimi 2.0 Nr. 192: Villa Vampira
Da hat sich wohl ein Fehler eingeschlichen: Im GK 191 steht in der Vorschau "Vampiria", auf dem Cover von GK 192 ebenfalls "Vampiria". Im Ankündigungstext steht allerdings "Vampira".
Bin ja mal gespannt, wie es dann aussieht, wenn das Heft im Handel ist; ob da auf dem Cover und auf der ersten Seite dasselbe steht.
Bin ja mal gespannt, wie es dann aussieht, wenn das Heft im Handel ist; ob da auf dem Cover und auf der ersten Seite dasselbe steht.
- Das Gleichgewicht Offline
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Re: Gespenster-Krimi 2.0 Nr. 192: Villa Vampira
Stimmt, ich habe das einfach von der Bastei Seite reinkopiert.
Ich habe es mal geändert, das Cover wird schon stimmen.
Ich habe es mal geändert, das Cover wird schon stimmen.
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Re: Gespenster-Krimi 2.0 Nr. 192: Villa Vampiria
Spoiler
Der Millionär Etienne Morel bringt bei einem Event in seiner Villa sämtliche Gäste mit Gas um. Danach sich selbst. Offenbar hat er seine Seele an den Teufel verkauft und will durch dieses große Opfer als Vampir wiederauferstehen.
Einige Wochen später werden sieben Personen vom Geheimdienst vorgeladen. Darunter ein Journalist, ein Anwalt, ein Beamter oder Ärztin. Oder sind das eher Agenten mit Doppelleben? Würde mehr Sinn machen. Scheinen aber wirklich nur irgendwelche amateurhaften Hanseln zu sein, die ab und an Aufträge für den Geheimdienst erledigen.
Jedenfalls sollen sie die Villa durchkämmen, da dort Unheimliches vor sich geht. Das kann ja lustig werden. Als Köder und Versuchskaninchen eignen sie sich auf jeden Fall. Ein bisschen Schwund ist halt immer.
Die Hintergrundgeschichten dieser sieben Protagonisten interessiert mich kaum. Vielleicht hätte Sophia Benjamin sich mit weniger Figuren begnügen sollen. Drei oder vier hätte doch auch gereicht, da behält der gemeine Groschenheftleser leichter den Überblick.
In der zweiten Hefthälfte betritt die Gruppe endlich die Villa. Neben dem blutdürstigen Vampir gibt es hier auch etliche Fallen, denen die Eindringlinge zum Opfer fallen können. Wäre sonst ja langweilig. Aber davon gibt es erstmal nichts. Stattdessen fantasievoll-abgedrehte Beschreibungen der Räume und Einrichtungen. Die Autorin hat schon einen besonderen Schreibstil. Da wird der Grusel zur esoterischen Grenzerfahrung. Und als es den ersten Protagonisten erwischt, ist das auch ziemlich abgedreht. Ich habe es selbst nicht ganz verstanden. Wird er da in eine Kamera-Parallelwelt gezogen und dort vom Vampir Etienne Morel ausgesaugt? Wie eine gläserne Weintraube in einer Vitrine, in deren Innerem eine rote Flüssigkeit pulsiert. Was auch immer das heißen soll, sowas muss man bei Sophia Benjamin gewohnt sein.
Ich muss sagen, so richtig fesselt mich diese bildgewaltige metaphorische Schreibe diesmal nicht. Könnte ruhig etwas bodenständiger sein. Zumal die Villa irgendwie selbst lebendig zu sein scheint und mit exotischen Voodoo-Ritualen „zum Bluten“ gebracht wird. Wo ich bei ECHO 9 noch mitgegangen bin, nervt es mich in diesem Heft zugegebener Maßen langsam. Wenn bei einem missglückten Forschungsprojekt irre Anomalien entstehen, macht das Sinn. Bei einer Gruselvilla und einem einzigen Vampir stört es mich ungemein mehr, wenn irgendwelcher „Blödsinn“ aus dem Hut gezaubert wird. Der Roman hat mir allgemein zu viele Elemente. Der Vampir, die Fallen der Villa, die Überwachungstechnik in der Villa, die Villa als lebendes Konstrukt. Es fügt sich für mich nicht gut ineinander.
