Band 2474: Die Tore nach Lazarus
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Band 2474: Die Tore nach Lazarus
Die Tore nach Lazarus
Godwin de Salier auf den Spuren der Baphomet-Templer! Und der Vampir Iovan Raduc entdeckt eines von Aibons größten Geheimnissen!
Angeblich hat John Sinclair den Dämon Baphomet vernichtet - doch in Irland treffen er und Suko erneut auf eines der Engelkinder, geschaffen von Baphomets Tochter Viela, die offenbar die Nachfolge ihres Vaters angetreten hat. Und auch Godwin de Salier, Anführer der wahren Templer und Johns Freund, stößt in Galizien auf die Diener Baphomets. Schließlich verschlägt es Godwin, John und Suko ins mysteriöse Land Aibon, denn sie durchschreiten die Tore von Lazarus.
Geschrieben von Rafael Marques
Erscheinungsdatum: 06.12.2025
Godwin de Salier auf den Spuren der Baphomet-Templer! Und der Vampir Iovan Raduc entdeckt eines von Aibons größten Geheimnissen!
Angeblich hat John Sinclair den Dämon Baphomet vernichtet - doch in Irland treffen er und Suko erneut auf eines der Engelkinder, geschaffen von Baphomets Tochter Viela, die offenbar die Nachfolge ihres Vaters angetreten hat. Und auch Godwin de Salier, Anführer der wahren Templer und Johns Freund, stößt in Galizien auf die Diener Baphomets. Schließlich verschlägt es Godwin, John und Suko ins mysteriöse Land Aibon, denn sie durchschreiten die Tore von Lazarus.
Geschrieben von Rafael Marques
Erscheinungsdatum: 06.12.2025
Re: Band 2474: Die Tore nach Lazarus
Ich habe mit einem "gut" abgestimmt. Um der Story zu folgen muss man wirklich alle Sinne beisammen haben, da sie auf 3 Orte/Storys) verteilt ist und erst zum Schluss zusammengeführt wird. Der Roman ist sehr gut geschrieben, hat aber einige Dinge, die mir nicht gut gefielen. Ich muss jetzt erstmal ein paar Disney-Comics lesen um den Kopf frei zu bekommen.
Das Cover ist toll, aber die Spinne kommt nur sehr kurz vor. Schade eigentlich.
Das Cover ist toll, aber die Spinne kommt nur sehr kurz vor. Schade eigentlich.
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Auserwählter Offline
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Re: Band 2474: Die Tore nach Lazarus
Ich fand den Roman auch durchaus komplex und gut vorstellbar beschrieben, mich stört allerdings auch, dass die Monsterspinne seit Jahren das Tor bewacht und fast beiläufig erledigt wird. Auch die große Konkurrentin im Kampf um die böse Hälfte Aibons, Edonia, die sich offenkundig gegen alle anderen Mitbewerber durchgesetzt hat, wird so mir nichts durch nichts binnen weniger als einer Seite problemlos vernichtet. Eine offensichtlich mächtige Machete wird, nebenbei erwähnt, irgendwo gefunden. Das alles hätte in meinen Augen einer etwas längeren Vorbereitung bedurft, der zeitliche Rahmen war aber offensichtlich nicht gegeben.
Und mit ewig lebenden Figuren habe ich im Allgemeinen so meine Problemchen.
Von mir ein "Mittel".
Und mit ewig lebenden Figuren habe ich im Allgemeinen so meine Problemchen.
Von mir ein "Mittel".
Zuletzt geändert von Auserwählter am Fr Dez 12, 2025 8:26 pm, insgesamt 1-mal geändert.
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Don Nuzzolo Offline
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Re: Band 2474: Die Tore nach Lazarus
Der Roman ist gut geschrieben. Man muss konzentriert lesen,um der komplexen Story folgen zu können.Und ja,die Spinne ging zu einfach und schnell.
