Band 1345: Weihnachtliche Heimsuchung

Antworten

Band 1345: Weihnachtliche Heimsuchung

Top
2
40%
Sehr gut
2
40%
Gut
0
Keine Stimmen
Mittel
1
20%
Schlecht
0
Keine Stimmen
Sehr schlecht
0
Keine Stimmen
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 5

Benutzeravatar
Das Gleichgewicht Offline
Beiträge: 12011
https://pl.pinterest.com/kuchnie_na_wymiar_warszawa/
Registriert: Mi Sep 24, 2008 7:52 pm

Band 1345: Weihnachtliche Heimsuchung

Beitrag von Das Gleichgewicht »

9783751790987.jpg.jpg
9783751790987.jpg.jpg (153.46 KiB) 788 mal betrachtet
Weihnachtliche Heimsuchung

Das Château. In jedem Fenster goldener Schein.

Die Tanne. Hell erleuchtet im Lichterglanz.

Nicole. Im atemberaubenden Kleid.

Zamorra. Der Glückspilz, wie er sich leicht zu ihr hinabbeugt. Lippen berühren Lippen.

Das Bild zoomt auf.

Bill Fleming. Mit blondem Haar, weißer Haut und rot unterlaufenen Augen, die ihn voll des Hasses ansehen.

Zamorra erwachte ...

Erscheinungsdatum: 13.12.2025
ufo-bote Offline
Beiträge: 191
Registriert: So Nov 25, 2018 7:16 pm

Re: Band 1345: Weihnachtliche Heimsuchung

Beitrag von ufo-bote »

ohne gleich zu meckern, eine Preiserhöhung um 30 cent ist erheblich. Ist die Auflage so klein, das der Preis so heftig erhöht werden muss ????
Benutzeravatar
Ma`soht Offline
Beiträge: 40
Registriert: Mi Apr 24, 2019 8:19 pm

Re: Band 1345: Weihnachtliche Heimsuchung

Beitrag von Ma`soht »

Hier sind wohl alle Romane von Bastei um 0,30 € erhöht worden...
ufo-bote Offline
Beiträge: 191
Registriert: So Nov 25, 2018 7:16 pm

Re: Band 1345: Weihnachtliche Heimsuchung

Beitrag von ufo-bote »

Zum Inhalt: um eine Kreuzung (?) zwischen Ameisenlöwe und Nautilus – zum anderen ein Gefahr für – nicht nur – die ERDE, Luzifer will mehr! [Da war doch, früher mal, als Luzifer noch eine höllische Dreifaltigkeit war, Lucifuge Rofocale, Satanas Mekrantk, Belzebub ] – Sara & Gryf holen Zammy und Nici in eine abgeschirmte Dimension, versuchen zu erklären, was gerade abläuft. GOTT, oder auch DAS REINE, will sich neu inkarnieren - in Zamorra. Aber wegen zweifeln an sich selbst, den Krieg zwischen sein Söhnen – Luzifer und Michael – nicht aufhalten. Zur gleichen Zeit erwacht im Hof vom Château Bill Fleming. Er weiß nicht wie ihm geschah, weiß aber das er mal tot war. Wie Zamorra von der Unterredung mit Sara zurückkommt, scant er Bill mit dem Amulett: Nicht schwarzmagisch. Er heißt ihn dann willkommen. Für Bill ein Schock: 38 Jahre ist es her, das er damals, hier im Hof starb. (PZ-350) Der Capitaine Bernard aus Hastingues, am Rande der Pyrenäen, bittet nach Konsultation mit Chef-Inspektor Robin um seine Hilfe. Zamorra fährt mit Bill dorthin. Die vom Capitaine Bernard gesicherte Schleimspur ist nach Untersuchung durch das Amulett schwarzmagisch, aber danach auch hinüber. Er hört von einen Pärchen in trennung, 3 verschwundenen Polizisten & 4 Kindern in einem nahegelegenen Steinbruch – die spurlos verschwunden wären. Dort finden sie in den Höhlen eine Art riesiges Schneckengehäuse, dort drin Reste von Toten, und abgesperrt davon, die verschwundenen Kinder. Nur mühsam kann Zamorra mit dem Amulett und einem Blaster das Tentakelmonster Carcolh besiegen. Am Ende liegt Bill auf ihn und das REINE meint: Er, Zamorra, habe die letzte Prüfung bestanden … ? Später, holt Sara Zammy, Nici & Bill in die verlorene Dimension, wo dann auch noch Stygia erscheint, Die berichtet: Luzifer hat zwei weltenvernichtende Heere in marsch gesetzt. Sara sagt: Ein flammendes Finale steht bevor …