Mit jeder Figur, die es in der zweiten Hefthälfte auf irre Weise erwischt, gefällt mir der Roman weniger. Zwei Überlebende schaffen es dann zum Sarg des Vampirs und schneiden seinen ABC-Schutzanzug auf, wodurch sein unheiliger Atem entweicht und er zerfällt. Wobei der Vampir sich eher selbst vernichtet. Wie er so entblößt daliegt, können sich all seine Opfer von damals an ihm rächen. Oder so.
Egal, die beiden Überlebenden müssen nur noch aus der Villa fliehen, bevor das Delta das Haus nimmt.
Einige Wochen später werden sieben Personen vom Geheimdienst vorgeladen. Darunter ein Journalist, ein Anwalt, ein Beamter oder Ärztin. Oder sind das eher Agenten mit Doppelleben? Würde mehr Sinn machen. Scheinen aber wirklich nur irgendwelche amateurhaften Hanseln zu sein, die ab und an Aufträge für den Geheimdienst erledigen.
Jedenfalls sollen sie die Villa durchkämmen, da dort Unheimliches vor sich geht. Das kann ja lustig werden. Als Köder und Versuchskaninchen eignen sie sich auf jeden Fall. Ein bisschen Schwund ist halt immer.
Die Hintergrundgeschichten dieser sieben Protagonisten interessiert mich kaum. Vielleicht hätte Sophia Benjamin sich mit weniger Figuren begnügen sollen. Drei oder vier hätte doch auch gereicht, da behält der gemeine Groschenheftleser leichter den Überblick.
In der zweiten Hefthälfte betritt die Gruppe endlich die Villa. Neben dem blutdürstigen Vampir gibt es hier auch etliche Fallen, denen die Eindringlinge zum Opfer fallen können. Wäre sonst ja langweilig. Aber davon gibt es erstmal nichts. Stattdessen fantasievoll-abgedrehte Beschreibungen der Räume und Einrichtungen. Die Autorin hat schon einen besonderen Schreibstil. Da wird der Grusel zur esoterischen Grenzerfahrung. Und als es den ersten Protagonisten erwischt, ist das auch ziemlich abgedreht. Ich habe es selbst nicht ganz verstanden. Wird er da in eine Kamera-Parallelwelt gezogen und dort vom Vampir Etienne Morel ausgesaugt? Wie eine gläserne Weintraube in einer Vitrine, in deren Innerem eine rote Flüssigkeit pulsiert. Was auch immer das heißen soll, sowas muss man bei Sophia Benjamin gewohnt sein.
Ich muss sagen, so richtig fesselt mich diese bildgewaltige metaphorische Schreibe diesmal nicht. Könnte ruhig etwas bodenständiger sein. Zumal die Villa irgendwie selbst lebendig zu sein scheint und mit exotischen Voodoo-Ritualen „zum Bluten“ gebracht wird. Wo ich bei ECHO 9 noch mitgegangen bin, nervt es mich in diesem Heft zugegebener Maßen langsam. Wenn bei einem missglückten Forschungsprojekt irre Anomalien entstehen, macht das Sinn. Bei einer Gruselvilla und einem einzigen Vampir stört es mich ungemein mehr, wenn irgendwelcher „Blödsinn“ aus dem Hut gezaubert wird. Der Roman hat mir allgemein zu viele Elemente. Der Vampir, die Fallen der Villa, die Überwachungstechnik in der Villa, die Villa als lebendes Konstrukt. Es fügt sich für mich nicht gut ineinander.
Mit jeder Figur, die es in der zweiten Hefthälfte auf irre Weise erwischt, gefällt mir der Roman weniger. Zwei Überlebende schaffen es dann zum Sarg des Vampirs und schneiden seinen ABC-Schutzanzug auf, wodurch sein unheiliger Atem entweicht und er zerfällt. Wobei der Vampir sich eher selbst vernichtet. Wie er so entblößt daliegt, können sich all seine Opfer von damals an ihm rächen. Oder so.
