Band 2484: Das Werwolf-Kloster
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Re: Band 2484: Das Werwolf-Kloster
DerHerrderSeiten hat geschrieben: Sa Mär 14, 2026 10:07 am Der Bastei Verlag hat fast nur noch alte Leser, meist männlich und heterosexuell bei den Spannungsromanen. Die würde man mit schwulen Charakteren verschrecken. So ist es ja auch in der Werbung oft. Männer die sich küssen? Da protestieren die alten Herren. Frauen die sich küssen? Jaaa, das brauchen die!
Würde ich auch gerne wissen!
Ich für meinen Teil bezog mich explizit auf John Sinclair, bei der Jason Darks Aussage allgemein bekannt ist, dass mind. 60% seiner Leser weiblich wären (was er anhand seiner Leserzuschriften, durch Fan-Gespräche, etc. feststellte).
Also mehr als die Hälfte, egal welchen Alters. Und da kann man mir nicht erzählen, dass man weibliche Leser mit schwulen Beziehungen verschrecken würde oder das andere Extrem, dass die alle "nur" von lesbischen Beziehungen lesen wollen.
Und "alte Herren", die Sinclair lesen, wollen nicht von Männern lesen, die sich küssen ... echt jetzt? Seit wann liegt der Fokus in Punkto Sinclair bei "alten Herren"?? Mal ganz abgesehen davon, dass die "alte Riege" (m/w) bei Sinclair ja künftig demonstrativ ausgelassen werden soll, somit wären die für die Serie eh irrelevant ... aber alle Frauen lesen also per se gerne von sich untereinander küssenden Frauen? Aha ...
Gerade wenn man bedenkt, WER größtenteils die Serie liest?
Mal ganz abgesehen davon, dass innerhalb einer GRUSELserie die sexuellen Neigungen der Protagonisten nicht unbedingt den Vordergrund bilden sollten, sondern eben der GRUSELfaktor. Als nette mitlaufende oder unterschwellige "Nebensächlichkeiten" eingebracht, hätte wahrscheinlich niemand was dagegen und/oder es würde auch niemandem auf den Senkel gehen - wie dramatische Beziehungskisten (egal welcher Art) generell.
Wenn man doch so "en vogue" und innovativ sein will, warum werden lesbische Beziehungen total hervorgehoben, das männliche Pendent (o.a.) fällt aber komplett unter den Tisch? Wenn auf LGBTQ+ innerhalb einer Heftromanserie Wert gelegt wird, wäre es doch nett, wenn auch mehrere mögliche Beziehungs-Konstellationen eingebracht werden, als ständig "nur" eine einzige hervorzuheben?
Wenn schon, denn schon ... also dann auch wirklich gemischt ... oder generell alles reinbringen.
Aber das passt natürlich wunderbar zur aktuellen Verweiblichung von allem, egal ob Freund oder Feind, die Weiblichkeit steht überall an der Spitze, während Kerle (ebenfalls bei Freund und Feind) als Deppen dargestellt werden oder sich überall unterzuordnen haben. Selbst mit dem Serienhelden wird so verfahren ...
Vielleicht hat er sich vertan und wollte eigentlich Darklord1966 zitieren? Wobei es da ja auch mehr um die hervorgehobene Alterssache ging ...Tulimyrsky hat geschrieben: Sa Mär 14, 2026 1:48 pmDerHerrderSeiten hat geschrieben: Sa Mär 14, 2026 10:07 am Der Bastei Verlag hat fast nur noch alte Leser, meist männlich und heterosexuell bei den Spannungsromanen. Die würde man mit schwulen Charakteren verschrecken. So ist es ja auch in der Werbung oft. Männer die sich küssen? Da protestieren die alten Herren. Frauen die sich küssen? Jaaa, das brauchen die!
Das mag ja sein (oder auch nicht), aber den Zusammenhang mit meinem Zitat verstehe ich nicht. Das hat doch nichts mit dem Namen McGuffin zu tun? Mein Post war ja eh nur blödsinnig und spaßig gemeint.
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Re: Band 2484: Das Werwolf-Kloster
Ich hoffe, du hast unrecht, befürchte aber das Gegenteil...Darklord1966 hat geschrieben: Fr Mär 13, 2026 11:09 pm Die Verzweiflung bei Bastei muß groß sein ,um bei der TikTok-Generation durchstarten zu wollen. Da kann ich als Altleser froh sein ,rechtzeitig den Absprung geschafft zu haben. Allein dieses Geschreibe um das Alter hat für mich so einen faden Beigeschmack und für mich bleibt IRH ein Leichenfledderer auf Romangebiet, um es mal so auszudrücken !!
