Band 260: Die Mitternachts-Hexe
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Habibi Offline
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Band 260: Die Mitternachts-Hexe

Der Wind wurde schärfer und lagerte kleine Eiskristalle auf seiner Haut ab. Kevin Brannigan drängte sich dichter an den mächtigen Stamm der alten Eiche, die einsam am Ufer des Sees aufragte und mit Ihren dürren, blattlosen Ästen in die Nacht hinauszugreifen schien.
Der Junge legte den Kopf in den Nacken, während er gleichzeitig den Kragen seiner Jacke aufstellte und eng zusammenzog. Er blickte durch das riesige, verschlungene Astwerk, das wie Dutzende von Armen wirkte, zum nächtlichen Himmel.
Die Nacht war kühl und klar. Aus Weltraumtiefen funkelten Abertausende Sterne und Milchstraßensysteme als verwaschene leuchtende Flecken am Firmament. Wie Immer spürte Kevin die magische Faszination dieses Bildes bis ins Mark. Sein Atem ging schneller, kondensierte an der kalten Luft und wehte als weiße Atemfahnen in die Dunkelheit.
Erscheinungsdatum: 15.05.1984
Autoren: W.K. Giesa + Manfred Weinland
Cover: Manuel Prieto
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Re: Band 260: Die Mitternachts-Hexe
PZ-Band 260 Die Mitternachtshexe
Den Roman habe ich ebenfalls in einem Rutsch durchgelesen. Auffällig ist, das Werner noch flüssiger als Rolf schreibt. Irgendwie glatter, nicht so sehr abweichend, sich verlierend in Schreib-Schnörkel und Andeutungen, obwohl er darin auch ein Meister ist. Trotzdem gefallen mir beide Stile. Serien-thematisch gehen beide Romane nahtlos ineinander über.
Was mir hier auffällt, ist das, was Werner auszeichnete, und was auch ich versuche zu schreiben. Die Bösen habe ein plausibles Motiv. Sie handeln erklärend. Der Leser bekommt mit, warum sie so handeln, wie sie handeln. Das Böse ist nicht plakativ, sondern vielschichtig. Das gefällt mir immer wieder.
Außerdem ist es ein sehr atmosphärischer Roman. Beim Lesen war ich live dabei, obwohl der Roman schon über 40 Jahre alt ist. Ich finde ihn noch immer empfehlenswert und bin nun auf Teil 2 gespannt.
DWB
Den Roman habe ich ebenfalls in einem Rutsch durchgelesen. Auffällig ist, das Werner noch flüssiger als Rolf schreibt. Irgendwie glatter, nicht so sehr abweichend, sich verlierend in Schreib-Schnörkel und Andeutungen, obwohl er darin auch ein Meister ist. Trotzdem gefallen mir beide Stile. Serien-thematisch gehen beide Romane nahtlos ineinander über.
Was mir hier auffällt, ist das, was Werner auszeichnete, und was auch ich versuche zu schreiben. Die Bösen habe ein plausibles Motiv. Sie handeln erklärend. Der Leser bekommt mit, warum sie so handeln, wie sie handeln. Das Böse ist nicht plakativ, sondern vielschichtig. Das gefällt mir immer wieder.
Außerdem ist es ein sehr atmosphärischer Roman. Beim Lesen war ich live dabei, obwohl der Roman schon über 40 Jahre alt ist. Ich finde ihn noch immer empfehlenswert und bin nun auf Teil 2 gespannt.
DWB
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Re: Band 260: Die Mitternachts-Hexe
Moin,
Manfred! Potzblitz, das ist ein Gemeinschaftswerk von euch? Gaaaaanz ehrlich, es ist mir nicht klar, wer von euch was geschrieben hat. Es wirkt wie aus einem Guss.
Ich vermute aber mal, dass du die Hexenszenen geschrieben hast?
Alles Liebe,
DWB
PS: Ich werde jetzt beim zweiten Teil mal darauf achten.
Manfred! Potzblitz, das ist ein Gemeinschaftswerk von euch? Gaaaaanz ehrlich, es ist mir nicht klar, wer von euch was geschrieben hat. Es wirkt wie aus einem Guss.
Ich vermute aber mal, dass du die Hexenszenen geschrieben hast?
Alles Liebe,
DWB
PS: Ich werde jetzt beim zweiten Teil mal darauf achten.