Band 2483: Wächter der vergessenen Stadt

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Band 2483: Wächter der vergessenen Stadt

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iceman76 Offline
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Band 2483: Wächter der vergessenen Stadt

Beitrag von iceman76 »

js2483.jpg
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Wächter der vergessenen Stadt

Angels Home - so hieß das Waisenhaus, in dem Gabriel Hannigan aufgewachsen war, der Mann, der seinen Astralleib in die Vergangenheit Aibons schicken konnte, in die mysteriöse Stadt Lazarus. Ich hatte meinen Freund, den Reporter Bill Conolly, gebeten, sich im Angels Home umzuschauen - doch er fand nur noch eine Ruine vor. Eine Ruine, in der ihn ein Gespenst empfing! Auch ich begab mich zum Angels Home - und traf dort auf den Astralleib von Gabriel Hannigan. Und kurz darauf fand ich mich in Lazarus wieder!

Geschrieben von Rafael Marques

Erscheinungsdatum: 07.02.2026
Auserwählter Offline
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Re: Band 2483: Wächter der vergessenen Stadt

Beitrag von Auserwählter »

Die Geschichte geht weiter, in etwa, wie der Roman zuvor (zum Glück ohne blitzeschießende Ghoul-Magier;), aber leider auch ohne große Spannung bzw. mitreißende Handlung, die so ein wenig vorbeiplätschert. Hier und da mal eine seltsame Wendung, seltsames Verhalten der Akteure, … Zunehmend abstruse Dialoge: „Selbst wenn es stimmen mag, erlaube ich niemandem, so über meiner Mutter zu reden!“ Und dann erschießt Bill einen, naja, wehrlosen Dämonenunterstützer?? Da war ich dann irgendwie verloren. Zusätzlich hatte ich auch hier das Gefühl, das Vieles konstruiert war, weil es – nach 2500 – noch mal gebraucht wird.
Die Aktion der Steingiganten-verwandeln-sich-nach-Erlösung-lechzende-Vampire-verwandeln-sich-in-Aibon-Exorzisten erinnerte mich doch sehr an Matrjoschka-Puppen… Was sollte das?
Ich kann dem Aibon-Lazarus-Zigana-Engelritter-Aibon-Exorzisten-Komplex irgendwie (noch) nicht wirklich etwas abgewinnen. Das ändert sich hoffentlich noch, denn wir haben, wie auf der Leserseite enthüllt, noch einiges von Rafel Marques in der nächsten Zeit – nach Beendigung aller! offenen Erzählstränge - diesbezüglich zu erwarten. Allerdings merke ich immer wieder, dass ich dem Schreibstil dieses Autors nicht wirklich erliegen kann.
Das Titelbild erweckt bei mir allerdings wiederum eine nostalgische Ballestar-Schwarzer-Tod- Nostalgie – ob gewollt oder nicht. Das rettet leider die Gesamtbewertung nicht.

Lange Zeit war es noch okay, dann wurde es aber immer abstruser, deshalb diesmal sogar ein „Schlecht“ von mir.
Tulimyrsky Offline
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Re: Band 2483: Wächter der vergessenen Stadt

Beitrag von Tulimyrsky »

Ein kleiner Fehler ist dem Verlag unterlaufen: auf dem Cover steht: Wächter der vergessenen Stadt und in der Innenseite steht: Wächter der versunkenen Stadt. Und der Autor wird noch eine Version gehabt haben: Wächter der verfallenen Stadt oder so ähnlich ;) :D
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kualumba Offline
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Re: Band 2483: Wächter der vergessenen Stadt

Beitrag von kualumba »

Diese Woche ist die Story schon besser als letzte Woche. Auch flüssiger zu lesen. Von mir gibt es ein gut.
Loxagon Offline
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Re: Band 2483: Wächter der vergessenen Stadt

Beitrag von Loxagon »

Solange es nicht die versoffene Stadt wird :D
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kualumba Offline
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Re: Band 2483: Wächter der vergessenen Stadt

Beitrag von kualumba »

Loxagon hat geschrieben: Mo Feb 09, 2026 6:40 pm Solange es nicht die versoffene Stadt wird :D
Dann wäre der Roman am nächsten Samstag erschienen. Pünklich zum Fasching. :)
Phexcaer Offline
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Re: Band 2483: Wächter der vergessenen Stadt

Beitrag von Phexcaer »

Mehr Informationen wie gehofft über die Situation von Aviela gab es leider keine, dafür war aber der Anfang des Romans mit dem Rückblick in die Geschichte des Waisenhauses richtig gut. Wie die Kinder der Leiterin des Hauses hilflos ausgeliefert waren wirkte sehr beklemmend und die Atmosphäre war sehr gut beschrieben.