R I P JS / ist aber nur meine Meinung
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Re: Band 2484: Das Werwolf-Kloster
Und ganz ehrlich, brauchen wir eine, wie auch immer gestaltete, dermaßen ausgeprägt starke Ausarbeitung der LGTBQ+-Community? Sonst müssten wir auf sämtliche religiösen Gruppen, politische Lager, Fress- und Waschgewohnheiten, etc. Rücksicht nehmen. Bei allem Verständnis vor der unrechtmäßigen Behandlung dieser Gruppen: Es handelt sich immer noch um eine Horror-Serie... Das erinnert mich an Star Trek, wo zunehmend der Fokus auf Diversität ohne inhaltliche Themen gelegt wird. Kontroverse Aspekte hat die Serie schon immer, nur durch Subtilität wesentlich effizienter, thematisiert.
Zuletzt geändert von Auserwählter am So Mär 15, 2026 10:53 am, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Band 2484: Das Werwolf-Kloster
Und mal ganz ehrlich....kümmert das irgendwen? Selbst wenn jetzt mal eine Transperson mitspielen sollte, dann ist das doch völlig ok. Solange die Figur in den Roman passt und die Sexualität nicht unnötig im Vordergrund steht. Oder ein schwules Pärchen gerät in Bedrängnis und küsst sich am Ende, als John sie gerettet hat. Passiert.
Wobei ich persönlich auch finde, dass IRH es mit den "starken weiblichen Figuren" bei den Gegnern übertreibt und mit den "sexuell trauamtisierten weiblichen Figuren" bei den Helden und Nebencharakteren.
Aber bevor ich mich jetzt wieder in Rage schreibe...
Wobei ich persönlich auch finde, dass IRH es mit den "starken weiblichen Figuren" bei den Gegnern übertreibt und mit den "sexuell trauamtisierten weiblichen Figuren" bei den Helden und Nebencharakteren.
Aber bevor ich mich jetzt wieder in Rage schreibe...
- iceman76 Offline
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Re: Band 2484: Das Werwolf-Kloster
Ich glaube wir sollten hier langsam mal wieder zum Thema kommen!
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DerHerrderSeiten Offline
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Re: Band 2484: Das Werwolf-Kloster
Es ist wie in der Werbung: Küssende Männer verschrecken die cis-Herren, küssende Damen törnen die cis-herren an. Hingegen sehen hetero Frauen oft nicht gerne sich küssende Frauen. Hingegen sind mehr als 80 Prozent aller Abonnenten von Gay Pornoseiten Frauen, und 90 Prozent aller Leser von Gay Romance sind ebenfalls FrauenSheila Conolly hat geschrieben: Sa Mär 14, 2026 4:49 pmDerHerrderSeiten hat geschrieben: Sa Mär 14, 2026 10:07 am Der Bastei Verlag hat fast nur noch alte Leser, meist männlich und heterosexuell bei den Spannungsromanen. Die würde man mit schwulen Charakteren verschrecken. So ist es ja auch in der Werbung oft. Männer die sich küssen? Da protestieren die alten Herren. Frauen die sich küssen? Jaaa, das brauchen die!Würde ich auch gerne wissen!
Ich für meinen Teil bezog mich explizit auf John Sinclair, bei der Jason Darks Aussage allgemein bekannt ist, dass mind. 60% seiner Leser weiblich wären (was er anhand seiner Leserzuschriften, durch Fan-Gespräche, etc. feststellte).
Also mehr als die Hälfte, egal welchen Alters. Und da kann man mir nicht erzählen, dass man weibliche Leser mit schwulen Beziehungen verschrecken würde oder das andere Extrem, dass die alle "nur" von lesbischen Beziehungen lesen wollen.
Und "alte Herren", die Sinclair lesen, wollen nicht von Männern lesen, die sich küssen ... echt jetzt? Seit wann liegt der Fokus in Punkto Sinclair bei "alten Herren"?? Mal ganz abgesehen davon, dass die "alte Riege" (m/w) bei Sinclair ja künftig demonstrativ ausgelassen werden soll, somit wären die für die Serie eh irrelevant ... aber alle Frauen lesen also per se gerne von sich untereinander küssenden Frauen? Aha ...