Egal, die beiden Überlebenden müssen nur noch aus der Villa fliehen, bevor das Delta das Haus nimmt.
Die erste Hälfte des Romans hatte ich noch meinen Spaß an der Geschichte. Als es ernst wurde, dann nicht mehr. Ich würde der Schreibe 7 oder 8 Punkte geben und der Erzählung 3 oder 4 Punkte. MITTELmäßige
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Eliot Spencer (retd) Offline
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Re: Gespenster-Krimi 2.0 Nr. 192: Villa Vampiria
Sophia Benjamins erster Roman Das Gold der Meermönche war ein sehr softer, besserer Mitternachtsroman, der zwar ein paar erfreuliche Ansätze hatte, aber einen nicht aufmerken ließ. Dieser Roman ist das genaue Gegenteil, ein Roman, wie ihn der GK auch kann, wenn auch selten. Eine wüste Spukhaus-Geschichte, die zur Abwechslung mal nicht auf Standardelemente wie alte Flüche, alberne Dämonen oder beliebige Disney-Höllendimension hinausläuft.
Zugegeben, die Story ist wirklich nicht aus dem Alltag gegriffen und letztlich sehr konstruiert. Das Ganze erinnert an einen 70er Jahre Italohorrorfilm a la Bava oder Margheriti. Damit ist sie sicher nicht etwas für jedermanns Geschmack, aber es ist mal eine sehr gelungene Abwechslung. Und es ist positiv, dass Bastei dergleichen mal eine Chance gibt.
Benjamins Schreibstil ist hier so wortgewaltig wie wortmalerisch, sehr individuell, das würde mit den Teflonfiguren einer Serie nicht funktionieren. Wenn man etwas kritsieren will, ein paar Figuren weniger wären vernünftiger gewesen, es gab nicht genug Platz. Die Geschichte hätte von einem längeren Format mit mehr Raum für Charakterisierungen deutlich profitiert, wäre runder gewesen, aber so ist das Heft nun mal. Ich weiß auch nicht, ob ich den häufigen Zeitenwechsel meistens von einem Absatz zum anderen für gelungen oder für zu gewollt halte. Da lässt sich drüber streiten.
Trotzdem ein Top von mir. Ein ungewöhnlicher GK und eine schöne Abwechslung zum sonstigen Einerlei.
Leider rangiert das Cover unter (höflich ausgedrückt) blass. Da hat die Handlung mal so viele markante Motive vorgegeben, und es gibt ein Bild wie das Poster von einem völlig beliebigen Action Movie von einem Streaming Kanal.
Zugegeben, die Story ist wirklich nicht aus dem Alltag gegriffen und letztlich sehr konstruiert. Das Ganze erinnert an einen 70er Jahre Italohorrorfilm a la Bava oder Margheriti. Damit ist sie sicher nicht etwas für jedermanns Geschmack, aber es ist mal eine sehr gelungene Abwechslung. Und es ist positiv, dass Bastei dergleichen mal eine Chance gibt.
Benjamins Schreibstil ist hier so wortgewaltig wie wortmalerisch, sehr individuell, das würde mit den Teflonfiguren einer Serie nicht funktionieren. Wenn man etwas kritsieren will, ein paar Figuren weniger wären vernünftiger gewesen, es gab nicht genug Platz. Die Geschichte hätte von einem längeren Format mit mehr Raum für Charakterisierungen deutlich profitiert, wäre runder gewesen, aber so ist das Heft nun mal. Ich weiß auch nicht, ob ich den häufigen Zeitenwechsel meistens von einem Absatz zum anderen für gelungen oder für zu gewollt halte. Da lässt sich drüber streiten.
Trotzdem ein Top von mir. Ein ungewöhnlicher GK und eine schöne Abwechslung zum sonstigen Einerlei.
Leider rangiert das Cover unter (höflich ausgedrückt) blass. Da hat die Handlung mal so viele markante Motive vorgegeben, und es gibt ein Bild wie das Poster von einem völlig beliebigen Action Movie von einem Streaming Kanal.
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DerHerrderSeiten Offline
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Re: Gespenster-Krimi 2.0 Nr. 192: Villa Vampiria
Guter grusler