Dorian Hunter - Dämonenkiller Nr. 189: Dunkle Seelen
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Dorian Hunter - Dämonenkiller Nr. 189: Dunkle Seelen
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Dunkle Seelen
Yoshi fuhr überrascht herum. Die Frau stand plötzlich vor ihm, mit fantastischen, langen Beinen und einem atemberaubend schönen Gesicht. »Ich bin Caitlin Dyson aus New York, und Sie sind bestimmt Hideyoshi Hojo.« Yoshi runzelte die Stirn. Was hatte das zu bedeuten? »... und das ist Scott Drake.« Er hatte längst geahnt, dass etwas nicht stimmte. Dass Gefahr drohte. Blitzschnell griff er nach seiner Waffe ... Während Dorian Hunter und Tim Morton im venezolanischen Dschungel dem Geheimnis des Salvatore Casamonte nachjagen, werden die »Geschwister« Scott Drake und Caitlin Dyson in London aktiv. Und Hideyoshi Hojo, der alte Kampfgefährte des Dämonenkillers, findet sich in einer unerwarteten Lage wieder. Verpassen Sie nicht das aufregende Finale des Zyklus um das Kalifenauge!
Geschrieben von Martin Kay
Erscheinungsdatum: 22.11.2025
Aktuelle Lesefavoriten:
1. Isaac Kane
2. Gespenster-Krimi Neuauflage
3. Die Vagabunden
4. Dämonenkiller
1. Isaac Kane
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Re: Dorian Hunter - Dämonenkiller Nr. 189: Dunkle Seelen
Dorian und Tim Morton sind immer noch in Venezuela hinter Salvatore Casamonte (also eigentlich Felipe de Torqueda) her. Und Yoshi hat erfahren, dass dessen Lakai Scott Drake auf dem Weg nach London ist. Er will ihn direkt am Flughafen abfangen, gerät jedoch in eine Falle und wird dann überzeugt, dass er wie Caitlin Dyson ein Dämonenbruder von Drake ist. Der Wahrheit kann das nicht entsprechen. Sind sie also nicht wirklich Halbdämonen derselben Mutter, sondern es handelt sich nur um eine Manipulation?
Der zweite und deutlich schwächere Plot dreht sich um den neusten Machtkampf der Dämonen. Und Trevor Sullivan, der sich in die Gefahrenzone gebracht hat, weil er die Jugendstilvilla zurück erobern will. Coco und Phillip haben ihn nochmal gerettet und wollen ihn jetzt bei seinem Vorhaben unterstützen, um zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Denn dort hat sich eine der dämonischen Fraktionen eingenistet, die für Ärger sorgen.
Huch. Die erste Hefthälfte verging wie im Flug. Auch wenn ich nicht mit allem zufrieden bin, was Martin Kay sich da ausgedacht hat, aber sie unterhält sehr gut. Hatte ich beim DK lange nicht mehr.
Danach wird es leider schlechter. Erstmal wird die Geschichte des Pardos-Clans in der Vergangenheit vernünftig weitererzählt. Danach geht es wieder in die Gegenwart und Dorian erfährt, dass Salvatore Casamonte Scott Drake getötet hat und dessen Existenz annahm. Oder genauer Felipe de Torqueda hat damals alle getäuscht und die Gestalt von Salvatore Casamonte angenommen und jetzt alle getäuscht und die Gestalt von Scott Drake angenommen. Das zweite Mal so ein Verwirrspielchen, das hätte nicht sein müssen. Felipe de Torqueda alias Salvatore Casamonte alias Scott Drake will die Dämonenbrüder des echten Scott Drake töten. Das heißt, Yoshi wird wirklich so nebenbei als Halbdämon enthüllt. Das passt für mich überhaupt nicht. Kann man machen, aber dann hätte man es besser vorbereiten müssen. Für mich hat das nur Schockeffekt, beziehungsweise die Autoren wollten unbedingt eine krasse Idee in den Zyklus einbauen. Völlig unnötig. Zumal es wieder ein dämlicher Heftromanzufall ist. Von allen Dämonenkillern in London soll ausgerechnet Yoshi Scott Drake hinterherschnüffeln. Weil er ja vor Ort sein muss, damit der Plot der Autoren so aufgeht. Sehr konstruiert.
Ok, jetzt hat Salvatore Casamonte seine beiden Ziele gefunden. Er könnte sie töten. Aber als dämlicher Klischeebösewicht, will er sie eine Weile beobachten. Ihr weiterer Auftrag führt sie natürlich zufällig ebenfalls zur Jugendstilvilla, wo sie das Auge des Kalifen vermuten. Und wo auch Coco, Phillip und Trevor gerade sind. Da kommt alles an Heftromanzufall und Heftromantiming, was in den letzten drei Bänden größtenteils vermieden wurde, zum Zyklusfinale zusammen. Scheiße!
