Gespenster-Krimi 2.0 Nr. 84: Angriff der Nebelreiter

Moderator: Michael

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Gespenster-Krimi 2.0 Nr. 84: Angriff der Nebelreiter

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iceman76 Offline
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Gespenster-Krimi 2.0 Nr. 84: Angriff der Nebelreiter

Beitrag von iceman76 »

Der alte Mann packte die Hand des Jungen fester. „Rowan“, sagte er mit brüchiger Stimme. „Hörst du die Hufschläge?“
„Ja, Großvater“, antwortete der Junge.
„Sag mir, was du siehst.“
„Ich sehe Nebel. Plötzlich ist er zwischen den Bäumen aufgezogen. Ein seltsamer Nebel ist das, er ist ganz rot.“
„Aber die Hufschläge. Irgendwo müssen Reiter unterwegs sein.“
„Ja, da sind sie.“
Wie vom Blitz gefällt ging der Alte in die Hocke und zog den Jungen mit sich. Seine Knochen schmerzten protestierend bei der schnellen Bewegung. „Haben sie uns entdeckt?“, flüsterte er.
„Nein, Großvater. Sie reiten an uns vorbei.“
„Wie sehen sie aus? Beschreib sie mir.“
„Sie tragen lange, schwarze Umhänge mit Kapuzen, die ihre Gesichter verdecken.“
„Bei den Göttern“, murmelte der Alte. „Die Nebelreiter sind zurückgekehrt!“

Angriff der Nebelreiter

Verfasst von Michael Schauer

Titelbild von Rudolf Sieber-Lonati

Erschienen am 28.12.2021

N E U

Zuletzt geändert von iceman76 am Mo Jan 03, 2022 10:54 pm, insgesamt 2-mal geändert.

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Knollo Offline
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Beitrag von Knollo »

Erwischt... gleich im zweiten Band läuft es nicht mehr ganz so rund wie im ersten... lässt sich meiner Meinung nach hervorragend an Hand der unkommentierten Bewertungen ablesen...

Diese 100 Jahre zuvor Geschichte über die ersten zwei Drittel des Heftes zieht sich nicht nur ein wenig sondern ist für mich viel zu ersetzbar mit der Hauptstory... da fehlte der Anreiz und Ansporn, viel zu viel Gleichlauf, der allerdings vorzüglich in der Gesamtgeschichte und vor allem im letzten Drittel des Romanes zum tragen kam... da lief es wieder hervorragend und lies sich spannend weg lesen... ein weniger an Techtelmechtel war diesmal klasse und diese Kampfszenen über den Band, wie schon im letzten Heft scheinen ein Markenzeichen des Herr Autor zu sein und gefallen auch hier über alle Maßen...

Aber für die Bewertung am Ende immer noch hervorragend geschrieben, wenn auch aus obigen Gründen nur mit Gut bewertet...
...derzeitige Favoriten; Castor Pollux & Isaac Kane
Aldyron Offline
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Beitrag von Aldyron »

Der zweite Castor Pollux Roman führt den ehemaligen Gladiator in ein Dorf in Britannien. Ein alter Fluch soll wieder erweckt worden sein, denn es gilt herauszufinden, warum einige Kinder des Dorfes in einen todesähnlichen Schlaf gefallen sind. Michael Schauer beschreibt hier wieder einmal sehr bildlich das Leben in der römischen Zeit. Castor Pollux wird weiter aufgebaut und ist sich seiner Aufgabe bewusst. Er ist der Auserwählte, der mit einem göttlichen Schwert gegen die Finsteren zu kämpfen hat, um damit die Menschheit vor ihnen zu bewahren. Castor wird immer sehr menschlich beschrieben. Für ihn ist ein Sklave meist genauso ein Mensch, wie ein hochgestellter Adliger. Das macht ihn sehr sympathisch … Natürlich kommt Castor Pollux mit seinen Reisegefährten dem Fluch im Dorf nach und nach auf die Spur. Und es gelingt ihm abermals das Böse zu besiegen und (fast) alle Unschuldigen zu retten.
Der zweite Band hat mir wieder äusserst gut gefallen. Eine spannende Hintergrundgeschichte, die nach einhundert Jahren wieder zum Leben erweckt wird, aber dann von einem sympathischen Legionär mit göttlicher Waffe, für immer zum verstummen gebracht wird. Klasse! Es macht einfach Spaß die Romane von Michael Schauer zu lesen. Weiter so und ich freue mich auf den nächsten Castor Pollux.
Phantastische Grüße :grusel:
Alexander Weisheit
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kualumba Offline
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Beitrag von kualumba »

Der zweite Gespenster-Krimi mit Castor Pollux ist sind ganz so gelungen wie Teil 1, aber es reicht für ein "gut" als Bewertung.

Mit Marton scheint es nun einen größeren Gegner zu geben, der in den folgenden Romanen bestimmt weitere Auftritte hat.
Einen davon lese ich als nächstes: JS Classics 26, JS TB 11, MX 23, G.F. Unger SE 13, PR 11, Vampira 7, Isaac Kane 12, Marek der Pfähler 5, Ronco 10, JS 2484
van Aalst Offline
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Beitrag von van Aalst »

Bekommt ein TOP von mir. :thumbup:
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iceman76 Offline
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Beitrag von iceman76 »

Original von Aldyron
Der zweite Castor Pollux Roman führt den ehemaligen Gladiator in ein Dorf in Britannien. Ein alter Fluch soll wieder erweckt worden sein, denn es gilt herauszufinden, warum einige Kinder des Dorfes in einen todesähnlichen Schlaf gefallen sind. Michael Schauer beschreibt hier wieder einmal sehr bildlich das Leben in der römischen Zeit. Castor Pollux wird weiter aufgebaut und ist sich seiner Aufgabe bewusst. Er ist der Auserwählte, der mit einem göttlichen Schwert gegen die Finsteren zu kämpfen hat, um damit die Menschheit vor ihnen zu bewahren. Castor wird immer sehr menschlich beschrieben. Für ihn ist ein Sklave meist genauso ein Mensch, wie ein hochgestellter Adliger. Das macht ihn sehr sympathisch … Natürlich kommt Castor Pollux mit seinen Reisegefährten dem Fluch im Dorf nach und nach auf die Spur. Und es gelingt ihm abermals das Böse zu besiegen und (fast) alle Unschuldigen zu retten.

