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John-Sinclair-Forum ::: Gruselroman-Forum » Roman-Serien » John Sinclair » Sonstiges » Was kommt nach Jason Dark?
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Dämonengeist Dämonengeist ist männlich
Administrator




Dabei seit: 25.11.2007
Beiträge: 3014

26.11.2007 21:00

Startbeitrag !

Was kommt nach Jason Dark?
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Diese Frage beschäftigt mich schon länger, und sicher nicht nur mich. Was wird aus JS, wenn Jason Dark eines Tages mit dem Schreiben aufhört? Wird die Serie einfach unter anderen Autoren weiterlaufen (bzw. ist das rechtlich überhaupt noch möglich), oder eingestellt werden?
Ich wäre dafür, sie unter Autoren, die sich wirklich mit der Serie auskennen, weiterlaufen zu lassen. Sicher, viele werden einfach aus Nostalgie und Gewohnheit dagegen sein, aber andererseits bietet das auch völlig neue Möglichkeiten für die Serie...

__________________
www.facebook.com/RafaelMarquesJS

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Strigus
Foren As




Dabei seit: 21.12.2023
Beiträge: 130

11.08.2025 15:21
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Zitat:
Original von Schneedrache
Zitat:
Original von Sonnenscheinchen
Ich halte das von Bastei für eine Lüge, dass noch andere Autoren außer Hill und Marques an Bord sind.

Der oder die eine oder andere wird sicher noch "an Bord" sein. Die Frage ist, wer noch was zu melden haben wird.

Ich wage aber mal einen Blick in die Zukunft: Uwe Voehl (*1959, Professor Zamorra), Michael Schönenbröcher (*1961, Maddrax) und Peter Thannisch (*1965, John Sinclair) werden irgendwann "in Rente gehen", und ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass Florian Hilleberg dann Chefredakteuer von allen drei Serien wird, und mit solider KI-Unterstützung kann er dann auch alle Romane aller drei Serien ganz ohne sonstige Autoren "herstellen". Titelbilder sowieso. geschockt Grusel großes Grinsen

Michael und Peter werden ganz einfach weiter als Freelancer lektorieren bzw. auch die Serien betreuen. Uwe ist doch nicht mal angestellter Lektor

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175009
Tulimyrsky Tulimyrsky ist männlich
Lebende Foren Legende




Dabei seit: 08.10.2008
Beiträge: 3064

11.08.2025 15:30
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Zitat:
Original von Strigus

Kommst du da nicht drüber weg? Ehrlich? Ja, es ist so, dass Lektoren, wenn sie eine Serie oder Reihe neu übernehmen, auch Änderungen am Autorenteam vornehmen, weil sie eben ganz andere Vorlieben haben als der Vorgänger. Peter Thannisch ist seit 30 Jahren im Geschäft und hat eben viele Autoren, mit denen er schon Ewigkeiten gut zusammenarbeitet. Da weiß er, was er hat. Die nimmt er dann, andere lehnt er ab. So ist das halt. Aber er ist immer auch auf der Suche nach neuen Talenten, da ist Henry ein gutes Beispiel, zumal Thannisch da eben auch eine gute Cross-Promotion sieht zum Gespensterkrimi, wo Henry ja auch eine Reihe hat, die dem Lektor offenbar gut gefällt.


Ich rede da nicht von mir.

Und noch einmal: Ich neide es keinem Autoren, der für die Serie schreiben darf.

Für mich als JS-Fan hat sich halt gezeigt, dass es einige Autoren gibt, die es wunderbar verstehen FÜR MICH spannende Geisterjäger John Sinclair Geschichten zu schreiben und andere halt nicht. Die JS-Welt dreht sich weiter und sie interessiert sich nicht dafür, ob mir die Geschichten gefallen oder nicht.

Das hat nichts mit Henry Cardell zu tun, sondern eher mit der Aussage, dass man keine weiteren Autoren ins Team mit aufnehmen möchte. Natürlich steht es der Redaktion frei, ihre Meinung zu ändern (wäre ja schlimm, wenn nicht), aber dann zu behaupten, dass nur IRH in der Lage wäre, den JS Kosmos weiter zu führen, stimmt halt so einfach nicht.

Als Redakteur der Serie ist er natürlich berechtigt, seinen Autorenstamm zu verwalten, wie er will, keine Frage...

__________________

Ich bin nicht der Messias - Doch, du bist es. Ich muss es wissen, denn ich bin schon einigen gefolgt.

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175010
Schneedrache
Haudegen




Dabei seit: 23.11.2019
Beiträge: 601

11.08.2025 15:32
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Zitat:
Original von Tulimyrsky
Für andere Gast-Autoren, die von Herrn Thannisch zu hören bekamen, dass keinerlei Bedarf an weiteren Autoren für die Serie Geisterjäger John Sinclair besteht, und man ja genügend Profi-Autoren an der Hand hat... ein Schlag ins Gesicht.

Natürlich auch für die Fans. Ich finde es gut, wenn möglichst viele Autoren Chancen bekommen. Was natürlich auch schön wäre, wenn der Gespenster-Krimi wöchentlich erscheinen würde und etliche Autoren wenigstens dort Gelegenheiten bekämen, etwas zu veröffentlichen.

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175011
Strigus
Foren As




Dabei seit: 21.12.2023
Beiträge: 130

11.08.2025 16:13
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Zitat:
Original von Tulimyrsky
Zitat:
Original von Strigus

Kommst du da nicht drüber weg? Ehrlich? Ja, es ist so, dass Lektoren, wenn sie eine Serie oder Reihe neu übernehmen, auch Änderungen am Autorenteam vornehmen, weil sie eben ganz andere Vorlieben haben als der Vorgänger. Peter Thannisch ist seit 30 Jahren im Geschäft und hat eben viele Autoren, mit denen er schon Ewigkeiten gut zusammenarbeitet. Da weiß er, was er hat. Die nimmt er dann, andere lehnt er ab. So ist das halt. Aber er ist immer auch auf der Suche nach neuen Talenten, da ist Henry ein gutes Beispiel, zumal Thannisch da eben auch eine gute Cross-Promotion sieht zum Gespensterkrimi, wo Henry ja auch eine Reihe hat, die dem Lektor offenbar gut gefällt.


Ich rede da nicht von mir.

Und noch einmal: Ich neide es keinem Autoren, der für die Serie schreiben darf.

Für mich als JS-Fan hat sich halt gezeigt, dass es einige Autoren gibt, die es wunderbar verstehen FÜR MICH spannende Geisterjäger John Sinclair Geschichten zu schreiben und andere halt nicht. Die JS-Welt dreht sich weiter und sie interessiert sich nicht dafür, ob mir die Geschichten gefallen oder nicht.

Das hat nichts mit Henry Cardell zu tun, sondern eher mit der Aussage, dass man keine weiteren Autoren ins Team mit aufnehmen möchte. Natürlich steht es der Redaktion frei, ihre Meinung zu ändern (wäre ja schlimm, wenn nicht), aber dann zu behaupten, dass nur IRH in der Lage wäre, den JS Kosmos weiter zu führen, stimmt halt so einfach nicht.