Ich gebe dem Roman ein Gut
Ich gebe dem Roman ein Gut
Re: Band 2474: Die Tore nach Lazarus
RM verwebt hier seinen Baphomet-Templer und Aibon Handlungsfaden. Bisher konnte mich der Aibon Handlungsbogen nicht richtig packen, aber ein bischen interessiert bin ich jetzt doch. Leider erfahren wir nicht wirklich viel von Lazarus, es geht hier wirklich nur um das Tor. Auch wird, obwohl Raduc mitspielt, nicht das Geheimnis erwähnt was er über John Sinclair hat, was dieser unter Einfluss des Exorzisten getan hat und ihn "vernichten" wird wenn er davon erfährt.
Hoffentlich hat das der Autor nicht vergessen.
Ansonsten solider Roman mit einem guten Finale, ich gebe ein "Mittel" mit Luft nach oben fürs nächste Mal.
Hoffentlich hat das der Autor nicht vergessen.
Ansonsten solider Roman mit einem guten Finale, ich gebe ein "Mittel" mit Luft nach oben fürs nächste Mal.
Re: Band 2474: Die Tore nach Lazarus
Handlung: Raniel teleportiert John und Suko nach Irland. In die Nähe des Dorfes Tiknick, welches vor den Toren von Dublin liegt. Im dortigen Landhaus der Familie O` Donnell spürte Raniel ein weiteres von Baphomets Engelskindern auf. Sie stellen vor Ort aber fest, dass es genauso wie seine Eltern nicht mehr zu retten ist. Der dämonische Keim brach bereits aus, weil der Einfluss von Baphomet schon zu stark war. Während sich Raniel sofort, nach der Vernichtung der Familie, wieder verabschiedet, untersuchen John und Suko das Landhaus noch genauer. Hinter einem Bücherregal finden sie eine Baphomet – Statue. Unter ihrem Sockel befindet sich eine Karte, auf der der Ort Vilanova in Galizien besonders markiert wurde. Bevor sich die Statue samt Landkarte selbst vernichtet und auch das Haus in Brand steckt, hört John noch, aus dem Nichts, die Stimme von Viela. Baphomets Tochter würde John in Vilanova erwarten. John entschließt sich dazu, vom Flughafen in Dublin, noch Godwin de Salier anzurufen, ohne zu ahnen, dass der Templerführer bereits vor Ort aktiv ist. Werden sie Viela dieses Mal endlich stellen können?
Meinung: Mit diesem Roman setzte Rafael Marques seinen Zyklus um die Templer, mit einer weiteren Episode fort, Gleichzeitig vereinigte er die Handlung nun erwartungsgemäß mit Iovan Raduc und der geheimnisvollen versunkenen Stadt Lazarus, die unter dem Zwischenreich von Aibon lag. Das Titelbild mit der Riesenspinne war eindrucksvoll, aber sicherlich nicht jedermanns Sache. Es wurde wieder von Thomas Greiwe mit KI – Software erstellt.
Um die Informationen für den Zugang nach Lazarus zu erhalten, strebte Iovan Raduc ein zumindest zeitweiliges Bündnis mit Krul und seinen Eisernen Vampiren an. Er versprach diesem als Gegenleistung die Herrschaft über die dunkle Seite des Druiden-Reiches. Raduc wollte in Lazarus seine Tochter Leicara treffen, die aus einer längst vergangenen Epoche stammte, und auch vernichten, damit sie seinen aktuellen Plänen nicht im Weg stand. Ihre unerwartete Noch-Existenz störte ihn gewaltig. Er war also ähnlich egoistisch veranlagt wie Justine Cavallo.
Ein weiterer Handlungsstrang betraf Godwin de Salier. Er wollte Lucia Gomes bei der Suche nach ihrem Mann Fernando helfen. Ein Freund von Godwin, der gleichzeitig ein ehemaliger Templer war und nun als mutmaßlich Todkranker zu den Baphomet – Templern überlief. Ihre Suche führte sie in den kleinen galizischen Ort Vilanova, in dem es nicht mit rechten Dingen zuging. Ähnlich wie auf Sardinien hatte Baphomets Tochter Viela einen Stützpunkt in einem ehemaligen Kongresszentrum, in der Nähe des Ortes, errichtet. Gleichzeitig drangsalierte und vertrieb sie mit ihren Anhängern die Einwohner von Vilanova.