...
Der Zusammenfassung schließe ich mich gern an! :)

Fazit: Ich vergebe für diese zweite Castor Pollux-Geschichte wieder ein "top". Hat mir persönlich sogar noch eine Spur besser gefallen als die erste Geschichte.
Marton scheint der große Gegenspieler von Castor Pollux zu werden, scheint zumindest so.
Die Entwicklung zwischen Castor Pollux und dem Sklaven Komon finde ich sehr gut dargestellt. Da scheint sich eine Freundschaft zu entwickeln!
Ich bin auf kommende Geschichten gespannt!

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Das Gleichgewicht Offline
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Re: Gespenster-Krimi 2.0 Nr. 84: Angriff der Nebelreiter

Beitrag von Das Gleichgewicht »

Diesmal geht es für Castor nach Britannien, um sich den Finsteren entgegenzustellen. Bei ihm ist sein neuer Sidekick Kimon, der Haussklave seines Mentors. So einen braucht jeder Sandalenheld. Xena hatte Gabrielle und Herkules hatte Iolaus. Kimon ergänzt den Krieger Castor mit seiner Scharfsinnigkeit und bringt die nötige Portion Humor und Sprüche in die Reihe. Ein richtig klassischer Sidekick halt. Passt zu CP wie Arsch auf Eimer.

Und wieso wurde Castor mit der Sache beauftragt? Weil ein Dorfältester ganz konkret von ihm und seinem Name träumte und nach ihm schicken ließ. Toller Aufhänger, da weiß man direkt, wo man CP einordnen kann.

Nun gehen er, Kimon und der ortsansässige Kanonenfutterlegionär Janus also der Sache mit den mysteriösen Nebelreitern nach. In deren Zentrum steht eine Hexe mit tragischer Hintergrundgeschichte. Im letzten Heft war das Böse ausgerechnet hinter der Flamme von Castor her, diesmal ist es zufällig die Dorfschönheit Merle, mit der Kimon anbandelt. Muss ja alles schön klischeehaft bleiben. Und Merles Bruder ist unabhängig davon der naive Gehilfe der Gegenseite, der manipuliert wird und getötet werden soll, als er seine Schuldigkeit getan hat. Da ist ja die ganze Familie involviert.

Wie gewohnt schafft Castor es in letzter Sekunde die Hexe im Wald zu besiegen, während die Nebelreiter das Legionärslager stürmen. So überlebt Janus das Abenteuer doch, das ist bei den Kanonenfutterfiguren immer spannend. Aber er hatte schon die Augen geschlossen und den tödlichen Hieb erwartet, wie die übliche Formulierung bei sowas ist. Dafür hat Merle nicht so viel Glück, von der Hexe besessen liegt sie nach deren Tod in einem magischen Koma. Und ihr Bruder bezahlt seinen Pakt mit dem Leben.

Erwähnenswert ist noch der erste mögliche Dauergegner der Reihe. Ein Druide hinter der Hexe hinter den Nebenreitern (hinter dem als Strippenzieher die Finsteren stehen).



Der Sandalenpulp geht mit den üblichen Elementen, Stilmitteln und Phrasen weiter. Halt nur im altrömischen Setting, sonst wäre das echt nichts Besonderes. Kimon ist als klassischer Sidekick in Ordnung. Mh. Ich bin immer noch nicht so begeistert, wie viele andere Leser es sind. Es wird ja immer gemeckert, wenn man das Genre als Groschenheft bezeichnet, aber wenn man die Geschichten dann mit „ernsthaften“ Büchern vergleicht, ist es auch falsch.

Als pulpige Groschenheftserie ist CP nämlich saustark. Einer wirklich gute Heftromanserie wie Vampira oder Dark Land (das war auch pulpig aber echt gut geschrieben) oder teilweise Maddrax wird CP meiner Meinung nach aber echt nicht gerecht und deshalb bleibt es bei einer GUTen Wertung mit :D :D :D :D :D :D :D :| :| :| (7 von 10 Totenköpfen). Das sind eigentlich 5 Punkte für die Geschichte, +1 Punkte für die ungewöhnliche Epoche, +1 Trash-Punkte.

Vielleicht lasse ich mir doch etwas mehr Zeit mit der Reihe und „zwinge“ mich nicht zum Durchlesen, es hetzt mich ja niemand.
Aktuelle Lesefavoriten:

1. Isaac Kane
2. Gespenster-Krimi Neuauflage
3. Die Vagabunden
4. Dämonenkiller
Knollo Offline
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Re: Gespenster-Krimi 2.0 Nr. 84: Angriff der Nebelreiter

Beitrag von Knollo »

@Gleichgewicht...
Das mit dem Zeit nehmen ist eine gute Idee, ich freu mich jedenfalls riesig über deine entschleunigte Teilnahme...
...derzeitige Favoriten; Castor Pollux & Isaac Kane
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