Gerade wenn man bedenkt, WER größtenteils die Serie liest?
Mal ganz abgesehen davon, dass innerhalb einer GRUSELserie die sexuellen Neigungen der Protagonisten nicht unbedingt den Vordergrund bilden sollten, sondern eben der GRUSELfaktor. Als nette mitlaufende oder unterschwellige "Nebensächlichkeiten" eingebracht, hätte wahrscheinlich niemand was dagegen und/oder es würde auch niemandem auf den Senkel gehen - wie dramatische Beziehungskisten (egal welcher Art) generell.
Wenn man doch so "en vogue" und innovativ sein will, warum werden lesbische Beziehungen total hervorgehoben, das männliche Pendent (o.a.) fällt aber komplett unter den Tisch? Wenn auf LGBTQ+ innerhalb einer Heftromanserie Wert gelegt wird, wäre es doch nett, wenn auch mehrere mögliche Beziehungs-Konstellationen eingebracht werden, als ständig "nur" eine einzige hervorzuheben?
Wenn schon, denn schon ... also dann auch wirklich gemischt ... oder generell alles reinbringen.
Aber das passt natürlich wunderbar zur aktuellen Verweiblichung von allem, egal ob Freund oder Feind, die Weiblichkeit steht überall an der Spitze, während Kerle (ebenfalls bei Freund und Feind) als Deppen dargestellt werden oder sich überall unterzuordnen haben. Selbst mit dem Serienhelden wird so verfahren ...
Vielleicht hat er sich vertan und wollte eigentlich Darklord1966 zitieren? Wobei es da ja auch mehr um die hervorgehobene Alterssache ging ...Tulimyrsky hat geschrieben: Sa Mär 14, 2026 1:48 pmDerHerrderSeiten hat geschrieben: Sa Mär 14, 2026 10:07 am Der Bastei Verlag hat fast nur noch alte Leser, meist männlich und heterosexuell bei den Spannungsromanen. Die würde man mit schwulen Charakteren verschrecken. So ist es ja auch in der Werbung oft. Männer die sich küssen? Da protestieren die alten Herren. Frauen die sich küssen? Jaaa, das brauchen die!
Das mag ja sein (oder auch nicht), aber den Zusammenhang mit meinem Zitat verstehe ich nicht. Das hat doch nichts mit dem Namen McGuffin zu tun? Mein Post war ja eh nur blödsinnig und spaßig gemeint.![]()
Das Dilemma bei JS ist heute tatsächlich, dass man kaum von Leserinnen hat. Im Gegensatz zu früher sind fast nur noch alte cis Herren verblieben. Die würde man also mit Gay abschrecken. Gleichzeitig möchte man aber junge Frauen wieder erreichen. Aber meiner Meinung nach kann man eh machen, was man will. Aufgrund fehlender Verkaufsstellen wird sich die Lage nicht bessern.
Zur EInordnung:
In den 90ern gab es in D 200.000 Presseverkaufsstellen. Fast überall gab es Heftromane
Im Jahr 2000 gab es noch 135.000 Presseverkaufsstellen. Heftromane gab es nicht mehr überall
Heute gibt es noch 70.000 Presseverkaufsstellen. Nicht einmal 30 Prozent dieser Verkaufsstellen führen Heftromane
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Re: Band 2484: Das Werwolf-Kloster
Aber wie ich schon mal woanders schrieb und auch schon hier angedeutet wurde:
Es ist eine Grusel- oder meinetwegen auch eine Horrorserie, da kann man gerne - und dann wirklich nebenbei - das Thema mit einbringen. Das ist wichtig, sollte aber nicht im Mittelpunkt stehen. Dafür gibt es andere Sparten. Und wenn, ja, dann auch schwule Männer. Aber eben nicht emporgehoben, sondern einfach nur "normal". Das wollen alle ja auch so, oder??
Es ist eine Grusel- oder meinetwegen auch eine Horrorserie, da kann man gerne - und dann wirklich nebenbei - das Thema mit einbringen. Das ist wichtig, sollte aber nicht im Mittelpunkt stehen. Dafür gibt es andere Sparten. Und wenn, ja, dann auch schwule Männer. Aber eben nicht emporgehoben, sondern einfach nur "normal". Das wollen alle ja auch so, oder??
