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In einem Schleusensystem der Themse trifft sich die neu gegründete Task-Force gegen die Daa’muren unter Vorsitz von Dave McKenzie. Man beschließt einen Präventivschlag gegen die Daa’muren zu führen. Matt will zusammen mit Ch’zzarak mit einem als Avtar getarnten Zeppelin zum Kratersee fliegen, um dort Larven freizusetzen, die die Eier der Daa’muren zerstören. Der Flug verläuft relativ reibungslos, aber nachdem sie einige Behälter der Larven abgesetzt haben, werden sie vom Lesh’iye Thgaan entdeckt. Sofort werden sie von einem Geschwader Todesrochen angegriffen, der Zeppelin stürzt ab. Matt kann den Todesrochen entgehen, wird aber kurz darauf von einem Eluu angegriffen. Vor diesem kann er sich nur in eine Höhle des Ringgebirges retten. Nach einem langen Weg durch die Höhle kommt er auf der anderen Seite des Ringgebirges wieder heraus. Todesrochen tauchen am Himmel auf. Da erscheint Ch’zzarak, die den Notfunksender aus dem Zeppelin retten konnte, und befiehlt ihren Käfern Matt zu bedecken, so dass er wie ein Baum aussieht. Die Todesrochen drehen ab, sie haben die beiden nicht entdeckt. Mit Hilfe des Senders rufen sie Hilfe herbei.
In der Zwischenzeit bleibt Aruula auf Matts Wunsch in der Community Salisbury. Rulfan und vor Wulf kommen ihr immer eigenartiger vor. Beide verhalten sich ihrer Meinung nach sehr seltsam. Irgendwann keimt in ihr der Verdacht, dass die Community von einem Daa’muren unterwandert sein muss. Sie vertraut sich der Wissenschaftsoktavian Sarah Kucholsky und dem Prime Leonard Gabriel, Rulfans Vater, an. Man beschließt dem Daa’muren eine falle zu stellen. Man gibt vor, den Stirnreif der Daa’muren im Freien untersuchen zu wollen, da alle Versuche im Bunker fehlgeschlagen sind. Um den echten Stirnreif allerdings nicht zu gefährden setzt man ein Imitat ein. Als der Versuch startet, verwandelt sich Wulf plötzlich in eine Daa’murin, welche von den Sicherheitskräften erschossen wird. Rulfan wird plötzlich klar, unter welchem Einfluss er stand und dass Wulf und Honnes schon lange tot sind. Er ergreift sich eine Waffe und flieht. Eve, die auch unter dem Daa’muren-Einfluss stand, lässt sich widerstandslos festnehmen.
Meinung:
Meine Meinung zu diesem Band ist eher durchwachsen. Insgesamt liest er sich eigentlich ganz spannend und ist keineswegs langweilig, aber die Auflösung beider Handlungsstränge war für mich irgendwie unbefriedigend. Die Todesrochen lassen erst einmal von Matt ab um den Funksender zu eliminieren? Hab ich da was verpasst? Matt ist Erzfeind Nummer eins und wenn er tot ist, braucht er auch keinen Funksender mehr. Und dann soll einfach so ein EWAT kommen und die beiden abholen? Wo man Anfangs lang und breit erklärt, dass ein EWAT zu auffällig wäre und keine Chance hätte den Kratersee zu erreichen? Deshalb baut man doch den Zeppelin.
Rulfan überzeugt auch nicht. Plötzlich nur durch den Tod der Daa’murin kann er sich wieder an alles erinnern. Wieso dass denn. Ich dachte, die mit dem Virus infizierten Menschen sind passive Schläfer, die zwar nicht direkt kontrolliert werden aber doch unter daa’murischem Einfluss stehen. Wieso konnte er sich an nichts erinnern, als Aunaara weg war? Und dann wird ständig erzählt, dass die Daa’murin schon mit zwei Menschen unter dem Einfluss des Virus überfordert wäre. In Berlin schien es kein Problem eine ganze Stadt zu infizieren und nur zu kontrollieren, wen man gerade braucht.
Also, alles in allem habe ich das Gefühl, Uschi Zietsch alias Susan Schwartz ist noch nicht richtig im MX-Universum angekommen. Meiner Meinung nach waren in diesem Roman zu viele Unglaubwürdigkeiten oder Inkonsistenzen.
6 von 10 Kometen
Serien: Maddrax, PR NEO, Sinclair
Ich sag es nicht gerne, aber du hast wirklich etwas verpasst. Die Todesrochen haben Ch’zzarak entdeckt und sie verfolgt. Und mit den EWAT konnten die schlecht ÜBER den Kratersee fliegen, das wäre aufgefallen, deswegen der Zeppelin. __________________
Und der Daa'mur hatte Probleme weil er ständig seine Form beibehalten musste und das an seinen Kräften zerrte. Deswegen hatte er Probleme mehr als zwei Menschen unter Kontrolle zu halten.
Aber ich fand den Roman auch etwas Mittelmäßig. Das plötzliche auftauchen von Ch’zzarak fand ich zu schnell, da hätte man sich wirklich etwas mehr Zeit mit nehmen können.
Ich bin mal gespannt ob diese Aktion irgendetwas geholfen hat.
Ein Meister ist nicht derjenige, der etwas lehrt, sondern jemand, der seinen Sch�ler dazu anregt, sein Bestes zu geben, um ein Wissen zu entdecken, das er bereits in seiner Seele tr�gt.
Wenn es in einer Ehe keine Meinungsverschiedenheit gibt, dann ist einer ein Trottel
Den Tagen mehr Leben geben nicht dem Leben mehr Tage
"Gott, gib mir die Gelassenheit,
Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden."
Ich bin ganz anderer Meinung, als meine Vorschreiber. Für mich war es ein wahrer Genuß und es fehlte nur eine winzige Kleinigkeit für eine Bestnote. Aruula hat ihre Sache im Bunker sehr gut gemacht und geholfen den Alienspion zu eliminieren (wobei der Geist des Daamuren ja noch da ist). Im anderen Handlungsstrang wurde endlich mal eine Gegenoffensive gestartet. Und genau hier fehlt mir etwas. Es wäre schön gewesen, wenn ich erfahren hätte, ob die Aktion erfolgreich gewesen ist. Am besten aus der Sicht der Daamuren, diese Passagen gefallen mir am Besten. 4 Sterne kann ich hier vergeben. __________________
Cover: Passt wunderbar zur Handlung, nur Ch’zzarak und die Wächterkäfer und Spinnen fehlen.
Ich lese John Sinclair + MADDRAX (Ziel für 2025 = bis Band 470 kommen)