Leider wechselte der Roman dann wieder nach Lazarus und verlor dadurch an Schwung. Bei mir kommt einfach kein Interesse an der Stadt auf, was wohl vor allem an den mangelden Informationen liegt. Warum ist die Stadt neutrales Gebiet für Licht und Schatten? Wer setzt das wie durch?Was ist so besonders an ihr, weil sie wirkt auf mich in den Beschreibungen einfach nur wie eine 08/15 Mittelalter/Fantasy Stadt. Dann leider auch wieder das krampfhafte "Aibon ist alles Engel" Retconning, auch die Exorzisten sind natürlich irgendwie auch Engel. Das der eine dann doch noch lebt, wird zwar auch nicht erklärt, bietet aber wenigstens Hoffnung das wir dann doch irgendwann nochmal handfeste Informationen bekommen denn das ist nach wie vor mein Hauptmanko mit der Geschichte. Sie geht immer weiter, aber wir werden weiterhin einfach im Dunkeln gelassen was die Hintergründe betrifft, und dadurch schwindet einfach mein Interesse weil wenn man ständing nur gelockt wird ohne jemals ein Payoff zu bekommen.

Allerdings will ich noch eine Frage beantworten die sich Bill hier selbst gestellt hat: Nein, lieber John, mit einem alten Kastenfernseher kann man im digitalen Zeitalter nicht telefonieren. Wer hätte das geahnt :o

Die ersten 20 Seiten waren für mic haber so gut, das ich dem Gesamtroman mal ein "Sehr gut" gebe. Bin aber auch nicht böse wenn der gesamte Aibon Handlungsfaden hier dann aber wirklich bis 2500 abgeschlossen wird. Sind ja nur noch 20 offene Fragen oder so übrig-
Don Nuzzolo Offline
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Re: Band 2483: Wächter der vergessenen Stadt

Beitrag von Don Nuzzolo »

Der Roman war flüssig zu lesen.Und die Geschichte mit dem Waisenhaus hat mir gut gefallen. Es wurden ein paar Fragen beantwortet,aber es kammen auch neue Fragen.Und wird die Aibon (Lazarus) Story bis Nr.2500 beendet oder reicht sie in den Neuanfang,IRH sagte ja auf der LKS das Marques noch viel damit vor hat.

Ich gebe dem Roman ein Gut.
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Sinclair Offline
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Re: Band 2483: Wächter der vergessenen Stadt

Beitrag von Sinclair »

Handlung: Weil Bill Conolly, der im Auftrag von John mehr über die Lebensgeschichte von Gabriel Hannigan heraus finden sollte, nun Unterstützung benötigt, trifft sich John mit seinem ältesten Freund in Schottland. Bei seinen Recherchen war Bill auf das seit fünfunddreißig Jahren geschlossene Waisenhaus Angels Home gestoßen. Dieses Waisenhaus liegt in den schottischen Lowlands, nahe des Ortes Bridge of Weir. Gabriel hatte dort zwei Jahre seiner Kindheit verbracht. Als John und Bill nun das Waisenhaus gemeinsam erreichen, zeigt sich die Zufahrt verwildert und zugewachsen und das Haus ist verfallen. Fünf Stunden zuvor hatte Bill noch an gleicher Stelle eine gepflegte Zufahrt und ein ebensolches Haus gesehen. Im Haus begegnete Bill der aggressive Geist des ehemaligen Hausmeisters, den Bill mit Silberkugeln stoppen konnte. Nun treffen John und Bill im Waisenhaus tatsächlich auf den Astralkörper von Gabriel Hannigan, der John darum bittet ihm, durch sein Kreuz, den Weg ins Jenseits zu weisen. Zuvor zeigt er aber John noch seine Kindheitserfahrung im Waisenhaus, wo er durch einen seltsamen Engel erstmalig in Kontakt mit Lazarus kam und warum er sich später an diese Ereignisse nicht mehr erinnern konnte. Nach dem Ende der Vision löst sich Hannigans Astralkörper auf. In dem falschen Engel, der das Ritual an Gabriel durchführte, erkannte John einen Exorzisten Aibons. Zusammen mit Bill untersucht John nun die Reste des Kellers. Als er dort sein Kreuz aktiviert, erscheinen die Geister der verlorenen Kinder und zerren John in eine andere Dimension. John ist überrascht, als er feststellt das er sich nun in der Festung von Lazarus befindet, wo bereits weitere Gefahren und schreckliche Erkenntnisse auf ihn warten.

