Was haltet ihr von Jerry Cotton im Vergleich zu John Sinclair?
Jerry Cotton ist eine der am längsten laufenden, sogar wöchentlich erscheinenden Bastei-Heftroman-Serien, vielleicht sogar die am längsten laufende überhaupt. Hat nochmal 1000 Hefte mehr als John Sinclair, und es gibt auch eine Jerry-Cotton-Sonderedition (Nachdrucke von Taschenbüchern).
Jason Dark hat auch für Jerry Cotton geschrieben, Nr. 856 "Der Würger von Coney Island", und natürlich auch für den Gespenster-Krimi, und seine John Sinclair waren ja meist auch Kriminalromane, aber eben mit Vampiren, Werwölfen usw.
Sowohl John Sinclair als auch Jerry Cotton sind in der Regel in der Ich-Form geschrieben. Weitere Ähnlichkeiten: Beide sind Beamte, haben regulär eine Schusswaffe, einen Dienstwagen, ein Büro, einen Chef (Sir James, Mr. High), einen Partner (Suko, Phil), und es gibt eine Büro-Frau, die den besten Kaffee der Welt kocht (Glenda, Helen).
Aber während Jason Dark ein faszinierendes Universum mit vielen interessanten Figuren (Freunden wie Gegnern) erschaffen hat, finde ich Jerry Cotton eher enttäuschend, auch wenn mal das eine oder andere Heft ganz okay war.
Wie seht ihr das?
Jerry Cotton gibt es seit 1956 als eigne Serien (im Bastei Kriminal-Roman seit 1954). __________________
Krimi und Grusel/Fantasy unterscheiden sich stark. Du kannst mit Phantastik Welten erschaffen, vieles, was eigentlich nicht möglich ist, dort fabulieren. Da sind im Krimi die Grenzen enger gesetzt.
Ich persönlich habe Jerry Cotton immer gerne gelesen. Über die Jahrzehnte gab es da ganz unterschiedliche Autoren und Themen (auch wenn sich manche wiederholen).
Ich denke das ist insgesamt Geschmackssache. Man muss für sich entscheiden was man mag und in den einzelnen Genres gibt es ja reichlich Lesestoff, alt wie neu, das kann man in einem Menschenleben ja kaum schaffen.
Von den neueren JC hat mir z.B. dieser gut gefallen:
https://defms.blogspot.com/2021/12/oliver-buslau-der-schwere-weg-der-rache.html
Branded and Exiled:
https://defms.blogspot.com/2023/10/michael-schmidt-branded-and-exiled.html
Ich habe JC nie gelesen. Aber von dem was ich gehört habe, sind das schon immer nur Fälle der Woche. Ab und an wird mal eine Hauptbelegschaft ausgetauscht oder erweitert. Oder ein Handlungsschauplatz kommt hinzu. Das war es dann auch. __________________
Absolut nichts für mich. Ok, das reine Krimi Genre ist eh nicht mein Fall. Aber ich habe früher mal ein paar Butler Parker gelesen und für gut befunden, weil die wenigstens so einen besonderen Charme hatten und nicht langweiliger Standard-Krimi waren.
Aktuelle Lesefavoriten:
1. Isaac Kane
2. Gespenster-Krimi Neuauflage
3. Die Vagabunden
4. Dämonenkiller
Ich habe auch noch nie einen gelesen... __________________
... und bei dem Material was hier noch ungelesen steht, werde ich wohl auch nie einen lesen...
... bis auf vielleicht irgendwann mal den einen signierten von A.F. Morland den ich hier liegen habe!
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Zitat:
Original von iceman76
Ich habe auch noch nie einen gelesen...
... und bei dem Material was hier noch ungelesen steht, werde ich wohl auch nie einen lesen...
... bis auf vielleicht irgendwann mal den einen signierten von A.F. Morland den ich hier liegen habe!
Mein Bruder hat früher ein paar JCs gelesen, bevor er auf Perry Rhodan abfuhr. Da habe ich auch 1-2 gelesen und fand sie kurzweilig und gut.
Glücklicherweise darf ich demnächst den letzten JC von Michael Blihall lesen, auf den freue ich mich echt! Aber sammeln werde ich sie nicht.