Als Redakteur der Serie ist er natürlich berechtigt, seinen Autorenstamm zu verwalten, wie er will, keine Frage...


von wem dann? Es wurde doch bisher kein einziger Autor "rausgeschmissen". Dir hat man gesagt, dass an deinen Romanen derzeit kein Bedarf besteht. Hast du doch selbst gesagt. Es wurde doch nie gesagt, dass keine weiteren Autoren ins Team aufgenommen werden, sieht man doch jetzt auch wieder. Und vorher an den anderen Autoren die neu kamen

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175015
Sonnenscheinchen
Gruenschnabel




Dabei seit: 21.11.2023
Beiträge: 20

11.08.2025 17:34
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Das „kein Autor bislang rausgeschmissen wurde“ würde ich mal mit einem fetten Fragezeichen versehen. Vielleicht eher im Sinne: Von ihm werden halt keine neuen Romane mehr eingeplant. Der Autor schreibt dann „Ruhrgebiet Krimis“ und es wird so kommuniziert, dass er dann eben keine „Zeit“ mehr hat. Hat er auch nicht mehr, weil er andere Publikationsmöglichkeiten erschlossen hat.

Das Beispiel Jason Dark sagt doch alles und mit welcher „Rücksicht“ Bastei vorgeht. Helmut Rellergerd hört doch nicht einfach so nach Jahrzehnten auf, ohne sich in irgendeiner Weise verabschieden zu wollen. Das kann man natürlich glauben, aber dann glaubt man auch an Osterhasi und Nikolaus.

Nee, was uns bzw. die Leser ab 2500 erwartet, ist ein netflixiges Sinclaireskes Universum, dass so verflochten ist, dass nur noch Ian Rolf Hill den Überblick hat. Rafael bespielt sein Albion und von Gelegenheitsautoren werden Abenteuer als Puffer aufgekauft, die nicht ins NetflixHill-Universe passen müssen.

Das wird im aktuellen Pod-Cast von Thannisch auch weitestgehend so gesagt. In einer wöchentlichen Serie verlässt man sich nicht darauf, „mal zu sehen, wer sonst noch mitschreibt“. Wenn da keine Namen genannt werden, sind da keine mehr. Hill wird das tun, was auch Dark getan hat: Schreiben, wie das Zeug hält. Bis Band 2500 ist dann noch etwas Resterampe angesagt und dann werden sich nicht wenige Autoren wundern, dass ihre Hefte nicht mehr eingeplant werden, weil diese ebenfalls angeblich zu „wenig Zeit haben“. Schauen wir mal, wer von diesen angeblich ausgebuchten Autoren demnächst alles in Nachbarserien auftauchen - natürlich, weil sie so wenig Zeit haben…

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175020
Schneedrache
Haudegen




Dabei seit: 23.11.2019
Beiträge: 601

11.08.2025 17:52
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Schauen wir mal. Im Moment sieht vieles so aus, als ob es so kommen wird.

Zitat:
Original von Sonnenscheinchen
Das Beispiel Jason Dark sagt doch alles und mit welcher „Rücksicht“ Bastei vorgeht. Helmut Rellergerd hört doch nicht einfach so nach Jahrzehnten auf, ohne sich in irgendeiner Weise verabschieden zu wollen. Das kann man natürlich glauben, aber dann glaubt man auch an Osterhasi und Nikolaus.

Was ich mir für Jason Dark wünsche ist, dass er in der Sonderedition, wenn die in zwei Jahren durch ist, einfach weiter veröffentlichen kann, komplett losgelöst von allem was Hill treibt. Die Existenz von Paralleluniversen ("Dimensionen", was auch immer) ist ja in der Serie etabliert. Mich würde es nicht stören.

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175021
Sonnenscheinchen
Gruenschnabel




Dabei seit: 21.11.2023
Beiträge: 20

11.08.2025 18:58
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100%! Würde ich lesen!

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175025
Sheila Conolly Sheila Conolly ist weiblich
Kaiser




Dabei seit: 24.06.2009
Beiträge: 1531

12.08.2025 00:03
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Zitat:
Original von Strigus
Zitat:
Original von Tulimyrsky
Zitat:
Original von iceman76
Naja, demnächst kommt ja auch der erste John Sinclair Roman von Henry Cardell heraus! Und das wird auch nicht sein letzter gewesen sein.


Co- oder Gast-Autoren werden sicherlich weiterhin mitschreiben, aber wohl eher nur 'Monster-of-the-week' Beiträge zusteuern.

Das nun Henry Cardell mit an Bord ist, freut mich für ihn. Für andere Gast-Autoren, die von Herrn Thannisch zu hören bekamen, dass keinerlei Bedarf an weiteren Autoren für die Serie Geisterjäger John Sinclair besteht, und man ja genügend Profi-Autoren an der Hand hat... ein Schlag ins Gesicht.

Kommst du da nicht drüber weg? Ehrlich? Ja, es ist so, dass Lektoren, wenn sie eine Serie oder Reihe neu übernehmen, auch Änderungen am Autorenteam vornehmen, weil sie eben ganz andere Vorlieben haben als der Vorgänger. Peter Thannisch ist seit 30 Jahren im Geschäft und hat eben viele Autoren, mit denen er schon Ewigkeiten gut zusammenarbeitet. Da weiß er, was er hat. Die nimmt er dann, andere lehnt er ab. So ist das halt. Aber er ist immer auch auf der Suche nach neuen Talenten, da ist Henry ein gutes Beispiel, zumal Thannisch da eben auch eine gute Cross-Promotion sieht zum Gespensterkrimi, wo Henry ja auch eine Reihe hat, die dem Lektor offenbar gut gefällt.


Boar, schon etwas frech vom gefiederten Freund(in) mitm beinernen Schädel Zunge raus .. daher muss ich den guten Tulimyrsky jetzt mal in Schutz nehmen, auch wenn mich das wohl den letzten Rest an Möglichkeit kosten wird, irgendwas an Expos oder Manuskripten selbst in ner anderen Sparte da einzureichen ... ich glaub, er könnte nämlich u.a. meine Wenigkeit gemeint haben ... und deshalb gibts von mir ein klares: Oh wie wahr!

Warum?
Scheint so, als müsse jetzt mal Tacheles her!
Hab ich an anderer Stelle zwar auch schon mal vage angedeutet, aber gut, dann halt Klartext:

2 fertige JS-Manuskripte
5 Expos
3 "auf Anfrage verfasste Expos"
1 modifiziertes Expo ...
Alles für die Katz!
Wochenlange Arbeit, nur um am Ende in der Luft hängengelassen zu werden.
Die zwei Manuskripte waren meine Schuld. Hab zu lang gebraucht, zig mal durchgeguckt, isses was, geht das, geht das nicht, dann erst noch zu Testlesern geschickt und deren Meinungen abwarten. Hat wohl zu lang gedauert, denn es wurde umgehend für Ersatz gesorgt.
Da hätte ich eigentlich schon drauf kommen können, dass es nix wird.

Ich hab auch kein Problem damit, wenn andere Gastautoren für JS schreiben, im Gegenteil, ich freu mich sogar für sie. Hatte zeitweise sogar gehofft, von ihnen mal was in punkto "Lieblingsfiguren" zu lesen, die eh kein anderer schreiben will.
Daher wird da auch nix geneidet ... da herrscht nur ein popliger Hauch von Verwunderung.