Meinung: Dieser Roman war die indirekte Fortsetzung des vorherigen Romans und damit ein weteres Kapitel im Lazarus-Zyklus von Rafael Marques. Das Titelbild wurde erneut von Thomas Greiwe mit seiner KI – Software erstellt. Das darauf dargestellte fliegende Skelett mit schwarzer Kutte, erinnerte ein wenig an den Schwarzen Tod. Zeitlich lag Johns Rückkehr aus Malta etwa eine Woche zurück. Keine Einigkeit gab es aber beim Titel dieses Romans. Vergessen oder versunken, auf Lazarus traf beides zu. Nicht beabsichtigt waren aber wohl die daraus entstandenen unterschiedlichen Titel. Auf der Titelseite hieß der Titel: „Wächter der vergessenen Stadt“ und auf der Seite 1 wurde daraus: „Wächter der versunkenen Stadt.“ Scheinbar eine mangelnde Absprache zwischen Autor und Verlag, ein Schreibfehler von Rafael oder gab es noch eine andere Ursache für diese kleine Panne? :)

Nach Johns ungewolltem Verschwinden nach Lazarus, erzählte Rafael die weitere Handlung auf zwei Ebenen weiter. Zu meiner Freunde begegnete John in der Festung wieder dem skurrilen Sammler Zigana, der ihm erneut das Leben rettete und scheinbar vom Roten Ryan geschickt wurde. Irgendwie hatte diese Figur das gewisse Etwas. In der realen Welt ermittelte Bill mit der Hilfe des alten Dorfpolizisten weiter. Dabei interessierte ihn besonders, was aus den Betreibern des Waisenhauses wurde. Zu seiner Überraschung lebten sogar beide Blooms noch. Der Sohn Seamus, der damals Hausmeister war und seine neunundneunzig jährige Mutter Ellen, die das Waisenhaus leitete. Im Haus der Blooms gerieten Bill und der ihn begleitende Constabler Fraser in eine tödliche Falle. Aus den Fakten beider Erzählebenen ließ sich erahnen, das den verschwundenen Kindern aus dem Waisenhaus schreckliches zustieß. Die Geschichte des Waisenhauses war sehr böse. Rafael sorgte aber für ein zufriedenstellendes und gerechtes Ende. Das Verhältnis zwischen Seamus Bloom und seiner Mutter erinnerte ein wenig an Norman Bates und dessen Mutter in „Psycho“.

Trotz mehrmaligen Lesens ergab ein Satz von Rafael auf der Seite 40 zumindest nicht den gewünschten Sinn. Dort stand: „Auf einem Nachttisch stand sogar noch ein Telefon mit Wählscheibe, hinzu kam eine der alten Fernsehkisten, bei dem sich Bill fragte ob man damit im digitalen Zeitalter überhaupt noch telefonieren konnte.“ Durch den eingefügten Fernseher wirkte es ungewollt so, als ob Bill mit dem Fernseher telefonieren wollte. Dieser Teil des Satzes wäre besser erst einmal weggelassen worden. :)

Einige im Zyklus aufgekommene Fragen wurden zwar beantwortet, mindestens genauso viele blieben aber weiterhin offen. Der letzte von Aibons Exorzisten existierte also, entgegen der Hoffnung von John, immer noch. John hatte nun auch ein Medaillon, aus dem Besitz der Blooms, erhalten, dass als Schlüssel nach Lazarus diente. Es gab also mehrere Exemplare davon. Zigana überlebte und auch über ihn gab es zahlreiche Fragen, die besonders seine Vorgeschichte betrafen. Diese war zumindest dem Exorzisten bekannt gewesen. Letzt endlich gab es noch irgendwo eine Frau namens Emma, die im Waisenhaus die gleichen Fähigkeiten erhielt wie Gabriel. Würden alle diese Fragen tatsächlich noch vor Band 2500 beantwortet und die Handlung abgeschlossen werden, oder würde dieser Zyklus doch noch über Band 2500 hinaus weiter gehen? Diese Möglichkeit deutete Ian Rolf Hill auf der Leser-Seite zumindest an. Also hieß es abwarten und weiter lesen.

Insgesamt war auch dieser Roman von Rafael unterhaltsam und solide geschrieben worden. Ich entschied mich aber dieses Mal dafür, diesen Roman mit der Note 3 = Befriedigend zu bewerten und dazu passend 3 von 5 Kreuzen an Rafael zu vergeben. Nach der im Forum üblichen Wertung stimmte ich mit Gut ab.

:D
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