Wenn, das von Thilo angekündigte Finale kommt, ist ein Tsunami wohl eher eine kleine Welle, was bleibt danach? wenn die Welle sich wieder zurückzieht? Assis Spruch, von wegen ein wenig schwund … , dürfte das eher noch heftig untertreiben. Ist Thilo EINE! Inkarnation des REINEN ?
Schon öfter Mal kam so ein (Endzeitszenarium) in der Serie vor. Was bleibt? …

Damals, der Trainer von Eintracht Frankfurt nach dem Abstieg: Das Lebbe geht weiter ???
Benutzeravatar
Sinclair Offline
Beiträge: 7216
Registriert: So Apr 12, 2020 12:01 pm
Wohnort: Gelsenkirchen

Re: Band 1345: Weihnachtliche Heimsuchung

Beitrag von Sinclair »

Handlung: Zamorra und Nicole schmücken im Vestibül des Châteaus den Weihnachtsbaum, als plötzlich im Zimmer von Butler William, der genau vor einem Jahr verstarb, ein Geigenspiel erklingt. Als die Musik verklingt öffnet Zamorra, unter den Augen von Nicole, Butler Thomas und Madame Claire, erstmals wieder das Zimmer von William. Auch nach einem Jahr ist es noch staubfrei und wirkt wie frisch gelüftet. Per Zeitschau kann Zamorra erkennen, dass die Geige, wie von Geisterhand geleitet, eigenständig aus dem Geigenkasten schwebte und ihr makaberes Spiel begann. Ist es ein schlechtes Omen für Zamorra, der rein rechtmäßig der neue Besitzer der Geige ist? Während Zamorra und Nicole unter dem Austausch von Zärtlichkeiten das rätselhafte Ereignis besprechen, tauchen plötzlich drei Personen im Château und in ihrer Privatsphäre auf. Während sich die Dämonenjäger gerade mit der Person, die sich Bill Fleming nennt, beschäftigen wollen, werden sie plötzlich von Gryf und Sara Moon, per zeitlosem Sprung, ohne eine weitere Erklärung aus dem Château entführt. Was bedeutet diese ungewöhnliche Aktion?

Meinung: Mit seinem Weihnachtsroman 2025 begann Thilo Schwichtenberg das bereits angekündigte große Finale seines Zyklus. Eigentlich müsste es sich um den ersten Teil eines Zweiteilers handeln. Der Roman wurde aber nicht offiziell als Zweiteiler gekennzeichnet. Für die jährlichen Weihnachtsromane der Serie hatte Thilo bislang stets eine gute Hand gehabt. Das sehr gute Titelbild vermittelte eine feierliche weihnachtliche Stimmung und wirkte auch im Sommer. Passenderweise kam im Roman auch von Nicole der Vorschlag Weihnachten künftig im Juli zu feiern. :)
Das Titelbild erstellte der Bastei-Verlag wieder als eigene Produktion unter Verwendung von KI – Software. Die entsprechende dargestellte Szene kam auch genauso im Roman vor.

Im Gegensatz zum wenig überzeugenden „Schwanengesang“ schrieb Thilo die Handlung dieses Mal in jeder Hinsicht besser und packender. Sowohl die tragische Handlung um Elodie und Bastien, als auch die rätselhafte und gruselige Handlung im Château packten mich dieses Mal sofort und zogen mich in ihren Bann. Etwas ärgerlich waren nur, die leider immer wieder auftauchenden Textfehler. Die Legende um den Carcolh, die Thilo in den Roman einbaute, gab es rund um die französische Stadt Hastingues tatsächlich. Dabei handelte es sich tatsächlich um eine monströse Schnecke.