Ich wäre bestens damit klargekommen, wenn man mir klipp und klar oder gleich zu Anfang und direkt frei von der Leber weg abgesagt hätte, aber dieses WischiWaschi ... schick mir mal, zeig mal, vielleicht später mal ... etc. pp. ... und dann macht mans, kriegt erstmal keene Antwort und Wochen später dann auf Nachfrage den Satz gedrückt "Es gibt aktuell so viele Manuskripte von PROFI-Autoren, dass die hinten schon wieder vom Schreibtisch fallen! Aber schick nochmal was!"
Äh .... ja ... super.
Warum genau soll ich da noch was schicken, wenn eh ein Überfluss herrscht??

Wie dem auch sei, das war doch mal ein Wort ... erstens die "durch die Blume" Ansage, dass man eher unter "Hobby-Schreiberling" fällt und somit erstmal anderen Autoren, die mehr Ahnung haben, der Vortritt gewährt wird ... und dann noch, dass nach nicht grad wenig Arbeit mit zig Expos/Manuskripten schlussendlich doch nur der Spruch kommt, es wäre genug vorhanden!
Warum darf ich mir erst die Arbeit machen, was zu ersinnen, wenns von vorne herein schon nicht gewollt war?
Sowas fällt bei mir unter "verarschen".
Nicht die Tatsache, nicht mehr für Sinclair schreiben zu dürfen hat mich "erzürnt", sondern einzig und allein das WIE ... WIE das vermittelt wurde (oder auch nicht)! (s.o.)
Jedenfalls hab ich KEIN Problem mit ner Absage, ist dann eben so.
Aber dafür ein gewaltiges mit "nach Strich und Faden verarscht" werden, wenn einem vorher "Honig ums Maul" geschmiert wurde!

Jedenfalls passte da der ganze Kram aus dem aktuellen Podcast bestens dazu!
Amy Zayed hat zwar die richtigen, wichtigen, sehr coole und interessante Fragen gestellt, aber wirklich beantwortet wurde nix. Zumindest nix, was ich nicht eh schon wusste.
Außer das mit Stefan Albertsen, das hat mich ein wenig geschockt ... wegen viel zu tun (ich hoffe, man sieht sich trotzdem nochmal irgendwie, die "Bühnenbitch" Augenzwinkern ist mir ans Herz gewachsen!!). Sicherlich hat er mein vollstes Verständnis, wenn es denn tatsächlich so ist ... aber eine solche Ansage hatte ich eher in Bezug auf Daniel Stulgies erwartet!
Was ist denn mit IHM??
Weil SEINE Figur ja schon hobs gegangen ist, inkl. komplettem Handlungsstrang.
Aber kein Wort zu ihm.
Dasselbe mit Breuer, Dee, Stahl, Fröhlich, Erikson und Müller.
Ja, drei davon haben kürzlich erst noch JS veröffentlicht, aber momentan und mit der Aussage, wie es jetzt mit JS weitergeht, will das wohl nix heißen.

Um Marc Freund bange ich jetzt schon. Dass er seine Sache mit Ty Frazier, Anahid und dem Wendigo jetzt so abrupt abarbeitet, sieht ein wenig so aus, als wäre dann bei ihm auch bald Feierabend (bitte eines Besseren belehren, wenn dem nicht so ist!! Würd ich sehr gern hören!!)
Vielleicht ist Ty Frazier auch nur noch übrig geblieben, weil er irgendwann fürs Grande Finale auch geopfert und als Kanonenfutter benutzt werden darf?? Immerhin ist er ja einer der best buddys vom Spuk ...
Dabei war MF doch damals der einzige, der sich halbwegs an dem Lilith-Strang beteiligen durfte, und Igereth mit eingebracht hatte.

Ach nee, stimmt gar nicht ... just in diesem Moment, wo ichs schreibe, kommt mir ein Gedankenblitz und mich deucht, die Herren Marques und Müller haben Machalath auch mal in nem herzigen Zweiteiler auftauchen lassen ... kann mich jetzt aber auch täuschen. Das war schon die Zeit, wo meine leidenschaftliche Leserei die ersten Risse bekam (da muss ich zugeben, dass ich mir nicht mehr alles so wirklich merken konnte, wie es sonst der Fall war. Passierte halt automatisch).
Michael Breuer hat ja auch noch Handlungsstränge laufen ... kommt dann bald die nächste Hiobsbotschaft, dass er ebenfalls raus ist und man Sarket, Chunmeri und Bayramok-Lö in die ewigen Jagdgründe oder zu Anubis, Osiris oder mittels Sokar nach Sakkara oder gleich in die Totenwelt schicken darf?? Oder der gute Lö hat seinen Schiffzusammenstoß von damals plötzlich doch nicht überlebt?
Ganz reizende Vorstellung ...

Da ich die Nase von JS gerade gestrichen voll habe, weil selbst das Bisschen "Ab-und-Zu-Rest-Leselust" mit diversen schwammigen Aussagen zunichte gemacht wurde ... und ich, um nicht zu meckern oder irgendjemandem auf den Schlipps zu treten, erstmal die Klappe gehalten habe und auch keine Rezis mehr zu dem ein oder anderen "Ausrutscher" schreibe/geschrieben habe, den ich doch mal wieder gelesen hab ... bin ich bei Fröhlich/Erikson gerade nicht ganz aktuell, was mit Sinayra ist ... ob die auch schon über die Klinge gesprungen ist/springen musste?
Sind die zwei Autoren dann auch raus? Anderweitig hätten sie ja zum Glück noch einiges zu tun, der Gedanke wäre also nicht allzu abwegig.
Ist ja auch egal, wird auch irgendwie geregelt werden ...

Dass Timothy Stahl noch dabei ist, kann ich mir leider auch nicht vorstellen. Ich vermisse seine leicht sarkastisch angehauchten und mitunter sehr schön thematisch angesiedelten Sinclairs jetzt schon!!
Marlene Klein hats ja mit ihrem Super-Vampir zum Glück noch geschafft, dabei zu bleiben und auch, dass man noch öfter von ihm hört! Wenigstens das ist mal (für MICH - keine Sorge, ich pauschalisiere schon nicht) als Pluspunkt zu vermerken.
Rafael Marques für Lost Places, Aibon, Templer und einfach mal schöne Old-School-Romane ist zum Glück ebenfalls als "noch dabei" offiziell bestätigt ... für MICH ebenfalls ein Pluspunkt.
Aber reichen zwei Pluspunkte für ein Meer an Minuspunkten??