Jedenfalls trifft Trevor in der Villa auf einen Fremden, der eine wichtige Botschaft für ihn hat. Die der Leser natürlich nicht erfährt. Gleichzeitig legen sich die Halbdämonengeschwister mit den Vampiren im Haus an. Wieder mischt sich der Fremde ein und killt Salvatore Casamonte, weil er irgendwie dessen wahre Identität als Felipe de Torqueda kennt. Der Kerl nimmt das Auge des Kalifen an sich. Der dämonische Yoshi wendet sich gegen Coco, als sie aufeinandertreffen. Natürlich gelingt es ihm nicht, sie zu killen. Ich hätte vermutet, dass er nun flieht, aber zufällig taucht Trevor Sullivan im perfekten Timing auf und jagt dem Japaner einfach eine Kugel in den Kopf, ohne Fragen zu stellen. Was? Uff, das Ende hat Yoshi nicht verdient. In einem einzigen Roman verwandelt er sich völlig unerwartet in einen Dämon und wird noch in derselben Geschichte gekillt.
Außerdem landet Trevor Sullivan noch im Koma und es gibt eine dunkle Prophezeiung um die Zukunft der Schwarzen Familie.
Ich hätte es wissen müssen, habe es mir aber echt nicht gedacht. Nachdem ich auf der LKS erfahren habe, dass der Zyklus nur 4 Hefte kurz ist und 3 davon wirklich gut waren, habe ich mich naiv darauf eingestellt, dass der DK es diesmal hinbekommt und ich hier zumindest wieder eine gute Wertung vergeben kann. Wenn nicht sogar nach gefühlten Ewigkeiten wieder ein Sehr Gut. Aber nein. Im letzten Heft wird alles kaputt gemacht, was ich an diesem simplen Zyklus mochte.
Vor Allem wenig Heftromankram. Den gibt es hier Zuhauf, Heftromanzufälle und Heftromantiming, die sich extrem konstruiert anfühlen.
Was nötig wird, weil plötzlich der Plot sehr komplex wird. Auch das mochte ich an den drei vorhergehenden Heften. Der Zyklus war bisher solide. Spannend aber nicht übertrieben. Eine einfache Geschichte, die genau das richtige für die Autoren des neuen DK ist. Yoshi wird nun aber völlig überraschend und für mich unpassend als Halbdämon enthüllt. Und zum Finale direkt abgeknallt, statt wenigstens zum Dauergegner zu werden. Das ist einfach unwürdig. Erinnert mich an das beschissene Ende von Marvin Cohen. Außerdem taucht zum Finale ein mysteriöser Fremder auf, der alles aus dem Hintergrund orchestriert hat. Und es wird eine dunkle Prophezeiung aus dem Hut gezaubert Natürlich.
Der DK hätte es so einfach gehabt. Ein simpler unaufgeregter Plot in 4 Heften. Um irgendwelche Dämonen, wie früher bei den Serienschöpfern. Dazu gute Vergangenheitspassagen. Für mehr reicht die Qualität der Autoren einfach nicht, das muss ich so deutlich schreiben.
Und ich muss auch wieder einen Vergleich ziehen, bei dem manche sicher die Augen verdrehen werden. Hier wird ein IRH gezogen. Eine völlig unnötige Wendung rein für den Schockmoment. Ebenso ansatzlos wird zum Finale ein mysteriöser Fremder aus dem Hut gezaubert, der die ganzen Hefte die Strippen gezogen hat und dessen Plan perfekt aufgeht.
Warum nur? Ich war echt in Fahrt. Insgesamt ist der Zyklus trotzdem das Beste, was der neue DK bisher abgeliefert hat. Aber wie üblich ist der Finalroman einfach schlecht. Oder eher gerade noch MITTEL und
(4 von 10 Freaks)
Der zweite und deutlich schwächere Plot dreht sich um den neusten Machtkampf der Dämonen. Und Trevor Sullivan, der sich in die Gefahrenzone gebracht hat, weil er die Jugendstilvilla zurück erobern will. Coco und Phillip haben ihn nochmal gerettet und wollen ihn jetzt bei seinem Vorhaben unterstützen, um zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Denn dort hat sich eine der dämonischen Fraktionen eingenistet, die für Ärger sorgen.
Huch. Die erste Hefthälfte verging wie im Flug. Auch wenn ich nicht mit allem zufrieden bin, was Martin Kay sich da ausgedacht hat, aber sie unterhält sehr gut. Hatte ich beim DK lange nicht mehr.
Danach wird es leider schlechter. Erstmal wird die Geschichte des Pardos-Clans in der Vergangenheit vernünftig weitererzählt. Danach geht es wieder in die Gegenwart und Dorian erfährt, dass Salvatore Casamonte Scott Drake getötet hat und dessen Existenz annahm. Oder genauer Felipe de Torqueda hat damals alle getäuscht und die Gestalt von Salvatore Casamonte angenommen und jetzt alle getäuscht und die Gestalt von Scott Drake angenommen. Das zweite Mal so ein Verwirrspielchen, das hätte nicht sein müssen. Felipe de Torqueda alias Salvatore Casamonte alias Scott Drake will die Dämonenbrüder des echten Scott Drake töten. Das heißt, Yoshi wird wirklich so nebenbei als Halbdämon enthüllt. Das passt für mich überhaupt nicht. Kann man machen, aber dann hätte man es besser vorbereiten müssen. Für mich hat das nur Schockeffekt, beziehungsweise die Autoren wollten unbedingt eine krasse Idee in den Zyklus einbauen. Völlig unnötig. Zumal es wieder ein dämlicher Heftromanzufall ist. Von allen Dämonenkillern in London soll ausgerechnet Yoshi Scott Drake hinterherschnüffeln. Weil er ja vor Ort sein muss, damit der Plot der Autoren so aufgeht. Sehr konstruiert.
