Atlantis Legenden II Band 2: Der Held von Atlantis

Moderator: Michael

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Atlantis Legenden II Band 2: Der Held von Atlantis

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Sinclair Offline
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Atlantis Legenden II Band 2: Der Held von Atlantis

Beitrag von Sinclair »

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Der Schwarze Tod steht Belphégor gegenüber - einem grausamen Erzdämon, dessen mächtigste Waffe die Flammenpeitsche ist! Er bietet dem Schwarzen Tod einen Pakt an, um seinen Erzfeind, den Magier Myxin, endgültig zu vernichten und die Herrschaft über Atlantis an sich zu reißen! Inzwischen kehren Kara und ihr Gefolge in die Stadt Atlantis zurück - in ihrem Tross der mächtige Krieger Nyrana. Als Kara erfährt, dass ihr Vater und Haro, ihr Geliebter, vermisst werden, erhofft sie sich von Nyrana Hilfe. Doch ist er wirklich der große Held von Atlantis, der Heilsbringer, ausgesandt von den Stummen Göttern? Oder verfolgt er eigene, womöglich zwielichtige Ziele? Erneut steht die junge Kara im Mittelpunkt des dramatischen Geschehens .......

Geschrieben von Ian Rolf Hill

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Re: Atlantis Legenden II Band 2: Der Held von Atlantis

Beitrag von Auserwählter »

Mir gefällt die Geschichte um die heranwachsende und allmählich erwachsen werdende Kara schon sehr gut. Anfänglich beginnt dieser Roman auch vergleichsweise eher gemächlich, also nicht gleich mit einer großen Schlacht.
Spoiler
Dafür werden die Ränkespiele um Asmodis und Belphegor dargelegt, die den Schwarzen Tod nutzen wollen, um gegen die Großen Alten vorzugehen.
Sehr ambivalent finde ich Nyrana. Zumeist agiert er als Retter in der Not, dann aber manchmal etwas gewalttätig, auch Kara gegenüber. Und er muss ja noch der "Herr der roten Hölle" werden, bevor er zu Schneider muss. Ist er vielleicht ein wankelmütiger Charakter, der deshalb recht leicht von einem Dämon besessen werden kann und wird? Oder versucht er, Kara und Co hinters Licht zu führen? Kara ist ja schon ein bisschen rallig auf ihn...
Kara wiederum muss einen harten Verlust hinnehmen (ziemlich brutaler Verlauf, finde ich) und Myxin wird schon wieder lüstern dargestellt (Irgendwo anders war das doch auch schon mal. Bei Marek der Pfähler?). Der ist für mich eigentlich irgendwie asexuell. Sowie Yoda. Den kann ich mir auch nicht vorstellen, wie er ... :o
Ich frage mich allerdings auch, ob IRH Schakale und Hyänen miteinander verwechselt. Schakale sind doch eher schmächtig. Hyänen sind da deutlich gefährlicher. Allerdings, wenn die Schakale schwarzmagisch beeinflusst werden, wer weiß. Da würden ja auch Kühe gefährlicher werden. Oder Hamster.
Sedonia spielt auch mit, erlebt eine kleine, unerwartete Familienzusammenkunft. Mal sehen, was daraus wird.
Ansosnten wurd es im weiteren Verlauf wieder actionreich, viele Kämpfe mit den Skeltten auf ihren Drachen und den Menschen bzw. Vogelmenschen.
Gut fand ich die Szenen mit dem Eisernen Engel und seinen Vogelmenschen, diese fand ich schon immer sehr interessant, schön, sie mal wieder in Aktion zu sehen.
Interessant ist schon zu sehen, wie die aktuellen Themen, die ja Neuleser anlocken sollen, mit denen der Atlantis Legenden verknüpft werden: Da sind Kara und Myxin, die den Neuen warm ans Herz gelegt wurden, und die Schlangenmagie um Apex, die ebenfalls auf beiden Ebenen stattfindet. Das ist marketingtechnisch nicht dumm - wenngleich das Ganz dadurch natürlich nicht wirklich einfach wird. Mal sehen, ob es gelingt, Neue zu gewinnen, die Alten aber nicht zu vergrätzen.
Von mir ein "Sehr gut".
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kualumba Offline
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Re: Atlantis Legenden II Band 2: Der Held von Atlantis

Beitrag von kualumba »

Von mir gibt es ein "sehr gut". Alles läuft auf die Erweckung von Apep der Höllenschlange zu. Bin auf den nächsten Band gespannt.
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Sinclair Offline
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Re: Atlantis Legenden II Band 2: Der Held von Atlantis