Da der Herr Thannisch sich ja etwas gewunden hat und auf die Frage, welche Autoren jetzt noch dabei sind, nur Florian, Rafael und Marlene genannt hat, müsste man im Umkehrschluss ja annehmen, dass alle anderen raus sind ... wobei das ja explizit nur von Stefan Albertsen gesagt wurde (und wie ich gelesen habe, das so auch nicht wirklich stimmt. Naja, auch das passt mittlerweile leider ins Bild ... dass so einige Aussagen eher "Missverständnisse" heraufbeschwören, als für Klarheit zu sorgen).
Ebenso JD ... das klingt mehr nach eventuell ein "Hintertürchen offenhalten", als nach Fakten.
Vielleicht gibts ja nochmal was "live und in Farbe und bunt", wo der Meister der Geister anwesend sein kann, aber schreiben? Zumindest scheint da nix von irgendwelchen Todsünden bekannt zu sein ... oder war es möglicherweise "nur" ein laut eigener Aussage angedachter Mehrteiler/Taschenbuch/irgendwas, der aber eventuell gar nicht veröffentlicht wird?! Warum sollte JD das sagen, wenn ers nicht vorhätte? Aber gerade in punkto schreiben und JD wurde auch nur rumgedruckst, eher sogar negiert ... um keine falschen Hoffnungen zu wecken.
Ok, klare Antworten sehen anders aus, bzw. hören sie sich anders an.
Ach stimmt ... kannte ich ja schon, warum wundert mich das hier also noch??
JD selbst schloss einen Mehrteiler/ein Taschenbuch ja nicht aus. Deshalb vielleicht? Ob es dazu komm? Unter solchen Umständen?
Hmmm ... nach neusten Erkenntnissen wohl mehr als fraglich.

Ums nochmal klarzustellen, bevor wieder jemand meint, es bahnt sich bashing an:

1. dass ein neuer Lektor seine Autoren mitbringt, kann ich durchaus nachvollziehen! Man muss erstmal reinkommen, will aber gewährleisten, das auch alles wie am Schnürchen weiterläuft. Völlig ok.
Aber das, was danach gekommen ist, für MICH, war definitiv nicht ok.
Wenn ich jetzt über Telefonat/Email-Kontakt/Treffen nachdenke, komme ich mir nur noch mächtig verascht vor. Nicht nur von Herrn Thannisch.

2. dass Florian über JS viel weiß, ist unbestritten! Klar, jeder gewissenhafte Autor, der für JS schreibt, könnte sich informieren, nachlesen, die Lexi's bemühen, etc. ... aber er hats ja anscheinend auch so drauf, ausm Eff Eff, was ja super ist ... und damit ist er auch sehr viel schneller! Besonders, wenn man was bespricht, spezielle Fragen hat, die schnell geklärt werden müssen, neue Sache ersinnen will, war das schon mal oder können wir das bringen, etc.
Kein Ding, alles total in Ordnung!

Für mich ist es inzwischen auch in Ordnung, dass der Serien-Vater für nix mehr gefragt wird. Er hat schließlich sein Recht dazu verwirkt, als er die Serie verkauft hat.
Um es mal ganz knallhart zu formulieren.
Ergo liegen sämtliche Entscheidungen bei der Redaktion/den(m) Hauptautor/en ... Team gibts ja wohl nicht mehr.
AAAAABER: Warum muss man Johns Charakter ganz schleichend so verändern, dass der Serien-Schöpfer sich genötigt sieht, lieber die Feder hinzuschmeißen, als Gefahr zu laufen, zwei verschiedene Johns mit unterschiedlichem Charakter nebeneinander herlaufen zu lassen?
Hätte man ihm nicht sagen können "Hey, pass auf, Helmut ... John macht jetzt bald ne krasse Veränderung durch. Andere Zeiten, andere Vorgehensweisen, neue Leser. Ziehst du da mit, kannste weiter ab und zu deine Motw's schreiben ... oder willst du das eher nicht mitmachen?"
Selbst wenn El Cheffe dann gemeckert, gemosert und gezetert hätte, er ist aber gefragt und miteinbezogen worden!
Ob das im Endeffekt die feine englische Art ist, weils ja im Grunde eher eine "Friss oder stirb"-Frage gewesen wäre, sei mal dahingestellt. Man muss ja nicht alles auf die Goldwaage legen.
Und man sagte mir mal, dass ich blauäugig wäre, Menschlichkeit zu erwarten. Immerhin ist es ein Job und es geht um Zahlen. Mehr nicht.
Hab ich erst nicht geglaubt ... nicht in Sachen Sinclair ... aber jetzt ists auch bei mir angekommen.
Hat nur schlappe 2 Jahre (eigentlich sogar 9) gedauert ... Augenzwinkern Zunge raus

Zumindest kann sich jetzt an den höchsten Stellen in einem Punkt erfolgreich auf die Schulter geklopft werden: es ist geschafft, ICH hab SO wirklich keine Lust mehr!
Ein Meckerer weniger, Herzblut und Leidenschaft wurden erfolgreich eingestampft ... denn mir wird allmählich jeder beherzte und wohlüberlegt formulierte Kommentar .. jede Email, mit freundlichen Fragen oder Anmerkungen ... jede Rezi, bei der ich inzwischen mehr als zweimal drüber lese, ob ich das auch so schreiben kann/darf ... usw. zu anstrengend ... und dann noch die Sachen, die durch das frisch Gehörte auch wieder ad acta gelegt werden können:
... theoretisch hätte ich mich vielleicht noch bis zum "alles verändernden Band 2500" gehangelt.
... möglicherweise hätte ich noch den ein oder anderen Sinclair gelesen ... halt nach Titel, Cover und Bock entschieden ... OHNE explizierte Autoren-Verweigerungen!!! ...
... das Fan-sein an sich werd ich wohl nie aufhören können, aber leider ist das leidenschaftliche Lesen und Mitfiebern der aktuellen Geschehnisse total erloschen. Von allem, was gesagt wurde, hat mich jetzt nix wirklich angefixt. Und was Atlantis Legenden angeht ... klar, wenn man die aktuellen Romane nicht alle lesen kann, weiß man vielleicht auch nicht, wie viel "Weiber-Action" es da inzwischen gibt, da freut man sich natürlich über ne emanzipierte, kämpferische Kara, die sich da durchschlagen muss.
... auch wenn ich JS (gerade mit den Conollys) prinzipiell lieber lesen als schreiben würde, ich hätte vor knapp 1,5 - 2 Jahren nur die "Conolly-Sparte" abdecken wollen, wenn ich weiter "drin gewesen" wäre. Weil die halt wenig bis eben gar nicht mehr vorkamen, nur immer John und Suko. Aber mein Rummel wäre mir ja bekannt und gerade von den Conollys hätte ich neues, unbekanntes Zeug am liebsten von anderen Autoren gelesen. Aber ich durfte dann ja selbst feststellen, dass diese Figuren weder dabei noch gewollt waren, ergo ist es im Nachhinein natürlich klar, warum keins der Expos/Manuskripte ankam.
Aber was schreib ich über hätte, wäre, wenn ... das hatte ich alles schon mal und egal, ob per Mail oder Kommi oder sonstwohin, von offizieller Seite wurds/wirds eh ignoriert ...
Strigus sei Dank und besonders der Podcast sind Schuld (letzterer bot ja genug Zündstoff), dass ich überhaupt noch was drüber/dazu geschrieben hab. Sonst hätte ichs wahrscheinlich nur noch lesend verfolgt und artig die Klappe gehalten.