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Re: Band 2484: Das Werwolf-Kloster
Aber wie ich schon mal woanders schrieb und auch schon hier angedeutet wurde:
Es ist eine Grusel- oder meinetwegen auch eine Horror- serie-, da kann man gerne - und dann wirklich nebenbei - das Thema mit einbringen. Das ist wichtig, sollte aber nicht im Mittelpunkt stehen. Dafür gibt es andere Sparten. Und wenn, ja, dann auch schwule Männer. Aber eben nicht emporgehoben, sondern einfach nur "normal". Das wollen alle ja auch so, oder??
Es ist eine Grusel- oder meinetwegen auch eine Horror- serie-, da kann man gerne - und dann wirklich nebenbei - das Thema mit einbringen. Das ist wichtig, sollte aber nicht im Mittelpunkt stehen. Dafür gibt es andere Sparten. Und wenn, ja, dann auch schwule Männer. Aber eben nicht emporgehoben, sondern einfach nur "normal". Das wollen alle ja auch so, oder??
Re: Band 2484: Das Werwolf-Kloster
Handlung: John erhält einen Brief von der Nonne Bernadette aus dem rumänischen Kloster Snagov. Sie schrieb den Brief an John, weil ihr Bekannter Frantisek Marek mittlerweile verstorben war. Deshalb bittet sie nun John darum ihr dabei zu helfen, dass das Vermächtnis Draculas nicht in falsche Hände gerät. Als John im Kloster eintrifft wird er von Bernadette begrüßt. Das Kloster wird nur noch von ihr und dem Mönch Isidor bewohnt. Bevor Bernadette dazu kommt, John genau zu erklären um was es geht, muss sie die Führung einer Touristengruppe übernehmen. John beobachtet die Gruppe und wird dabei auf eine Frau aufmerksam, die sich von der Gruppe heimlich trennt und scheinbar etwas sucht. Sie trägt einen Mantel, den John als Assungas Zaubermantel identifiziert. John ist völlig überrascht als er plötzlich vor der Hexe Lulu steht, in deren Besitz sich auch das Vampir-Pendel befindet. Nach einer kurzen Aussprache überlistet Lulu den Geisterjäger. Sie verschwindet und versetzt John, durch einen Hexenspruch, in eine Bewusstlosigkeit. Als John wieder erwacht kümmert sich der Mönch Isidor um ihn. Kurz darauf stellt John fest, dass plötzlich alle seine Waffen fehlen, die er bei Lulus Verschwinden noch hatte. Daher verdächtigt John den Mönch Isidor des Diebstahls. Plötzlich hört er das bekannte Klingeln seines Handys. John findet es in einer kleinen Kammer auf einem Marienaltar. Als er danach greifen will, öffnet sich unter ihm der Boden der Kammer. War alles nur eine Falle für den Geisterjäger gewesen?
Meinung: Dieser Roman war inhaltlich mit der Mini-Serie „Marek, der Pfähler“ verknüpft worden und wurde von Ian Rolf Hill geschrieben. Dazu verriet der Autor bereits auf der Leser-Seite, dass es auch von dieser Subserie aus dem John Sinclair Universum eine 2. Staffel geben wird. Das sehr gute Titelbild zum Roman wurde auch dieses Mal von Thomas Greiwe mit seiner KI – Software geschaffen. Die abgebildete Szene kam dann auch gleich am Anfang genauso im Roman vor. Assungas Zaubermantel hatte ich auf dem Bild sofort erkannt. Irritiert war ich aber über die Person, die den Mantel trug. Das konnte auf keinen Fall Justine Cavallo sein. Es war dann auch die Hexe Lulu, an die ich überhaupt nicht gedacht hatte, zusammen mit zwei ihrer Hexenschwestern.
Inhaltlich sollte es in diesem Roman um Draculas Vermächtnis, dem Blut-Manifest gehen. Damit führte nun auch Johns Weg, viele Jahre später als der Weg von Frantisek Marek, ebenfalls zum Kloster Snagov, dass auf einer Insel im See lag. Als Marek damals das Kloster besuchte, benötigte er dafür noch ein Boot, um zur Insel zu gelangen. Als es zerstört wurde, saß der Pfähler damals auf der Insel fest. Heute hatten es John und die Touristen wesentlich bequemer das Kloster zu erreichen. Seit dem Jahr 2009 gab es nun eine Fußgängerbrücke, die vom Ort aus zur Insel führte.