Ich bin nicht der Messias - Doch, du bist es. Ich muss es wissen, denn ich bin schon einigen gefolgt.
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Zitat:
Original von Tulimyrsky
Zitat:
Original von iceman76
Ich habe auch noch nie einen gelesen...
... und bei dem Material was hier noch ungelesen steht, werde ich wohl auch nie einen lesen...
... bis auf vielleicht irgendwann mal den einen signierten von A.F. Morland den ich hier liegen habe!
Mein Bruder hat früher ein paar JCs gelesen, bevor er auf Perry Rhodan abfuhr. Da habe ich auch 1-2 gelesen und fand sie kurzweilig und gut.
Glücklicherweise darf ich demnächst den letzten JC von Michael Blihall lesen, auf den freue ich mich echt! Aber sammeln werde ich sie nicht.
Perry Rhodan habe ich gerade erst knapp 3 Bananen-Kartons voll verschenkt! Hatte ich mal vor dem Altpapier gerettet. Hab aber an SF keinerlei Interesse.
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Zitat:
Original von iceman76
Perry Rhodan habe ich gerade erst knapp 3 Bananen-Kartons voll verschenkt! Hatte ich mal vor dem Altpapier gerettet. Hab aber an SF keinerlei Interesse.
Gerade die Anfänge sind schon lesenswert, schon allein aus historischem Interesse, aber auch ich habe dann sehr schnell das Interesse daran verloren. Aber da könnten Oliver Fröhlich und Marie Erikson wohl ganz andere Lieder singen
Ich bin nicht der Messias - Doch, du bist es. Ich muss es wissen, denn ich bin schon einigen gefolgt.
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Zitat:
Original von Das Gleichgewicht
Ich habe JC nie gelesen. Aber von dem was ich gehört habe, sind das schon immer nur Fälle der Woche. Ab und an wird mal eine Hauptbelegschaft ausgetauscht oder erweitert. Oder ein Handlungsschauplatz kommt hinzu. Das war es dann auch.
Absolut nichts für mich. Ok, das reine Krimi Genre ist eh nicht mein Fall. Aber ich habe früher mal ein paar Butler Parker gelesen und für gut befunden, weil die wenigstens so einen besonderen Charme hatten und nicht langweiliger Standard-Krimi waren.
Butler Parker ist übrigens wie Jerry Cotton auch eine zeitlang im Bastei Kriminal-Roman erschienen:
https://defms.blogspot.com/2021/04/glenn-larring-die-gesellschaft-der.html
Der Autor hat sogar in der Anfangszeit für Jerry Cotton geschrieben:
https://defms.blogspot.com/2024/01/jerry-cotton-33-wir-zogen-ihm-den.html
Branded and Exiled:
https://defms.blogspot.com/2023/10/michael-schmidt-branded-and-exiled.html
Zitat:
Original von Zwielicht
Ich persönlich habe Jerry Cotton immer gerne gelesen. Über die Jahrzehnte gab es da ganz unterschiedliche Autoren und Themen (auch wenn sich manche wiederholen).
Ich denke das ist insgesamt Geschmackssache. Man muss für sich entscheiden was man mag und in den einzelnen Genres gibt es ja reichlich Lesestoff, alt wie neu, das kann man in einem Menschenleben ja kaum schaffen.
Von den neueren JC hat mir z.B. dieser gut gefallen:
https://defms.blogspot.com/2021/12/oliver-buslau-der-schwere-weg-der-rache.html
Deine Rezis machen schon auch Lust, wieder mehr Jerry Cotton zu lesen.
Schade ist halt nur, dass die wiederkehrenden Hauptfiguren (Jerry, Phil, usw.) kaum Persönlichkeit haben. Klar, Jerry fährt einen Sportwagen, aber was weiß man sonst noch über ihn? Längerfristige Beziehungen hat er keine, schon gar nicht zu Helen, der Sekretärin seines Chefs.
Ein sehr wesentlicher Unterschied zwischen Jerry Cotton und John Sinclair war wohl lange Zeit, dass Jason Dark John Sinclair ziemlich alleine schreiben und gestalten konnte. Bei Jerry Cotton muss am Ende eines Romans immer wieder der Resetknopf gedrückt werden, damit der nächste Autor mehr oder weniger alles unverändert übernehmen kann.