Jedenfalls, wo ich grad dabei bin, siehts bei den Hörspielen auch nicht sonderlich gut aus ... nur in Bezug auf mich halt - als wenn das irgendeine Relevanz hätte - aber ich wills mal gesagt haben:
Auch hier liegt es (für mich!!) NICHT daran, dass IRH da ebenfalls drinsteckt ... btw, die Strigen haben mir an sich nicht gefallen, speziell deren Vertonung, also die Viecher halt, die sind mir beim Hören tierisch auf die Nüsse gegangen!! Wäre aber wohl auch bei jedem anderen Autor bei gleicher Vertonung der Viechergeräusche der Fall gewesen! ... das nur mal am Rande ... denn die Horror-Hochzeit fand ich, aus Gründen (die ich jetzt mal nicht wieder aufwärme), und trotz einiger Sound-Mankos und des in MEINEN Ohren sehr mäßig klingenden Intros sehr wohl toll ... aber mich stört die Ansage gewaltig, dass sich Hörspiele und aktuelle Romane annähern sollen, eine Einheit bilden, sich gegenseitig befruchten.

Wtf?? Wieso das denn?

Da liegen zeitlich Welten zwischen und jetzt soll das "nur" für die Hörer angeglichen werden, die evtl. zu Lesern werden könnten??
Das eine hatte doch bisher so gar nix mit dem anderen zu tun!!
Er sagts doch sogar selbst "Weil die Hörer dann wissen wollen, was aktuell in den Romanen Phase ist" ... was soll sich da durch irgendwelche Angleichungen befruchten?? DESWEGEN alte Figuren wieder auferstehen lassen, was in der Vergangenheit zuhauf kritisiert wurde? Was hats fürn Palaver gegeben, als tote Leute vom JS-Team auferstanden sind ... und jetzt solls bei den Gegnern besser ankommen?

Kann man wirklich erwarten, dass bei 2460 Romanen die Hörspiele, die sich mit wenigen, höherliegenden Ausnahmen aktuell erst im 400er-Bereich bewegen, dass man da noch auf beliebte altbekannte Figuren (wieder)trifft??
Zumal man als Hörspiel-Team dann noch mehr in Zugzwang käme, wenn die Vertonungen zu stark von den Romanen abweichen. Die alten Geschichten kennt vielleicht nicht mehr jeder Hörer von den Romanen her, aber bei den neuen Storys könnte es auf jeden Fall häufiger vorkommen, da es ja so viele Hörer und Wiedereinsteiger gibt, die sich mit den aktuellen Romanen befassen (sollen) ... Zunge raus

Ach, bevor ichs vergesse: sogar auf die Frage, wer denn die neuen Sinclair-Fans sind und warum sie Sinclair mögen, kam ja nur ne ausweichende Antwort ... wahrscheinlich als auffiel, dass die erste Antwort nicht so ganz passte.
"Wegen der Figuren von Jason Dark" ... äh ... aha, welche denn??
Den veränderten John?
Der traumatisierte Suko?
Gegner, Buddys, die jetzt grad nach und nach vernichtet werden?
Da steckt doch nicht mehr viel von JD drin ... auch nicht, wenn man alte Figuren zurückholt und sie dann komplett neu aufzieht, also nur noch vom Namen her ein Wiedererkennungswert besteht ... und der Rest vom ursprünglichen JS-Cast um John und Suko kam ja in den letzten Wochen und Monaten kaum vor.
Somit haben die "ganz neuen Fans" explizit JDs Figuren prinzipiell gar nicht gelesen. Und die, die sie gelesen haben könnten, wurden halt vernichtet (z.B. der Verwandler, Karina und die, die noch nicht genannt werden dürfen, weil zu frisch ... zumindest will mans denen, die sich hier extra durchgewurschtelt haben, aber die aktuellsten Geschehnisse noch nicht kennen, ja nicht verderben).
Oder John ist mit Band 2500 wieder ganz der alte und Suko hat sein Trauma überwunden. Der Rest ist tot, heldenhaft im Kampf gestorben oder hinterrücks umgenietet, was dann gerächt werden will.
Herjeee ... will ich bei den Möglichkeiten überhaupt wissen, was das ab dem "Neustart" wird?
Keine Ahnung ... jedenfalls aktuell noch nicht.

Hier wäre es meiner Ansicht nach generell besser gewesen, mal klar zu sagen, dass die neuen Fans, die JETZT mit Sinclair in Berührung kommen, dranbleiben (wenn sie denn dranbleiben) wegen der neuen Autoren! Wegen der rasanten Action ... hmmm ... hauptsächlich Action, Kloppe, epische Finale, ellenlange Mehrteiler ... was auch keineswegs verwerflich ist! Aber bei den Autoren scheint ja ausgesiebt zu werden ... und JD hat da nun mal nicht mehr viel mit zu tun ... außer halt: die Sache mit der Schöpfung.
Und erst dann kam ja ins Spiel, dass es auch sehr viele WIEDEReinsteiger wären, die alte Figuren noch kennen und für die dann die alten Figuren wieder ausgegraben werden.
Ich wäre ja eher dafür, die aktuellen Figuren mal wieder regelmäßiger auftreten zu lassen, die eben von Anfang an dabei waren und die Wiedereinsteiger halt auch noch kennen ... aber auch hier bedeutet der Umkehrschluss ja nix anderes, als dass die besagten alten JS-Figuren nicht so beliebt sind, wie bereits seit Jahren vernichtete Gegner ...
Tja, so ändern sich halt innerhalb ein paar Jahren die Prioritäten und Schwerpunkte einer Serie durch ihre (Neu- und Wieder-)Fans.

Der Vergleich mit Netflix, den USA-Serien und Co, was verändert und umstrukturiert wird, um Leute bei der Stange zu halten, der passt bei den Romanen UND Hörspielen.
Wobei mich das schon irgendwie wundert, da Netflix seit 2022/23 mehr auf K-Dramen setzt und da auch investierte, weil der koreanische Stoff besser ankommt. Aber der baut eben auf emotionale Tiefe, vielfältige Genres, fesselnde Storys und starke emotionale Bindung zu Charakteren. Da wird sehr viel Wert auf Freundschaft und Familie gelegt, menschliche Beziehungen, sich als Zuschauer mit den Figuren identifizieren zu können, weil Dinge/Themen behandelt werden, die auch außerhalb Koreas zünden, usw. ...
Sinclair hat es in den letzten Monaten bis März 25 dagegen eher geschafft, dass ICH nach und nach ganz von selbst keine Lust mehr hatte, mich auf die (neuen) Figuren einzulassen. Obwohl ich Denise, Marisa, Cruciata, Davina, etc. von Anfang an mochte und ihnen dadurch ja auch die besagte Chance gegeben hatte.
So viel zum Thema, ob sich "Alt-Leser" auf neue Figuren einlassen wollen. Naja, ist eh passé.

Neben dieser Netflix-Strategie, die man mag oder nicht ... kommts für MICH allerdings auch noch auf die Art und Weise der Kommunikation und Transparenz an ... die für MICH in Sachen Sinclair nicht (mehr) wirklich da ist. Zumindest habe ICH schon länger das Gefühl, dass bei so einigen Dingen/Aussagen/Infos lediglich "Schönwetter" betrieben wird und kein Miteinander mit den Fans, wie man es lange Zeit kannte, mehr vorhanden ist.
Besonders zu merken bei Facebook, wo wegen temporär und punktuell aufkeimendem Unmut noch nie so oft auf die "Netiquette" hingewiesen werden musste, wie aktuell!
Aber ... hmmm ... eigentlich gabs dieses "Schönwetterzeugs" ja auch früher schon ... bestes Beispiel ist die Story um Joachim Kerzel ... aber ich will auch keine alten Kamellen aufwärmen. Hab mir nur gerade ins Gedächtnis gerufen, dass es wohl doch schon immer so war ... aber jetzt vielleicht mehr nach außen gedrungen ist, als eigentlich sollte ... oder meine naiven Scheuklappen schlichtweg abgefallen sind.