In der Bibliothek des Klosters fand John handgeschriebene Seiten von Frantisek, die immer noch in einem Buch über Dracula steckten, dass der Pfähler damals für Recherchen benutzte. Im Gegensatz zu jedem Leser, der die Mini-Serie kannte, konnte John aber mit dem Namen Alexandru nichts anfangen, weil Frantisek, auch bei späteren Treffen, niemals mehr über seinen Sohn sprach, der vom Geist Draculas infiziert wurde. Dagegen sorgte dieser Roman für zahlreiche schöne nostalgische Gefühle und Erinnerungen. Er wurde dadurch noch zu einem weiteren Bindeglied, zwischen der Hauptserie und der ersten Staffel der Subserie um den legendären Pfähler, die zeitlich direkt nach der ersten Vampir-Trilogie von Jason Dark spielte.
John erfuhr nun also zumindest posthum, dass Marek einen Sohn hatte. Mehr zu den Hintergründen und dem Schicksal Alexandrus allerdings nicht. Bill Conolly war derweil recht blauäugig in die Falle der Hexe Fae getappt, die ihn mit einem besonderen Mittel recht gefügig machte. Doch er drehte den Spieß um, als er mit Polina, der scheinbar schwächsten der drei Hexen allein war. All das wurde von Ian Rolf Hill wieder hervorragend, lebendig und unterhaltsam geschildert. Dazu gehörte auch ein kurzer aber heftiger Angstraum von Bill, als sich sein schlechtes Gewissen meldete.
Auch andere Überraschungen im Ablauf der Handlung hatte Ian Rolf Hill auf Lager. Die größte Wendung war wohl gewesen, als sich plötzlich der bis dahin treue Isidor gegen Bernadette wendete. Zuvor hatte ich mich bereits getäuscht, weil ich genauso wie John glaubte, dass Isidor der Werwolf war. Ich erkannte meinen Irrtum erst, als Bernadette, mit Kräften, die eine alte Nonne unmöglich haben konnte, John an der Falltür das Leben rettete. Ich fragte mich aber, warum Bernadette, trotz mehrmaliger Gelegenheit, es immer wieder versäumte John endlich darüber aufzuklären, um was es sich bei Draculas Vermächtnis genau handelte. Besonders weil sie ihn doch persönlich zum Schutz dieses Artefakts ins Kloster bestellte.
Dieses begehrte Blut-Manifest war letztendlich nicht in Draculas offiziellem Grab, aber doch in einem Sarkophag im Keller des Klosters versteckt gewesen. Zum Finale entfesselte Polina noch eine Zombie-Invasion, mit der sie bewies, dass auch sie besondere Qualitäten und Fähigkeiten besaß. Am Ende musste John im Tausch gegen Nagel und Kreuz zähneknirschend Lulu das Blut-Manifest überlassen, auch wenn es ihm peinlich war. Lilith war sehr zufrieden mit der Feuertaufe ihrer Hexen, die John und Bill mehr als einmal alt aussehen ließen. Der nächste Einsatz sollte das junge Hexen-Trio nach Aibon führen. Ich war schon einmal sehr gespannt darauf.
Insgesamt hatte mir dieser kurzweilige und unterhaltsame Roman richtig gut gefallen. Ich hatte sogar die Höchstwertung in Erwägung gezogen. Mich aber dann doch dafür entschieden diesen Roman mit der Note 2 = gut zu bewerten und 4 von 5 Kreuze an Ian Rolf Hill zu vergeben. Nach der im Forum üblichen Wertung stimmte ich mit Sehr Gut ab.

Meinung: Dieser Roman war inhaltlich mit der Mini-Serie „Marek, der Pfähler“ verknüpft worden und wurde von Ian Rolf Hill geschrieben. Dazu verriet der Autor bereits auf der Leser-Seite, dass es auch von dieser Subserie aus dem John Sinclair Universum eine 2. Staffel geben wird. Das sehr gute Titelbild zum Roman wurde auch dieses Mal von Thomas Greiwe mit seiner KI – Software geschaffen. Die abgebildete Szene kam dann auch gleich am Anfang genauso im Roman vor. Assungas Zaubermantel hatte ich auf dem Bild sofort erkannt. Irritiert war ich aber über die Person, die den Mantel trug. Das konnte auf keinen Fall Justine Cavallo sein. Es war dann auch die Hexe Lulu, an die ich überhaupt nicht gedacht hatte, zusammen mit zwei ihrer Hexenschwestern.