Der dritte Handlungsstrang betraf dann John und Suko in Irland. Rafael erzählte die Handlungsstränge parallel, obwohl sich die Handlung in Aibon zeitlich bereits eine Woche eher abgespielt hatte. Alle drei Teile der Handlung schilderte Rafael spannend und kurzweilig. Wobei man bei John und Suko kurz den Eindruck bekam, dass man etwas verpasst hätte. Die Handlung begann mitten in ihrem Kampf gegen die O´Donnells ohne eine besondere Einleitung. Die notwendigen Erklärungen, wie und warum es dazu kam, folgten später. Hatte ich beim Stichwort Irland noch gedacht, der Weg der Geisterjäger würde von dort aus weiter nach Aibon führen, so stellte sich diese Annahme als Irrtum heraus. Rafael führte zunächst die Handlungsstränge aus Irland und aus Vilanova erst einmal zusammen.
Völlig überraschend gab es auch im Stützpunkt der Baphomet – Templer, unter dem ehemaligen Kongresszentrum, ein Tor nach Aibon. Vielas Mutter öffnete es, nachdem sie ihrer Tochter das Amulett des Henry St. Clair entriss. Auf diese Weise kam es am Ende noch zur kompletten Zusammenführung der Handlungsstränge und damit zum Treffen mit Iovan Raduc. Nach einem Kampf mit ihrer wiedererstarkten Mutter Aviela, floh Viela zurück in den Dimensionsstrudel nach Vilanova und verschwand von dort mit unbekanntem Ziel. Aviela dagegen aktivierte den Spiegel, der das Tor ins wahre Lazarus bildete. Dieses hatte sie in der Vergangenheit häufiger besucht. Avielas langes Leiden war nun beendet worden. Raduc nutzte die unerwartete Gelegenheit und folgte ihr.
Es gab also ein vermeintliches Lazarus, in dem Raduc zuerst landete und mit einem Geist-Bild seiner Tochter kommunizierte. Um aber ins wahre Lazarus zu gelangen, wurde es nötig den magischen Spiegel zu aktivieren. Das klang ein wenig kompliziert und verwirrend und musste von mir erst einmal sortiert werden. Eine genauere Aufklärung über die Unterschiede der beiden versunkenen Städte würde wohl durch weitere Romane noch folgen. Oder waren es irgendwie doch zwei, die eins waren? Raniel sicherte zumindest das Portal, unter dem Kongresszentrum, nach Aibon für weitere spätere Reisemöglichkeiten nach Lazarus. Weil der Zyklus noch nicht abgeschlossen war, würde etwas derartiges garantiert noch benötigt werden.
Insgesamt fühlte ich mich über den ganzen Roman hinweg spannend, gut und vor allem abwechslungsreich unterhalten. Deshalb bewertete ich diesen Roman auch entsprechend mit der Note 2 = Gut und vergab 4 von 5 Kreuzen an Rafael Marques. Nach der im Forum üblichen Wertung stimmte ich mit Sehr Gut ab.

Meinung: Mit diesem Roman setzte Rafael Marques seinen Zyklus um die Templer, mit einer weiteren Episode fort, Gleichzeitig vereinigte er die Handlung nun erwartungsgemäß mit Iovan Raduc und der geheimnisvollen versunkenen Stadt Lazarus, die unter dem Zwischenreich von Aibon lag. Das Titelbild mit der Riesenspinne war eindrucksvoll, aber sicherlich nicht jedermanns Sache. Es wurde wieder von Thomas Greiwe mit KI – Software erstellt.
Um die Informationen für den Zugang nach Lazarus zu erhalten, strebte Iovan Raduc ein zumindest zeitweiliges Bündnis mit Krul und seinen Eisernen Vampiren an. Er versprach diesem als Gegenleistung die Herrschaft über die dunkle Seite des Druiden-Reiches. Raduc wollte in Lazarus seine Tochter Leicara treffen, die aus einer längst vergangenen Epoche stammte, und auch vernichten, damit sie seinen aktuellen Plänen nicht im Weg stand. Ihre unerwartete Noch-Existenz störte ihn gewaltig. Er war also ähnlich egoistisch veranlagt wie Justine Cavallo.