Das war aber noch nichts gegen die Entscheidung und das Schicksal, dass auf Zamorra wartete. Er sollte sich opfern, damit sich DAS REINE, in ihm reinkarnieren konnte und dann möglicherweise den drohenden Krieg zwischen Luzifer und Michael verhinderte. Dieser Krieg bedrohte das Muiltiversum und konnte sowohl zur Vernichtung der Erde, als auch zur Vernichtung der Hölle führen. Dass klang ganz schön kompliziert, war aber so bedeutsam, dass selbst Stygia und Sara Moon an einem Strang zogen, um zu retten was noch zu retten war. Dass Zamorra nach der Erhöhung des Dhyarra kurzzeitig wahnsinnig wurde und danach seine eigene Dunkelheit abstreifte, sollte ihn für die Übernahme durch den REINEN vorbereiten, der einst das Gleiche tat um noch reiner zu werden. Noch eine Nummer größer ging es wohl kaum.

Auch der wieder erweckte Bill Fleming hatte zumindest für eine Zeit lang, als Versteck für den REINEN gedient, der sich in der Gestalt von Zamorras ältestem Freund, dem Professor immer mehr näherte, aber die Erinnerungen an kurze Begegnungen immer wieder auslöschte. Plötzlich ergaben alle Ereignisse der letzten Jahre einen gemeinsamen Sinn. Dass hatte sich Thilo sehr gut ausgedacht und es passte auch perfekt als Fortsetzung der Erneuerungsgeschichte um Luzifer, die diesem Zyklus voraus gegangen war. DAS REINE war natürlich ein Synonym für Gott persönlich. So entstand eine neue, eigenwillige, aber nicht komplett unlogische, neu interpretierte Version der Schöpfungsgeschichte von Thilo exklusiv für die Zamorra - Serie. :)

Beim letzten „Schwanengesang“ wurde das Schicksal von Teri Rheken zumindest noch ein wenig offen gelassen. Tophoas nahm sie lediglich mit sich, mit der geringen Option sie doch noch heilen zu können, nachdem sich Zamorra und Nicole von Teri verabschiedet hatten. Es gab also noch eine geringe Hoffnung auf Heilung. Nun erfuhr man so ganz nebenbei, beim Gespräch zwischen Zamorra und Bill, dass Teri mittlerweile gestorben war. Wenn das der Wahrheit entsprach, war es von Thilo nicht gut gelöst worden, einen langjährigen Charakter der Serie mal eben so nebenbei verschwinden zu lassen. Teri hätte zumindest einen würdigen Abschied verdient gehabt. Dieses galt auch für die Leser und Leserinnen. Stimmte es aber nicht, war es zumindest an dieser Stelle eine ärgerliche und überflüssige falsche Aussage gewesen, auf die Thilo besser hätte verzichten können.

Ein erster Übernahmeversuch des REINEN, dass sich plötzlich wieder des Körpers von Bill bemächtigte, auf den Körper von Zamorra scheiterte gerade noch, aufgrund einer rätselhaften magischen Entladung. Danach war das REINE wieder so plötzlich verschwunden, wie es erneut auftauchte. Trotzdem blieb Bill Fleming ein latenter Unsicherheitsfaktor wider Willen. Ich war sehr darauf gespannt, wie sich Thilo, aus der selbst gewählten Zwickmühle wieder heraus schreiben wollte. Der nächste Roman sollte dahingehend wohl alle Fragen beantworten.

Zuvor galt es für mich noch diesen Roman zu bewerten. Ich entschied mich für die Note 2 = Gut und vergab 4 von 5 Amuletten an Thilo. Nach der im Forum üblichen Wertung stimmte ich mi Sehr Gut ab.

:D
Benutzeravatar
Weltenbummler Offline
Beiträge: 391
Registriert: Mi Okt 24, 2018 10:41 am

Re: Band 1345: Weihnachtliche Heimsuchung

Beitrag von Weltenbummler »

Vielen lieben Dank. :-) :-) :-)
Antworten

Zurück zu „PZ1201-1400“