So, nur fürs Protokoll: Fan an sich bleib ich noch, das kann wohl nicht komplett gekillt werden Zunge raus Buch Beleidigte
Aber wie gesagt: einen Grund zum Schulter klopfen für die Obrigkeit gibts auf jeden Fall: ein Meckerer oder eher eine Meckererin (??) .. Meckerin (??) - egal, klingt alles total falsch^^ - in Sachen aktueller Romane weniger, der erneute Schlag ins Gesicht ist angekommen ... Herzblut und Leidenschaft wurden ebenfalls erfolgreich vernichtet, die Frage um JDs Mitwirken ist selbst durch zögerliches Rumdrucksen bestens beantwortet worden und bedarf keiner nervigen Nachfragen mehr ... und da der Fokus eh auf "tausender neuer Leser" liegt, fällts eh nicht auf, wenn hier und da ein oder zwei Leser abspringen ... nur für MICH isses halt echt Kagge, weil ich an dieser Serie mehr hing, als jetzt guttut! Byebye



So, Roman ist mal wieder lang genug geworden, alles gesagt, was unterschwellig brodelte und jetzt hochgeblubbert wurde und spät genug ist es auch. Da mir mal jemand nahelegte, gerne auch mal die "unfrisierte/ungeschönte" Version einer Meinung lesen zu wollen ... voilà, hier ist sie! (inkl. sämtlicher Rechtschreibfehler und keiner erneuten Durchsicht. Einfach raus damit, was der Podcast, sowie der Kommi hier oben, plus so einige weitere, ausgelöst haben Augenzwinkern )
Und nu: ich bin ... äh ... habe erstmal fertig ... Feuer frei Augenzwinkern großes Grinsen

__________________
"Man sieht es, man hört es und man riecht es ... !"
"Also ... das musst du uns erklären, Sheila ... !"
"Man sieht, dass die Whiskyflasche leer ist und hört, dass du voll bist ... und man riecht deine Fahne!"

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175027
Strigus
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Beiträge: 130

12.08.2025 07:15
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Profi Autor*innen sind nun mal die, die es beruflich machen. Das sagt das Wort aus. Nicht mehr und nicht weniger. Das ist auch keine Wertung.

Und ansonsten? Dir wurden Chancen gegeben. Aber es hat halt nicht gekappt. 99 Prozent aller Buchverlage geben gar keine Antwort bei Ablehnung. Hier wurde halt allgemein gesagt es ist kein Bedarf. So ist das in der Verlagswelt

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175028
GhoulausdemGully
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12.08.2025 07:24
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Sheila freu dich mit Marlene nicht zu früh. Thannesch sagte nur, dass ihr Super Vampir weiterhin eine Rolle spielen wird BIS 2500. Weiter geht es danach natürlich nicht damit

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175030
Sheila Conolly Sheila Conolly ist weiblich
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Beiträge: 1531

12.08.2025 12:06
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Zitat:
Original von Strigus
Profi Autor*innen sind nun mal die, die es beruflich machen. Das sagt das Wort aus. Nicht mehr und nicht weniger. Das ist auch keine Wertung.

Und ansonsten? Dir wurden Chancen gegeben. Aber es hat halt nicht gekappt. 99 Prozent aller Buchverlage geben gar keine Antwort bei Ablehnung. Hier wurde halt allgemein gesagt es ist kein Bedarf. So ist das in der Verlagswelt

Viele Autoren haben zunächst nen anderen Job gelernt und sind erst später als Autoren eingestiegen oder haben ihr Hobby zum Beruf gemacht. Es kommt da auf Stundenzahl, Wettberwerbsgedönse, Arbeitgeberregelung, etc. an.
So viel dazu.
.... "die es beruflich machen" ... kann also auch ein Neben- oder Minijob sein. Sind diese Autoren dann keine Profis??
Mitnichten!

Was die "Chancen" angeht ... ich hatte es bereits geschrieben: ist ja nicht so, als hätte ich unverlangt was eingeschickt. Auf die Frage, ob da noch was gewünscht ist oder nicht, kam halt "schick mal". Ich lass doch niemanden was einschicken, wenn ich von vorneherein kein Interesse habe.
DANN erst, nach einiger Kommunikation, kam der dezente Hinweis, dass Manuskript-Überfüllung herrscht und genug Profiautoren vorhanden sind. Ja Herrgottnochmal, das weiß ich doch auch schon vorher! Dann antworte ich auf die Frage, obs noch gewünscht ist, schlicht mit "Nö! Aktuell nicht!" oder "Nee, DU brauchst gar nix schicken, ich hab Profis!" oder "Nee, lass mal, es ist anderes geplant!" und halte die Leute nicht in der Schwebe!
Wie ich schon schrieb, hätte ich mit ner Absage nicht das geringste Problem gehabt, aber so liefs ja nicht ... mal ganz abgesehen von der Zeit, die dann mit den Expos, der Warterei, dem Hin und Her, etc. drauf ging ... die hätte auch woanders investiert werden können.

Und ... äh ... ja ... schon klar. Ich bin zwar blond, aber ... ok, lassen wir das.
Verlagswelt hin oder her, wer sich vorher informiert, findet zu 94 Prozent auf den meisten Verlagsseiten unter "(Roman-)Manuskripteinsendungen" den Hinweis, dass eingesandte Leseproben, Manuskripte, etc. in den meisten Fällen bei Ablehnung nicht zurückgeschickt werden ... was für mich auch bedeutet, dass man u.U. generell nix hört.
So ein Vorab-Hinweis wäre sonst auch recht sinnfrei, gelle?!
Ganz anders siehts dann bei expliziten Anfragen aus. Sowas gibts nämlich auch.
Hier geht es aber um Heftromane, wo u. a. Inhalte, Geschehnisse, Figuren, u.e.v.m. im Vorfeld besprochen werden (können).

Zitat:
Original von GhoulausdemGully
Sheila freu dich mit Marlene nicht zu früh. Thannesch sagte nur, dass ihr Super Vampir weiterhin eine Rolle spielen wird BIS 2500. Weiter geht es danach natürlich nicht damit

Ach maaaan, ich wollte doch auch mal positive Dinge in den Vordergrund stellen smile
Allerdings hast du natürlich recht ... der Super-Vampir agiert BIS 2500.
Da Marlene aber hauptberuflich schreibt und somit als Profi-Autorin gilt, hab ich gar keine Bedenken, dass sie nach Band 2500 Probleme kriegen könnte smile Daumen_hoch

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175047
Sonnenscheinchen
Gruenschnabel




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Beiträge: 20

12.08.2025 13:18
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Das hört sich wirklich nicht fair an. Ist das alles unter Thannisch passiert oder auch unter Künkel?

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175048
GhoulausdemGully
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Dabei seit: 01.12.2024
Beiträge: 58

12.08.2025 14:36
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Zitat:
Original von Sheila Conolly
Zitat:
Original von Strigus
Profi Autor*innen sind nun mal die, die es beruflich machen. Das sagt das Wort aus. Nicht mehr und nicht weniger. Das ist auch keine Wertung.