Ein weiterer Handlungsstrang betraf Godwin de Salier. Er wollte Lucia Gomes bei der Suche nach ihrem Mann Fernando helfen. Ein Freund von Godwin, der gleichzeitig ein ehemaliger Templer war und nun als mutmaßlich Todkranker zu den Baphomet – Templern überlief. Ihre Suche führte sie in den kleinen galizischen Ort Vilanova, in dem es nicht mit rechten Dingen zuging. Ähnlich wie auf Sardinien hatte Baphomets Tochter Viela einen Stützpunkt in einem ehemaligen Kongresszentrum, in der Nähe des Ortes, errichtet. Gleichzeitig drangsalierte und vertrieb sie mit ihren Anhängern die Einwohner von Vilanova.
Der dritte Handlungsstrang betraf dann John und Suko in Irland. Rafael erzählte die Handlungsstränge parallel, obwohl sich die Handlung in Aibon zeitlich bereits eine Woche eher abgespielt hatte. Alle drei Teile der Handlung schilderte Rafael spannend und kurzweilig. Wobei man bei John und Suko kurz den Eindruck bekam, dass man etwas verpasst hätte. Die Handlung begann mitten in ihrem Kampf gegen die O´Donnells ohne eine besondere Einleitung. Die notwendigen Erklärungen, wie und warum es dazu kam, folgten später. Hatte ich beim Stichwort Irland noch gedacht, der Weg der Geisterjäger würde von dort aus weiter nach Aibon führen, so stellte sich diese Annahme als Irrtum heraus. Rafael führte zunächst die Handlungsstränge aus Irland und aus Vilanova erst einmal zusammen.
Völlig überraschend gab es auch im Stützpunkt der Baphomet – Templer, unter dem ehemaligen Kongresszentrum, ein Tor nach Aibon. Vielas Mutter öffnete es, nachdem sie ihrer Tochter das Amulett des Henry St. Clair entriss. Auf diese Weise kam es am Ende noch zur kompletten Zusammenführung der Handlungsstränge und damit zum Treffen mit Iovan Raduc. Nach einem Kampf mit ihrer wiedererstarkten Mutter Aviela, floh Viela zurück in den Dimensionsstrudel nach Vilanova und verschwand von dort mit unbekanntem Ziel. Aviela dagegen aktivierte den Spiegel, der das Tor ins wahre Lazarus bildete. Dieses hatte sie in der Vergangenheit häufiger besucht. Avielas langes Leiden war nun beendet worden. Raduc nutzte die unerwartete Gelegenheit und folgte ihr.
Es gab also ein vermeintliches Lazarus, in dem Raduc zuerst landete und mit einem Geist-Bild seiner Tochter kommunizierte. Um aber ins wahre Lazarus zu gelangen, wurde es nötig den magischen Spiegel zu aktivieren. Das klang ein wenig kompliziert und verwirrend und musste von mir erst einmal sortiert werden. Eine genauere Aufklärung über die Unterschiede der beiden versunkenen Städte würde wohl durch weitere Romane noch folgen. Oder waren es irgendwie doch zwei, die eins waren? Raniel sicherte zumindest das Portal, unter dem Kongresszentrum, nach Aibon für weitere spätere Reisemöglichkeiten nach Lazarus. Weil der Zyklus noch nicht abgeschlossen war, würde etwas derartiges garantiert noch benötigt werden.
Insgesamt fühlte ich mich über den ganzen Roman hinweg spannend, gut und vor allem abwechslungsreich unterhalten. Deshalb bewertete ich diesen Roman auch entsprechend mit der Note 2 = Gut und vergab 4 von 5 Kreuzen an Rafael Marques. Nach der im Forum üblichen Wertung stimmte ich mit Sehr Gut ab.
- Das Gleichgewicht Offline
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Re: Band 2474: Die Tore nach Lazarus
Iovan Raduc sucht die Eisernen Vampire auf, um ein Bündnis mit ihrem Anführer Krul zu schließen. Obwohl sie im letzten Aibon-Abenteuer noch auf unterschiedlichen Seiten standen. Aber wechselnde Zweckbündnisse sind wohl nicht nur in der Hölle an der Tagesordnung. Raduc wird Krul dabei helfen, die Herrschaft über die dunkle Seite Aibons zu erlangen. Dafür soll Krul ihm den Weg nach Lazarus zeigen.