Inhaltlich sollte es in diesem Roman um Draculas Vermächtnis, dem Blut-Manifest gehen. Damit führte nun auch Johns Weg, viele Jahre später als der Weg von Frantisek Marek, ebenfalls zum Kloster Snagov, dass auf einer Insel im See lag. Als Marek damals das Kloster besuchte, benötigte er dafür noch ein Boot, um zur Insel zu gelangen. Als es zerstört wurde, saß der Pfähler damals auf der Insel fest. Heute hatten es John und die Touristen wesentlich bequemer das Kloster zu erreichen. Seit dem Jahr 2009 gab es nun eine Fußgängerbrücke, die vom Ort aus zur Insel führte.
In der Bibliothek des Klosters fand John handgeschriebene Seiten von Frantisek, die immer noch in einem Buch über Dracula steckten, dass der Pfähler damals für Recherchen benutzte. Im Gegensatz zu jedem Leser, der die Mini-Serie kannte, konnte John aber mit dem Namen Alexandru nichts anfangen, weil Frantisek, auch bei späteren Treffen, niemals mehr über seinen Sohn sprach, der vom Geist Draculas infiziert wurde. Dagegen sorgte dieser Roman für zahlreiche schöne nostalgische Gefühle und Erinnerungen. Er wurde dadurch noch zu einem weiteren Bindeglied, zwischen der Hauptserie und der ersten Staffel der Subserie um den legendären Pfähler, die zeitlich direkt nach der ersten Vampir-Trilogie von Jason Dark spielte.
John erfuhr nun also zumindest posthum, dass Marek einen Sohn hatte. Mehr zu den Hintergründen und dem Schicksal Alexandrus allerdings nicht. Bill Conolly war derweil recht blauäugig in die Falle der Hexe Fae getappt, die ihn mit einem besonderen Mittel recht gefügig machte. Doch er drehte den Spieß um, als er mit Polina, der scheinbar schwächsten der drei Hexen allein war. All das wurde von Ian Rolf Hill wieder hervorragend, lebendig und unterhaltsam geschildert. Dazu gehörte auch ein kurzer aber heftiger Angstraum von Bill, als sich sein schlechtes Gewissen meldete.
Auch andere Überraschungen im Ablauf der Handlung hatte Ian Rolf Hill auf Lager. Die größte Wendung war wohl gewesen, als sich plötzlich der bis dahin treue Isidor gegen Bernadette wendete. Zuvor hatte ich mich bereits getäuscht, weil ich genauso wie John glaubte, dass Isidor der Werwolf war. Ich erkannte meinen Irrtum erst, als Bernadette, mit Kräften, die eine alte Nonne unmöglich haben konnte, John an der Falltür das Leben rettete. Ich fragte mich aber, warum Bernadette, trotz mehrmaliger Gelegenheit, es immer wieder versäumte John endlich darüber aufzuklären, um was es sich bei Draculas Vermächtnis genau handelte. Besonders weil sie ihn doch persönlich zum Schutz dieses Artefakts ins Kloster bestellte.
Dieses begehrte Blut-Manifest war letztendlich nicht in Draculas offiziellem Grab, aber doch in einem Sarkophag im Keller des Klosters versteckt gewesen. Zum Finale entfesselte Polina noch eine Zombie-Invasion, mit der sie bewies, dass auch sie besondere Qualitäten und Fähigkeiten besaß. Am Ende musste John im Tausch gegen Nagel und Kreuz zähneknirschend Lulu das Blut-Manifest überlassen, auch wenn es ihm peinlich war. Lilith war sehr zufrieden mit der Feuertaufe ihrer Hexen, die John und Bill mehr als einmal alt aussehen ließen. Der nächste Einsatz sollte das junge Hexen-Trio nach Aibon führen. Ich war schon einmal sehr gespannt darauf.
Insgesamt hatte mir dieser kurzweilige und unterhaltsame Roman richtig gut gefallen. Ich hatte sogar die Höchstwertung in Erwägung gezogen. Mich aber dann doch dafür entschieden diesen Roman mit der Note 2 = gut zu bewerten und 4 von 5 Kreuze an Ian Rolf Hill zu vergeben. Nach der im Forum üblichen Wertung stimmte ich mit Sehr Gut ab.