Und ansonsten? Dir wurden Chancen gegeben. Aber es hat halt nicht gekappt. 99 Prozent aller Buchverlage geben gar keine Antwort bei Ablehnung. Hier wurde halt allgemein gesagt es ist kein Bedarf. So ist das in der Verlagswelt

Viele Autoren haben zunächst nen anderen Job gelernt und sind erst später als Autoren eingestiegen oder haben ihr Hobby zum Beruf gemacht. Es kommt da auf Stundenzahl, Wettberwerbsgedönse, Arbeitgeberregelung, etc. an.
So viel dazu.
.... "die es beruflich machen" ... kann also auch ein Neben- oder Minijob sein. Sind diese Autoren dann keine Profis??
Mitnichten!

Was die "Chancen" angeht ... ich hatte es bereits geschrieben: ist ja nicht so, als hätte ich unverlangt was eingeschickt. Auf die Frage, ob da noch was gewünscht ist oder nicht, kam halt "schick mal". Ich lass doch niemanden was einschicken, wenn ich von vorneherein kein Interesse habe.
DANN erst, nach einiger Kommunikation, kam der dezente Hinweis, dass Manuskript-Überfüllung herrscht und genug Profiautoren vorhanden sind. Ja Herrgottnochmal, das weiß ich doch auch schon vorher! Dann antworte ich auf die Frage, obs noch gewünscht ist, schlicht mit "Nö! Aktuell nicht!" oder "Nee, DU brauchst gar nix schicken, ich hab Profis!" oder "Nee, lass mal, es ist anderes geplant!" und halte die Leute nicht in der Schwebe!
Wie ich schon schrieb, hätte ich mit ner Absage nicht das geringste Problem gehabt, aber so liefs ja nicht ... mal ganz abgesehen von der Zeit, die dann mit den Expos, der Warterei, dem Hin und Her, etc. drauf ging ... die hätte auch woanders investiert werden können.

Und ... äh ... ja ... schon klar. Ich bin zwar blond, aber ... ok, lassen wir das.
Verlagswelt hin oder her, wer sich vorher informiert, findet zu 94 Prozent auf den meisten Verlagsseiten unter "(Roman-)Manuskripteinsendungen" den Hinweis, dass eingesandte Leseproben, Manuskripte, etc. in den meisten Fällen bei Ablehnung nicht zurückgeschickt werden ... was für mich auch bedeutet, dass man u.U. generell nix hört.
So ein Vorab-Hinweis wäre sonst auch recht sinnfrei, gelle?!
Ganz anders siehts dann bei expliziten Anfragen aus. Sowas gibts nämlich auch.
Hier geht es aber um Heftromane, wo u. a. Inhalte, Geschehnisse, Figuren, u.e.v.m. im Vorfeld besprochen werden (können).

Zitat:
Original von GhoulausdemGully
Sheila freu dich mit Marlene nicht zu früh. Thannesch sagte nur, dass ihr Super Vampir weiterhin eine Rolle spielen wird BIS 2500. Weiter geht es danach natürlich nicht damit

Ach maaaan, ich wollte doch auch mal positive Dinge in den Vordergrund stellen smile
Allerdings hast du natürlich recht ... der Super-Vampir agiert BIS 2500.
Da Marlene aber hauptberuflich schreibt und somit als Profi-Autorin gilt, hab ich gar keine Bedenken, dass sie nach Band 2500 Probleme kriegen könnte smile Daumen_hoch

Er hat da recht. Profi Autor bedeutet nichts weiter als hauptberuflicher Autor. Nebenberufliche Autoren sind semi-professionelle Autoren. Autoren, die damit nichts bis "sozusagen ein Taschengeld" verdienen sind, solange das so ist, Hobby-Autoren.

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175050
GhoulausdemGully
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Beiträge: 58

12.08.2025 14:40
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Zitat:
Original von Sheila Conolly
Zitat:
Original von Strigus
Profi Autor*innen sind nun mal die, die es beruflich machen. Das sagt das Wort aus. Nicht mehr und nicht weniger. Das ist auch keine Wertung.

Und ansonsten? Dir wurden Chancen gegeben. Aber es hat halt nicht gekappt. 99 Prozent aller Buchverlage geben gar keine Antwort bei Ablehnung. Hier wurde halt allgemein gesagt es ist kein Bedarf. So ist das in der Verlagswelt

Viele Autoren haben zunächst nen anderen Job gelernt und sind erst später als Autoren eingestiegen oder haben ihr Hobby zum Beruf gemacht. Es kommt da auf Stundenzahl, Wettberwerbsgedönse, Arbeitgeberregelung, etc. an.
So viel dazu.
.... "die es beruflich machen" ... kann also auch ein Neben- oder Minijob sein. Sind diese Autoren dann keine Profis??
Mitnichten!

Was die "Chancen" angeht ... ich hatte es bereits geschrieben: ist ja nicht so, als hätte ich unverlangt was eingeschickt. Auf die Frage, ob da noch was gewünscht ist oder nicht, kam halt "schick mal". Ich lass doch niemanden was einschicken, wenn ich von vorneherein kein Interesse habe.
DANN erst, nach einiger Kommunikation, kam der dezente Hinweis, dass Manuskript-Überfüllung herrscht und genug Profiautoren vorhanden sind. Ja Herrgottnochmal, das weiß ich doch auch schon vorher! Dann antworte ich auf die Frage, obs noch gewünscht ist, schlicht mit "Nö! Aktuell nicht!" oder "Nee, DU brauchst gar nix schicken, ich hab Profis!" oder "Nee, lass mal, es ist anderes geplant!" und halte die Leute nicht in der Schwebe!
Wie ich schon schrieb, hätte ich mit ner Absage nicht das geringste Problem gehabt, aber so liefs ja nicht ... mal ganz abgesehen von der Zeit, die dann mit den Expos, der Warterei, dem Hin und Her, etc. drauf ging ... die hätte auch woanders investiert werden können.

Und ... äh ... ja ... schon klar. Ich bin zwar blond, aber ... ok, lassen wir das.
Verlagswelt hin oder her, wer sich vorher informiert, findet zu 94 Prozent auf den meisten Verlagsseiten unter "(Roman-)Manuskripteinsendungen" den Hinweis, dass eingesandte Leseproben, Manuskripte, etc. in den meisten Fällen bei Ablehnung nicht zurückgeschickt werden ... was für mich auch bedeutet, dass man u.U. generell nix hört.
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Ganz anders siehts dann bei expliziten Anfragen aus. Sowas gibts nämlich auch.
Hier geht es aber um Heftromane, wo u. a. Inhalte, Geschehnisse, Figuren, u.e.v.m. im Vorfeld besprochen werden (können).