Andernorts kämpfen die Geisterjäger mit Raniel immer noch gegen die wiedererstarkten Baphomet-Templer und ihre dämonischen Engelskinder.
Und als dritte Handlung gibt es Godwin de Salier, der das Verschwinden eines guten Freundes zusammen mit dessen Ehefrau Lucia untersucht. In Vilanova stoßen sie auf ein Nest der Baphomet-Templer.
Zur Heftmitte finden die Helden einen Hinweis auf Vilanova und wollen Godwin ins Boot holen. Der befindet sich bereits dort, was für ein Zufall! So laufen diese beiden Handlungen zusammen. Und Iovan Raduc entdeckt ein Tor nach Lazarus, das er durchschreitet.
An beiden Schauplätzen muss man sich nun mit Manipulationen der Gegenseite herumschlagen. Lucia erhält eine Botschaft ihres Mannes und wird in eine Falle gelockt. Er dient inzwischen Baphomet und will sie dem Götzen opfern, was Godwin natürlich in letzter Sekunde verhindern kann. Er erschießt den Kerl, damit wäre dieser Fall erledigt. Leider läuft auch er damit in eine Falle und wird von Baphomet-Medium Viela gestellt, die ihn wiederum als Lockvogel benutzen will, um John eine Falle zu stellen. Ganz schön kompliziert.
In Aibon fällt Iovan Raduc indes auf eine Illusion seiner Tochter Leicara herein, die er in Lazarus sucht. Und überhaupt befindet er sich nicht direkt in der untergegangenen Stadt, sondern nur in einer Art Übergang. Der richtige Übergang nach Lazarus öffnet sich erst noch.
Zum Finale zeigt sich die Verknüpfung der beiden Plots. Die Baphomet-Templer wissen von einem weiteren Tor nach Lazarus hier in der Gegend. Es wurde versiegelt, aber darum soll John sich mit seinem Kreuz kümmern, sonst muss Godwin dran glauben. Der Geisterjäger wundert sich wie ich, was Baphomet und Aibon miteinander zu tun haben. Eigentlich nichts, zum Glück wird hier nicht Baphomets Vergangenheit komplett umgeschrieben. Baphomet hatte nur immer Interesse an Aibon und einem Bündnis mit der dunklen Seite. Das ist nicht zu wild, das kann ich akzeptieren. Deshalb gibt es auch weitere potentielle Baphomet-Engel in Lazarus, die Viela rekrutieren möchte. Auch dabei ist Vielas Mutter Aviela, die sie als Engel-Brutmaschine gefangen hält und die gerne eine Gelegenheit nutzt, ihrer Peinigerin den Plan zu ruinieren. So überschlagen sich plötzlich die Ereignisse und sie werden nach Lazarus gezogen. Oder eher in die Zwischenwelt, wo sich im perfekten Heftromantiming auch Raduc gerade aufhält. Er hat heute mal Bock, den Helden zu helfen und so räumen sie mit den Baphomet-Templern auf. Viela flieht, Aviela ist befreit und dankbar. Die Helden kehren auf die Erde zurück. Das wäre erstmal erledigt.
Ich bin immer noch absolut kein Freund davon, die beiden Autorenbaustellen von Rafael Marques so miteinander zu vermischen. Wenigstens wurde Baphomets Hintergrundgeschichte nicht komplett umgeschrieben, um ihn mit Aibon zu vermischen. Für mich passt das trotzdem nicht, aber das ist wohl der moderne JS.
Das liest sich dann auch wieder alles sehr konstruiert nach „Ich muss halt den Plot fortsetzen“. Jeweils eine Handlung für Aibon und eine für Baphomet wurden in dieses Heft gequetscht, die erst zum Finale verschmelzen. Zwei Einzelhefte wären mir viel lieber gewesen, dann hätte Rafael Marques das auch ruhiger angehen können. Auf die Art, wie ich ihn schätze und warum mir seine Geschichten eigentlich so gut gefallen.
Ich schwanke zwischen einem Mittel und einem Gut, entscheide mich aber am Ende für eine GUTe Wertung
(6 von 10 Kreuzen). Für mich ist das trotzdem nicht das Niveau, das ich vom Autor erwarte. Wobei ich ihn verstehe, wenn er wirklich nicht mehr „Platz“ in der Serie zugewiesen bekommt und dann halt jedes Heft nutzen muss, möglichst viel Story und Entwicklungen reinzupressen.