Beitrag von Sinclair »

Handlung: Nachdem er Kara und den meisten ihrer Begleiter, im Kampf gegen die Schwarzen Vampire, das Leben rettete, drängt ihr neuer Verbündeter zum eiligen Aufbruch und der Rückkehr in die Stadt Atlantis. Nyrana der sogenannte Held von Atlantis sagte ihnen, dass ihn die Götter schickten, damit er an der Seite einer Kriegerin, die ein Schwert mit goldener Klinge führte, die Schreckensherrschaft der Dämonen beendete. Während das Lager abgebaut wird, stellt Kara fest , dass die Mystikerin Zeo verschwunden ist. Während die Diener und Dienerinnen mit dem weiteren Abbau des Lagers beauftragt werden, beginnen Kara, Nyrana, die Gelehrten und die überlebenden Soldaten damit, die Ruinen nach Zeo zu durchsuchen. Nach und nach kommen sie dabei zur Erkenntnis, dass Zeo sie nur vom Lager fortlocken wollte und dass sie es gewesen war, die den Soldaten Sophos schächtete und mit seinem Blut den Sternengötzen beschwor.

Kara und ihre Begleiter kehren sofort um und treffen zunächst auf die flüchtenden Pferde. Die Gelehrten versuchen sie wieder einzufangen. Das Lager selbst ist ein Bild des Grauens. Schakale zerfetzten die Diener und Dienerinnen. Darunter auch Karas Dienerin Shuna, die sich noch in der Nacht zuvor Nyrana hingegeben hatte. Mit Nyranas Hilfe gelingt es die Schakale zu töten oder in die Flucht zu schlagen. Nyrana überwältigt auch Zeo, die er augenblicklich hinrichten will. Dieses Vorhaben verhindern Myxin und Goran, die plötzlich auftauchen. Nach einer kurzen Auseinandersetzung verschwinden Myxin und Goran wieder und nehmen Zeo mit sich. Ein weiterer Angriff der Schwarzen Vampire verhindert im letzten Augenblick, dass Kara von Nyrana vergewaltigt wird. Die Schwarzen Vampire entführen die Gelehrten und setzen auch Nyrana hart zu, bis plötzlich der Eiserne Engel erscheint und sie in die Flucht treibt. Der Eiserne rät Kara, Nyrana und den letzten überlebenden Soldaten dazu, so schnell wie möglich die Umgebung der Ruinen zu verlassen. Er selber will zusammen mit Sedonia und seinen Vogelmenschen herausfinden, welche Pläne Myxin in den Ruinen verfolgt. Danach wollen sie wieder zu Kara und ihren Begleitern stoßen, um in der Stadt Atlantis gemeinsam über das weitere Vorgehen gegen den Schwarzen Tod zu beraten. Wie gefahrvoll ist der Weg tatsächlich, der noch vor Kara und ihren Begleitern bis dahin liegt und wie kann Kara, auf der fünftägigen Reise, Nyrana davon abhalten weiterhin zudringlich zu werden?

Meinung: Zweiter Band der zweiten Staffel der Atlantis-Legenden, der natürlich wieder von Ian Rolf Hill geschrieben wurde. Das gute Titelbild mit dem undurchsichtigen Nyrana erstellte der Bastei-Verlag in Eigenregie, unter Verwendung einer KI – Software. Durch KI wurden die früheren Titelbild-Künstler leider immer weniger gebraucht. Dass war die Kehrseite der neuen Technik.

Nach einer ersten Ablehnung schaffte es Belphégor doch noch, das Interesse des Schwarzen Tods zu wecken und angehört zu werden. Er bot dem zu dieser Zeit reichlich arroganten Dämon seine Hilfe im Kampf gegen Myxiin an. Es ging also nahtlos weiter, in dem der Roman an die letzte Szene aus Band 1 direkt anknüpfte.

