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Wenn die Süße des geringen Preises verflogen ist, die Bitterkeit minderer Qualität wird bleiben.
Trotz aller Skepsis die ich über diesen Zyklus hin gegenüber dem Autor beim Lesen im Vergleich mit den vorherigen Fremdwelten habe, komme ich nicht umhin für diesen heimlichen zweiten Teil zum Höllenschlund meine Anerkennung zu zollen... hauptsächlich weil die vollzogene Verknüpfung zu Beginn nur kurz war und hier wohlwollend über das Heft keinerlei gezogene Textabschnitte wie aus einem Sachbuch folgten... __________________
Dafür muss ich aber nicht zum ersten Mal mein Gefühl beim Lesen in Schach halten das es hier nicht nur um eine ganz eigene (Parallel)Welt des Autoren geht, sondern das selbst die Realität derer dezent abweicht... da will ich mich aber nach gefühlt fast drei Vierteln des Zyklus noch nicht zu harsch damit auseinandersetzen...
Viel lieber zoll ich hier meine Anerkennung für die Story um die Krieger des Lichts, Goldsteins Rückkehr als Gejagudoo, der Darstellung unserer Protagonisten, die Verknüpfung all dessen...
Ansonsten müsste ich nämlich meine Verwunderung über die Erwähnung dieses weiteren Trilithiumkristalls im Gloomy Park bearbeiten, bewerten, bemängeln oder was weiß ich.. irgendwie eine Stolperfalle für mich... den schon allein die Einbindung dieses verrückten Wissenschaftlers Alokin mit seiner Kleptomanie, und der Suche nach ihm in seiner Mine war schon ausreichend um die Geschichte zu strecken...
Allen Wirrungen und Irrungen zum Trotz gefiel mir dieser Band trotzdem einen Ticken besser, als das Heft des vorherigen Vielschreibers...
( 5 von 7 nicht bessere, aber ursprünglicher und wildere Punkte anderer Zeiten )
PS.: Irgendwie erwarte ich zum Ende des Zyklus oder zumindest auch meinetwegen noch kurz danach, das es eine knallige Aufdrieselung all dessen seit der 500 vom Autor Sascha Vennemann vorgelegtem gibt... alles andere würde mich schon etwas enttäuschen und nein, mehr schreibe ich hier jetzt (noch) nicht...
...derzeitige Favoriten; Castor Pollux & Isaac Kane
In Odgen haben die Helden Rulfan und seinen Schützling vom letzten Abenteuer verarzten lassen. Jetzt wollen sie mit dem Gleiter weiterfliegen und merken, dass ihnen jemand den Trilithiumkristall geklaut hat. Bis sie den Dieb oder Ersatz gefunden haben, sitzen sie hier fest. Während die Krieger des Lichts irgendwo da draußen weiter wüten. __________________
Die haben inzwischen die Fähigkeit erlangt, Tiere mit ihren Gedanken zu kontrollieren und sie auf Knopfdruck mutieren zu lassen.
Die Helden hören sich in Odgen um und unabhängig voneinander erhalten sie die Info, dass am ehesten ein irrer Forscher namens Alokin dahinterstecken könnte. Die Bürgermeisterin stellt ihnen noch einen Pick-up zur Verfügung, um damit weiter die Krieger des Lichts zu suchen. Man trennt sich mal wieder. Worrex bleibt hier und versucht den Gleiter wieder startklar zu machen. Die drei „Haupthelden“ verfolgen die Krieger des Lichts. Es dauernd nicht lange, da hetzt ihnen irgendjemand mutierte Schlangen auf den Hals. Aruula setzt ihren Lauschsinn ein…einfach, weil sie es ständig tut…und es kommt kurz zu einer mentalen Geistverschmelzung. Die Krieger wissen nun also, dass ihnen jemand auf den Fersen ist, der ebenfalls besondere Kräfte hat. Andererseits hat Aruula nun ihre Fährte aufgenommen.
Die Krieger schicken den Helden noch weitere Mutantenviecher entgegen, um sie aufzuhalten. Dann brechen sie zur nächsten großen Energiequelle auf, einem Kraftwerk. Das wird von einem hohen Elektrozaun umgeben, so einfach kommen sie nicht da rein. Also ziehen sie sich zurück und verwandeln für den Rest des Tages haufenweise Tiere in Mutanten, die sie dann in Wellen gegen die Anlage schicken, bis der Zaun den Geist aufgibt Die Helden treffen kurz darauf ein, aber da laben sich ihre Feinde schon an dem Kraftwerk und werden noch stärker. Körperlich sind sie kaum mehr aufzuhalten, geistig sieht es aber ganz anders aus. Aruula startet eine mentale Lauschattacke auf die Krieger, die verbissen versuchen, ihre Tierchen weiter fremdzusteuern. Schließlich wird es ihnen zu viel und sie ziehen sich zurück. Was die Helden als Teilsieg feiern. Wo denn bitte? Die Krieger sind ihnen wieder entkommen und konnten sich weiter stärken. Ja, sie haben die Infizierten vertrieben, aber leider zu spät.
Worrex gelingt es indes, den irren Alokin aufzuspüren und sich den Trilithiumkristall zurückzuholen. Der Kerl hat zufällig Experimente zu Parallelwelten durchgeführt, man glaubt es kaum. Worrex nimmt seine Aufzeichnungen gerne an sich, vielleicht kann es ihnen bei ihrem Weltenriss-Problem helfen.
Am Ende öffnet sich das nächste Weltenrissareal in Kentucky, um die Verfolgungsjagd in die Länge zu ziehen.
Dabei will ich einfach nur, dass die Krieger erledigt sind. Auch unter Sascha Vennemann fesselt mich das nicht. MITTELmäßiger
(6 von 10 Kometen). Der Teaser zum nächsten Weltenriss klingt aber sehr interessant, trotz des Autors. Schon bezeichnend für den Zyklus, wenn mir die „Einzelabenteuer der Woche“ besser gefallen als die Haupthandlung.
Aktuelle Lesefavoriten:
1. Isaac Kane
2. Gespenster-Krimi Neuauflage
3. Die Vagabunden
4. Dämonenkiller