Ok, jetzt hat Salvatore Casamonte seine beiden Ziele gefunden. Er könnte sie töten. Aber als dämlicher Klischeebösewicht, will er sie eine Weile beobachten. Ihr weiterer Auftrag führt sie natürlich zufällig ebenfalls zur Jugendstilvilla, wo sie das Auge des Kalifen vermuten. Und wo auch Coco, Phillip und Trevor gerade sind. Da kommt alles an Heftromanzufall und Heftromantiming, was in den letzten drei Bänden größtenteils vermieden wurde, zum Zyklusfinale zusammen. Scheiße!
Jedenfalls trifft Trevor in der Villa auf einen Fremden, der eine wichtige Botschaft für ihn hat. Die der Leser natürlich nicht erfährt. Gleichzeitig legen sich die Halbdämonengeschwister mit den Vampiren im Haus an. Wieder mischt sich der Fremde ein und killt Salvatore Casamonte, weil er irgendwie dessen wahre Identität als Felipe de Torqueda kennt. Der Kerl nimmt das Auge des Kalifen an sich. Der dämonische Yoshi wendet sich gegen Coco, als sie aufeinandertreffen. Natürlich gelingt es ihm nicht, sie zu killen. Ich hätte vermutet, dass er nun flieht, aber zufällig taucht Trevor Sullivan im perfekten Timing auf und jagt dem Japaner einfach eine Kugel in den Kopf, ohne Fragen zu stellen. Was? Uff, das Ende hat Yoshi nicht verdient. In einem einzigen Roman verwandelt er sich völlig unerwartet in einen Dämon und wird noch in derselben Geschichte gekillt.
Außerdem landet Trevor Sullivan noch im Koma und es gibt eine dunkle Prophezeiung um die Zukunft der Schwarzen Familie.
Ich hätte es wissen müssen, habe es mir aber echt nicht gedacht. Nachdem ich auf der LKS erfahren habe, dass der Zyklus nur 4 Hefte kurz ist und 3 davon wirklich gut waren, habe ich mich naiv darauf eingestellt, dass der DK es diesmal hinbekommt und ich hier zumindest wieder eine gute Wertung vergeben kann. Wenn nicht sogar nach gefühlten Ewigkeiten wieder ein Sehr Gut. Aber nein. Im letzten Heft wird alles kaputt gemacht, was ich an diesem simplen Zyklus mochte.
Vor Allem wenig Heftromankram. Den gibt es hier Zuhauf, Heftromanzufälle und Heftromantiming, die sich extrem konstruiert anfühlen.
Was nötig wird, weil plötzlich der Plot sehr komplex wird. Auch das mochte ich an den drei vorhergehenden Heften. Der Zyklus war bisher solide. Spannend aber nicht übertrieben. Eine einfache Geschichte, die genau das richtige für die Autoren des neuen DK ist. Yoshi wird nun aber völlig überraschend und für mich unpassend als Halbdämon enthüllt. Und zum Finale direkt abgeknallt, statt wenigstens zum Dauergegner zu werden. Das ist einfach unwürdig. Erinnert mich an das beschissene Ende von Marvin Cohen. Außerdem taucht zum Finale ein mysteriöser Fremder auf, der alles aus dem Hintergrund orchestriert hat. Und es wird eine dunkle Prophezeiung aus dem Hut gezaubert Natürlich.
Der DK hätte es so einfach gehabt. Ein simpler unaufgeregter Plot in 4 Heften. Um irgendwelche Dämonen, wie früher bei den Serienschöpfern. Dazu gute Vergangenheitspassagen. Für mehr reicht die Qualität der Autoren einfach nicht, das muss ich so deutlich schreiben.
Und ich muss auch wieder einen Vergleich ziehen, bei dem manche sicher die Augen verdrehen werden. Hier wird ein IRH gezogen. Eine völlig unnötige Wendung rein für den Schockmoment. Ebenso ansatzlos wird zum Finale ein mysteriöser Fremder aus dem Hut gezaubert, der die ganzen Hefte die Strippen gezogen hat und dessen Plan perfekt aufgeht.
Warum nur? Ich war echt in Fahrt. Insgesamt ist der Zyklus trotzdem das Beste, was der neue DK bisher abgeliefert hat. Aber wie üblich ist der Finalroman einfach schlecht. Oder eher gerade noch MITTEL und
Aktuelle Lesefavoriten:
1. Isaac Kane
2. Gespenster-Krimi Neuauflage
3. Die Vagabunden
4. Dämonenkiller
1. Isaac Kane
2. Gespenster-Krimi Neuauflage
3. Die Vagabunden
4. Dämonenkiller