Andernorts kämpfen die Geisterjäger mit Raniel immer noch gegen die wiedererstarkten Baphomet-Templer und ihre dämonischen Engelskinder.
Und als dritte Handlung gibt es Godwin de Salier, der das Verschwinden eines guten Freundes zusammen mit dessen Ehefrau Lucia untersucht. In Vilanova stoßen sie auf ein Nest der Baphomet-Templer.
Zur Heftmitte finden die Helden einen Hinweis auf Vilanova und wollen Godwin ins Boot holen. Der befindet sich bereits dort, was für ein Zufall! So laufen diese beiden Handlungen zusammen. Und Iovan Raduc entdeckt ein Tor nach Lazarus, das er durchschreitet.
An beiden Schauplätzen muss man sich nun mit Manipulationen der Gegenseite herumschlagen. Lucia erhält eine Botschaft ihres Mannes und wird in eine Falle gelockt. Er dient inzwischen Baphomet und will sie dem Götzen opfern, was Godwin natürlich in letzter Sekunde verhindern kann. Er erschießt den Kerl, damit wäre dieser Fall erledigt. Leider läuft auch er damit in eine Falle und wird von Baphomet-Medium Viela gestellt, die ihn wiederum als Lockvogel benutzen will, um John eine Falle zu stellen. Ganz schön kompliziert.
In Aibon fällt Iovan Raduc indes auf eine Illusion seiner Tochter Leicara herein, die er in Lazarus sucht. Und überhaupt befindet er sich nicht direkt in der untergegangenen Stadt, sondern nur in einer Art Übergang. Der richtige Übergang nach Lazarus öffnet sich erst noch.
Zum Finale zeigt sich die Verknüpfung der beiden Plots. Die Baphomet-Templer wissen von einem weiteren Tor nach Lazarus hier in der Gegend. Es wurde versiegelt, aber darum soll John sich mit seinem Kreuz kümmern, sonst muss Godwin dran glauben. Der Geisterjäger wundert sich wie ich, was Baphomet und Aibon miteinander zu tun haben. Eigentlich nichts, zum Glück wird hier nicht Baphomets Vergangenheit komplett umgeschrieben. Baphomet hatte nur immer Interesse an Aibon und einem Bündnis mit der dunklen Seite. Das ist nicht zu wild, das kann ich akzeptieren. Deshalb gibt es auch weitere potentielle Baphomet-Engel in Lazarus, die Viela rekrutieren möchte. Auch dabei ist Vielas Mutter Aviela, die sie als Engel-Brutmaschine gefangen hält und die gerne eine Gelegenheit nutzt, ihrer Peinigerin den Plan zu ruinieren. So überschlagen sich plötzlich die Ereignisse und sie werden nach Lazarus gezogen. Oder eher in die Zwischenwelt, wo sich im perfekten Heftromantiming auch Raduc gerade aufhält. Er hat heute mal Bock, den Helden zu helfen und so räumen sie mit den Baphomet-Templern auf. Viela flieht, Aviela ist befreit und dankbar. Die Helden kehren auf die Erde zurück. Das wäre erstmal erledigt.
Ich bin immer noch absolut kein Freund davon, die beiden Autorenbaustellen von Rafael Marques so miteinander zu vermischen. Wenigstens wurde Baphomets Hintergrundgeschichte nicht komplett umgeschrieben, um ihn mit Aibon zu vermischen. Für mich passt das trotzdem nicht, aber das ist wohl der moderne JS.
Das liest sich dann auch wieder alles sehr konstruiert nach „Ich muss halt den Plot fortsetzen“. Jeweils eine Handlung für Aibon und eine für Baphomet wurden in dieses Heft gequetscht, die erst zum Finale verschmelzen. Zwei Einzelhefte wären mir viel lieber gewesen, dann hätte Rafael Marques das auch ruhiger angehen können. Auf die Art, wie ich ihn schätze und warum mir seine Geschichten eigentlich so gut gefallen.
Ich schwanke zwischen einem Mittel und einem Gut, entscheide mich aber am Ende für eine GUTe Wertung