Zitat:
Original von GhoulausdemGully
Sheila freu dich mit Marlene nicht zu früh. Thannesch sagte nur, dass ihr Super Vampir weiterhin eine Rolle spielen wird BIS 2500. Weiter geht es danach natürlich nicht damit

Ach maaaan, ich wollte doch auch mal positive Dinge in den Vordergrund stellen smile
Allerdings hast du natürlich recht ... der Super-Vampir agiert BIS 2500.
Da Marlene aber hauptberuflich schreibt und somit als Profi-Autorin gilt, hab ich gar keine Bedenken, dass sie nach Band 2500 Probleme kriegen könnte smile Daumen_hoch

und zum Rest muss man sagen, dass du ihn halt einfach nicht überzeugen konntest. Ob er dir das nun offen sagt oder einen anderen Grund vorschiebt, ist am Ende auch seine Sache.

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Sonnenscheinchen
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12.08.2025 14:51
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Diese Definition von „Profiautor“ ist maximal infantil. Dann wäre Stephen King genauso wie Joanne K.Rowling zum Zeitpunkt des Erscheinens ihrer Debütromane ebenfalls keine Profis gewesen. Genau wie Herman Melville und zahlreiche andere Autoren. Vermutlich eine sehr deutsche Denkweise,

Wer keinen moralischen Kompass hat, dem sind Lügen egal. Alle anderen finden Lügen ekelhaft und schwach.

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GhoulausdemGully
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12.08.2025 14:58
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Zitat:
Original von Sonnenscheinchen
Diese Definition von „Profiautor“ ist maximal infantil. Dann wäre Stephen King genauso wie Joanne K.Rowling zum Zeitpunkt des Erscheinens ihrer Debütromane ebenfalls keine Profis gewesen. Genau wie Herman Melville und zahlreiche andere Autoren. Vermutlich eine sehr deutsche Denkweise,

Wer keinen moralischen Kompass hat, dem sind Lügen egal. Alle anderen finden Lügen ekelhaft und schwach.

Genauso ist es. sie wurden danach professionelle Autoren, weil professionell beruflich bedeutet. Nicht mehr und nicht weniger.

pro·fes·si·o·nell
/professionéll/
Adjektiv
1a.
(eine Tätigkeit) als Beruf ausübend
"ein professioneller Sportler/Autor/Sänger und dergleichen"
1b.
als Beruf betrieben
"professioneller Sport etc."

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175053
Sonnenscheinchen
Gruenschnabel




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12.08.2025 15:33
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Dann sind also alle nebenberuflichem Autoren = unprofessionelle Autoren.

Ganz so einfach sollte man es sich nicht machen. Im Deutschen gibt es die Profession, eine veraltete Form für Beruf. Was eigentlich gemeint ist, ist hier ein „hauptberuflicher Autor“.

Auch Hobbyautoren können professionelle Texte schreiben.

Professionalität kann nicht daran festgemacht werden, ob die betreffende Person in Minijob, Vollzeit oder in der Freizeit tätig ist. Lediglich das Können entscheidet über den Grad an Professionalität.

Es gibt ja auch „Professionelle“ (Huren). Der Geschlechtsakt mit diesen ist m.M. nach nicht besser, auch wenn diese sich dafür bezahlen lassen.

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GhoulausdemGully
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12.08.2025 15:37
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Zitat:
Original von Sonnenscheinchen
Dann sind also alle nebenberuflichem Autoren = unprofessionelle Autoren.

Ganz so einfach sollte man es sich nicht machen. Im Deutschen gibt es die Profession, eine veraltete Form für Beruf. Was eigentlich gemeint ist, ist hier ein „hauptberuflicher Autor“.

Auch Hobbyautoren können professionelle Texte schreiben.

Professionalität kann nicht daran festgemacht werden, ob die betreffende Person in Minijob, Vollzeit oder in der Freizeit tätig ist. Lediglich das Können entscheidet über den Grad an Professionalität.

Es gibt ja auch „Professionelle“ (Huren). Der Geschlechtsakt mit diesen ist m.M. nach nicht besser, auch wenn diese sich dafür bezahlen lassen.

NEIN! NEIN! NEIN!
Sie sind SEMIPROFESSIONELLE AUTOREN!!! Und auch bei Hobbyautoren sagt niemand dass sie schlecht sind. Sie sind nur keine Berufsautoren. Professionell hat NICHTS damit zu tun, wie die Texte sind. Es sagt einfach nur, macht es jemand hauptberuflich, nebenberuflich oder als Hobby.

Und genau deshalb werden Huren auch professionelle genannt. Weil sie es BERUFLICH machen. Egal ob besser oder schlechter

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von GhoulausdemGully am 12.08.2025 15:38.

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175055
Strigus
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Beiträge: 130

12.08.2025 15:42
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na endlich! Warum kapiert die Unterscheidung ausgerechnet hier keiner?


Das Wort „professionell“ kommt ursprünglich von profession (Beruf). Im streng wörtlichen Sinn heißt es also „beruflich“ oder „den Beruf betreffend“. Das sagt zunächst nichts darüber aus, wie gut jemand etwas macht.

Beispiel: „Er spielt professionell Fußball“ bedeutet wörtlich nur, dass er damit seinen Lebensunterhalt verdient. Ob er in der 3. Liga sitzt oder Champions-League-Star ist, steht damit nicht fest.

Dass manche "professionell" mit dem Können in Verbindung bringen, hat dazu geführt, dass umgangssprachlich manche so reden. Und deshalb verstehen einige es nicht, zum beispiel ist das gerade offenbar hier der Fall

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175056
Marvin Mondo
Kaiser




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12.08.2025 16:07
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Mir fällt dazu dieser Terminus ein:

Wort·klau·be·rei
/Wortklaubereí/
Substantiv, feminin [die]
abwertend

pedantisch enge Auslegung der Worte, kleinliches Festhalten an der wortwörtlichen Bedeutung von etwas Gesagtem, Geschriebenem

Diese ganze Diskussion betrifft mich nur am Rande, glücklicherweise. Als jemand, der sein Geld professionell in der Medienwelt verdient (hauptberuflich) und auch mit Verlagshäusern zu tun hat, sei ein Aspekt vielleicht angefügt - jenseits allen, was nun als semi-, haupt- oder überhaupt professionell angesehen werden kann/sollte.
Autor zu sein, bedeutet, dass du selbst davon überzeugt sein musst, dass etwas, was du schreibst, gut genug ist, um veröffentlicht zu werden. Dem steht aber ein nicht zu unterschätzender Faktor im Weg. Was gefällt und was nicht, ist strikt subjektiv. Man kann noch so gut schreiben, wenn Verantwortlichen dein Schreibstil nicht passt oder deine Nase oder was-auch-immer-nicht, können sie dich immer und überall fallen lassen (spätestens, wenn der Vertrag ausläuft). Wie hieß es? So ist die Verlagswelt.

Ich kann Sheila verstehen, ist auch nachvollziehbar von den Argumenten her. Andererseits: Von Verlagen Menschlichkeit oder Wertschätzung zu erwarten, gerade in heutiger Zeit, wäre völlig realitätsfern. Selbst schon erlebt - ist nicht, und wenn, dann sind das absolute Ausnahmefälle. Zahlen, Auflage, Kohle - das sind Argumente, die in allererster Linie zählen.

Diese Sichtweise einem absolut nicht gefallen, aber auch in der Hinsicht war der Podcast aufschlussreich. Und versetzt man sich in die Lektor-Position, klingt die Argumentation möglicherweise ebenfalls nachvollziehbar. Muss sie das deswegen auch für andere sein? Nein.

__________________
Talent is a flame. Genius is a fire...

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