Wenn Nyrana mir nicht schon sofort unsympathisch gewesen war, wäre er es spätestens aufgrund seiner Art mit Frauen umzugehen geworden. Für mich war er kein Held, sondern ein Dämon, der die Atlanter, aus welchen Motiven auch immer, geschickt täuschte und sich selbst Herr der roten Hölle nannte. Von Nyrana war es auch nur ein kleiner Gedankensprung zur Dämonenpeitsche. Ich spekulierte darüber, wann diese überhaupt geschaffen wurde. Als Myxin über 10 000 Jahre später von John und seinen Freunden wiedererweckt wurde, befand sie sich im Besitz des Magiers. In der bisherigen Handlung kämpfte Myxin stets mit seinen beeindruckenden magischen Fähigkeiten. Dass ließ den Schluss zu, dass die Dämonenpeitsche noch nicht durch die Großen Alten hergestellt wurde. Demnach könnte dieses noch in dieser Serie geschehen und Nyrana würde zumindest einen Teil seiner Haut dafür hergeben müssen, vermutlich weil er bei den Großen Alten in Ungnade fiel. Die Frage war aber, wie die Dämonenpeitsche dann den Weg zu Myxin fand? Eventuell damit Myxin mit dieser Waffe den abtrünnigen Schwarzen Tod bekämpfte? Ich war mal gespannt darauf, ob ich mit dieser Vermutung richtig lag und ob auch meine offene Frage dazu, beantwortet werden würde.

Eine weitere Überraschung war, dass Myxin den Tempel der Schlange und damit die Höllenschlange Apep suchte. Ich hatte nicht erwartet, dass diese schon in Atlantis existierte. Galt doch Asmodina als die Inkarnation von Apep. Doch die Teufelstochter wurde erst über 10 000 Jahre später geschaffen. War das nicht ein Widerspruch in sich? Die Hölle folgte halt ihren eigenen Gesetzen, die nicht immer logisch und einfach zu durchschauen waren.

Sedonia wurde stets Prinzessin von Atlantis genannt, besaß aber scheinbar nie ein eigenes Volk. Zumindest auch nicht zur Handlungszeit dieser Atlantis-Legenden. Dafür entpuppte sich Zeo von Oriak sehr überraschend als Sedonias Schwester. Ich dachte mittlerweile zwar alles über Sedonia zu wissen. Dieses stellte sich aber nun doch als Irrtum heraus. Eine Vorzeigeschwester war Zeo aber auf keinen Fall. Eher jemand, den man lieber mied oder versteckte. Sie war gezeichnet mit dem Schatten des Spuks, dem sie diente.

Dank des Paktes mit Belphégor konnte der Schwarze Tod seine Skelett-Krieger nun mit Flammenpeitschen ausstatten, was sie entsprechend effektiver und gefährlicher machte. Die Vogelmenschen, die Sedonia begleiteten, bekamen es zuerst zu spüren. Hinter dem Rücken des Schwarzen Tods zogen Belphégor und Asmodis aber gemeinsam die Fäden. Sie wollten den Schwarzen Tod in seine Schranken weisen, damit er sich endlich der Hölle zuwandte und sie gemeinsam gegen die Großen Alten vorgehen konnten. Zu diesem Plan gehörte es auch, das Myxin die Höllenschlange Apep fand und erweckte.

Die Stadt Atlantis war mittlerweile verfallen und herunter gekommen. Sie hatte den Glanz früherer Zeiten verloren und wurde nun von Kosma und seinen Schwarzen Priestern beherrscht. Grauenvolle Mischungen aus Mensch und Krake, die wohl von den Großen Alten geschickt wurden. Gleichzeitig wurden Delios, Haro, Kandor und drei Soldaten vermisst. So hatte Ian Rolf Hill einmal mehr für genügend Spannung gesorgt, die neugierig auf die weiteren Fortsetzungen machten.

Mich hatte auch diese Folge wieder spannend und kurzweilig unterhalten. Deshalb bewertete ich auch diesen Roman mit der Note 2 = Gut und vergab wieder 4 von 5 Goldenen Schwertern an Ian Rolf Hill. Nach der im Forum üblichen Wertung stimmte ich mit Sehr Gut ab.

:D
Auserwählter Offline
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Re: Atlantis Legenden II Band 2: Der Held von Atlantis

Beitrag von Auserwählter »

Sinclair hat geschrieben: Di Jul 14, 2026 3:36 pm Eine weitere Überraschung war, dass Myxin den Tempel der Schlange und damit die Höllenschlange Apep suchte. Ich hatte nicht erwartet, dass diese schon in Atlantis existierte. Galt doch Asmodina als die Inkarnation von Apep. Doch die Teufelstochter wurde erst über 10 000 Jahre später geschaffen. War das nicht ein Widerspruch in sich? Die Hölle folgte halt ihren eigenen Gesetzen, die nicht immer logisch und einfach zu durchschauen waren.
Das habe ich mich auch gefragt. Ich denke, IRH wird das noch erklären. Vermutlich existierte sie schon länger, aber eben nur als Höllenschlange und bekommt den menschlichen Körper später.
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